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Human Rights Watch beklagt Kinderfolter in Ägypten



Die US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat der ägyptischen Polizei die Folterung von Kindern vorgeworfen. In einem am Donnerstag vorgelegten Bericht dokumentiert HRW 20 Fälle von Folter, in acht der Fälle waren Kinder die Opfer.

epa05260626 A police officer stands near Egyptian Journalists Syndicate, in Cairo, Egypt, 15 April 2016. Activists organised protests across the greater Cairo area against Egypt's acknowledgement that the two islands of Tiran and Sanafir in the Gulf of Aqaba belong to Saudi Arabia and had only been placed under Egypt's control temporarily.  EPA/MOHAMED HOSSAM

Ein Polizist Mitte April in Kairo.
Bild: MOHAMED HOSSAM/EPA/KEYSTONE

«Einige ägyptische Beamte haben Kinder verschwinden lassen», erklärte die Kinder-Beauftragte von HRW, Sama Coursen-Neff, in dem Bericht. Sie hätten die Kinder offenbar gefoltert und dann die Gefangenenlisten gefälscht, um die Vorfälle zu vertuschen. Die Behörden weigerten sich, den Hinweisen nachzugehen.

Im Februar seien in der Küstenstadt Alexandria sechs Menschen festgenommen und misshandelt worden, beklagte HRW. Sie hätten Angehörigen anvertraut, dass sie geschlagen und gefoltert worden seien. Mehrere Häftlinge schilderten der Organisation, dass sie an den Armen aufgehängt und mit Stromschlägen in die Genitalien malträtiert wurden.

2013 war der islamistische Präsident Mohammed Mursi entmachtet worden. Der aktuelle Staatschef und ehemalige Armeechef Abdel Fattah al-Sisi steht an der Spitze einer autoritären Staatsführung, die die Opposition unterdrückt. Die Muslimbruderschaft, aus der Mursi hervorging, wurde zur Terrororganisation erklärt.

Folterinstrumente made in China

(sda/afp)

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