DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gedenkkonzert für Prince war laut Angehörigen ein «Fiasko»



Verwandte von Prince haben dessen Nachlassverwalter eine «katastrophale» Organisation des Konzerts zu Ehren des im April plötzlich verstorbenen Popstars vorgeworfen. Sie klagen vor einem New Yorker Gericht.

Laut der Klage werfen die Schwester des Sängers, Tyka Nelson, und sein Halbbruder Omarr Baker dem Bremer Trust unter anderem vor, eine unerfahrene Agentur mit der Organisation des Gedenkkonzerts betraut zu haben.

Als diese sich wenige Wochen vor dem Termin zurückzog, habe schliesslich ein Berater des Trusts, der Anwalt Londell McMillan, die Organisation übernommen. Dadurch sei die Veranstaltung zu einem «Fiasko» geworden, erklärten sie.

Zudem wüssten sie bis heute nicht, was mit den Einkünften aus dem Ticketverkauf, den Parkgebühren, den Filmrechten und der Vermarktung von Prince-Souvenirs geschehen sei, hiess es in der Klage weiter.

An Überdosis gestorben

Prince war im April mit 57 Jahren an einer versehentlichen Überdosis eines Schmerzmittels gestorben. Sein Gedenkkonzert fand ein halbes Jahr später in St. Paul in seinem Heimatstaat Minnesota statt, allerdings in deutlich kleinerem Rahmen als ursprünglich geplant.

Neben Stevie Wonder traten vor allem alte Freunde und Weggefährten auf wie etwa Morris Day oder die «Königin des Funk», Chaka Khan. Den Auftakt gab der damalige US-Präsident Barack Obama als Überraschungsredner per Video-Schalte.

Tyka Nelson und Omarr Baker warfen nun Anwalt Londell McMillan vor, aus dem Konzert «grossen Profit» geschlagen zu haben. Dieser sprach von «falschen Anschuldigungen». Prince, der selbst keine Kinder hatte, hinterliess kein Testament.

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

ESC: Wirbel um vermeintlichen Drogenkonsum von ESC-Gewinner

Italien gewinnt den ESC mit einem Rocksong – und im Netz wundern sich viele Nutzer über eine Szene von der Punktevergabe: Hat der Frontmann der Band Måneskin etwa live im TV Drogen konsumiert?

Aufregung um ESC -Gewinner Måneskin in Rotterdam: Während die Italiener bei der Punktevergabe am späten Samstagabend ausgelassen feierten, machte eine Szene von ihrem Tisch in der sogenannten Green-Box die Runde auf Twitter. Darin beugt sich der Sänger Damiano mit dem Kopf nach vorne, bis sein Gesicht fast den Tisch berührt. Allerdings verdecken Flaschen und Blumen seinen Kopf. Einige Zuschauer vermuteten, er habe dabei Kokain konsumiert.

Auf der anschliessenden Pressekonferenz widersprach die …

Artikel lesen
Link zum Artikel