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epa07521635 US President Donald J. Trump, accompanied by the Easter Bunny, delivers remarks at the White House Easter Egg Roll at the White House in Washington, DC, USA, on 22 April 2019. Some of this year's events during 141st annual tradition which is expected to draw more than 30,000 people include the egg roll, Reading Nook, a state egg display, 'Be Best Hopscotch' and musical eggs.  EPA/KEVIN DIETSCH / POOL

Donald Trump eröffnet das traditionelle Eierrollen im Weissen Haus an Ostern. Bild: EPA/UPI POOL

Darum muss Trump impeached werden – ein solches Verfahren wäre ein grosser Fehler

Sollen die Demokraten ein Impeachment gegen Donald Trump einleiten? Ja, wenn sie die Gunst der Stunde nicht nutzen, werden sie vom Präsidenten zerquetscht. Nein, sie würden sich nur selber schaden und Trump in die Opferrolle drängen.



Was die Ausgangslage betrifft, gibt es im Lager der Demokraten keine Differenzen. Selbst der eingeschwärzte Mueller-Report macht überdeutlich: Russland hat sich in die amerikanischen Wahlen eingemischt mit dem Ziel, Trump ins Weisse Haus zu hieven. Trumps Wahlkampfteam hat dies gewusst und begrüsst.

Nach seiner gewonnenen Wahl hat der Präsident mehrfach versucht, die Arbeit des Sonderermittlers zu behindern. Er ist gescheitert, weil sich seine Mitarbeiter geweigert haben, seine Befehle auszuführen.

Republican Sen. Lindsey Graham speaks to reporters in the Turkish capital Ankara, Turkey, Saturday, Jan. 19, 2019, a day after meeting with Turkish President Recep Tayyip Erdogan and other officials. Graham says a U.S. withdrawal from Syria without a plan would lead to chaos and an

Forderte einst ein Impeachment gegen Bill Clinton: Senator Lindsey Graham. Bild: AP/AP

Rechtlich gesehen mag dies nicht reichen, um den Präsidenten anzuklagen, moralisch alleweil. «Man muss nicht wegen einer Straftat verurteilt werden. In dieser verfassungsmässigen Republik entscheidet der Senat darüber, ob dein Verhalten als Diener der Öffentlichkeit zu verantworten ist oder nicht. Bei einem Impeachment geht es nicht um Strafe. Es geht darum, das Amt zu reinigen. Bei einem Impeachment geht es darum, die Ehre und die Würde des Amtes wiederherzustellen.»

Diese leicht pathetischen Worte sprach einst Lindsey Graham, republikanischer Senator aus South Carolina, aus. Damals ging es um ein Impeachment von Bill Clinton wegen seiner Affäre mit der Praktikantin Monica Lewinsky. Heute gehört Graham zu den schlimmsten Speichelleckern im Umfeld von Trump.

Das von den Republikanern angestrengte Impeachment gegen Clinton war ein Mega-Flop. Clintons Zustimmungsrate schoss um zehn Punkte in die Höhe und betrug erstaunliche 73 Prozent. Die Demokraten waren in der Folge in den Zwischenwahlen erfolgreich und eroberten fünf Sitze im Abgeordnetenhaus. Newt Gingrich, der Scharfmacher der Republikaner, trat zurück und für eine kurze Zeit herrschte eine relative Ruhe in der amerikanischen Politik.

Ein ähnliches Szenario befürchtet Nancy Pelosi, die Mehrheitsführerin der Demokraten im Abgeordnetenhaus, auch für den Fall, dass ein Impeachment gegen Trump angestrebt wird. Aufgrund ihrer Mehrheit könnten dies die Demokraten jederzeit tun, doch sie haben keine Chance, eine Zweidrittelmehrheit im Senat zu erreichen. Das ist jedoch nötig, um Trump aus dem Weissen Haus zu entfernen.

epa07508729 US House Speaker Nancy Pelosi speaks at London School of Economics in London, Britain, 15 April 2019.  EPA/ANDY RAIN

Will ein Impeachment vermeiden: Mehrheitsführerin Nancy Pelosi. Bild: EPA/EPA

Pelosi plädiert daher für ein pragmatisches Vorgehen. Ziel sei es, die Wahlen 2020 zu gewinnen. Dieses Ziel sei bei einem Impeachment gefährdet, weil sich dann alle Republikaner hinter Trump stellen würden. «Trump ist es schlicht nicht wert», so Pelosi. Sie fleht ihre Parteikolleginnen und -kollegen an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und wie ein Rammbock auf den gleichen Punkt zu hauen: «Tiefere Krankenkassenprämien, höhere Löhne und eine saubere Regierung.»

Doch Trump ist nicht Clinton. Bei ihm auf eine relative Ruhe zu hoffen, ist aussichtslos. «Trump wird eine Gegenattacke starten, was immer auch die Demokraten unternehmen werden», stellt Eugene Robinson, Kolumnist in der «Washington Post», fest.

Vortrag: Das Phänomen Trump

Philpp Löpfe analysiert die bisherigen Auswirkungen des Phänomen Trump und stellt zur Debatte, ob man Rechtspopulisten mit Linkspopulismus schlagen kann. Der Vortrag findet statt am Freitag, den 26. April im Bücherraum f an der Jungstrasse 6 in Zürich-Oerlikon. Beginn: 19 Uhr.

Tatsächlich haben Trump und seine Kumpels bei Fox News die Attacke auf einen eingebildeten «deep state» bereits begonnen. Die Arbeit des FBI soll untersucht und der ehemalige Direktor James Comey und sein Vize Andrew McCabe angeklagt werden. Der neue, Trump ergebene Justizminister William Barr hat dabei seine Unterstützung signalisiert und von einer vermeintlichen Spionage gegen Trump geschwafelt.

Democratic presidential candidate Sen. Elizabeth Warren, D-Mass., speaks during a campaign rally Wednesday, April 17, 2019, in Salt Lake City. (AP Photo/Rick Bowmer)

Fordert vehement ein Impeachment: Elizabeth Warren, Senatorin und Präsidentschaftsanwärterin. Bild: AP/AP

«Vom Standpunkt der praktischen Politik betrachtet ist daher die beste Verteidigung gegen Trump eine mächtige Offensive», so Robinson weiter. Prominente Demokraten wie Elizabeth Warren und Kamala Harris – beide kandidieren für das Präsidentenamt – teilen diese Ansicht.

Sie sprechen sich für ein Impeachment aus, selbst wenn die Aussichten auf Erfolg winzig sind. «Dem Land würde ein grosser und lang andauernder Schaden zugefügt, wenn wir die wiederholten Anstrengungen des Präsidenten, die Untersuchungen zu behindern, und sein illoyales Verhalten ignorierten», begründet Warren ihren Vorstoss. «Und es würde bedeuten, dem amtierenden und künftigen Präsidenten grünes Licht zu erteilen, ihre Macht auf ähnliche Weise zu missbrauchen.»

Darum ist ein Impeachment der falsche Weg

Nancy Pelosi ist kein Kind von Traurigkeit. Die Vorsitzende des Repräsentantenhauses beherrscht den politischen Nahkampf. In Sachen Impeachment von Donald Trump aber tritt sie auf die Bremse. In einer Telefonkonferenz am Montag und einem anschliessend veröffentlichten Brief drängte die mächtigste Demokratin in Washington ihre Fraktion zur Zurückhaltung.

Pelosi steht von zwei Seiten unter Druck. Die «jungen Wilden» um Alexandria Ocasio-Cortez können nach der Veröffentlichung des Berichts von Russland-Ermittler Robert Mueller nicht schnell genug ein Verfahren zur Amtsenthebung des verhassten Präsidenten einleiten. Auch einige Präsidentschaftskandidaten verlangen ein Impeachment, allen voran Senatorin Elizabeth Warren.

FILE - In this Jan. 19, 2018, file photo, former Republican presidential candidate Mitt Romney speaks about the tech sector during an industry conference in Salt Lake City. Romney says he's more conservative than President Donald Trump on immigration. Romney, who is seeking a Utah Senate seat held by Republican Orrin Hatch, said at an event in Provo, Utah, Monday, March 26, 2018, that he is

Mitt Romney ist der einzige republikanische Senator, der Trump kritisiert. Bild: AP/AP

Es gehe ihr um das Prinzip, begründete Warren ihre Forderung. In Wirklichkeit handelt es sich um blanken Opportunismus. Das Bewerberfeld der Demokraten ist sehr gross, und am Ende kann es nur eine oder einen geben. Also muss man für Schlagzeilen sorgen, und die Forderung nach einem Impeachment ist eine gleichermassen simple wie billige Masche.

Denn in der Sache hat Nancy Pelosi recht. Mit einem solchen Verfahren können die Demokraten kaum etwas gewinnen, sondern fast nur verlieren. Aus drei Gründen: Ein Impeachment würde spätestens an der Mehrheit der Republikaner im Senat scheitern. Einzig Mitt Romney zeigte sich nach der Veröffentlichung des Mueller-Berichts «angeekelt» über die Zustände im Weissen Haus.

Der zweite Grund ist der Bericht selbst. Robert Mueller zeichnet ein verheerendes Bild der Trump-Präsidentschaft, aber er konnte keine konkreten Anhaltspunkte für ein juristisches Fehlverhalten aufzeigen. Das wiegt in der Aussenwirkung schwer. Und schliesslich sollten die Demokraten gewarnt sein durch das Amtsenthebungsverfahren, das die Republikaner in der Lewinsky-Affäre gegen Präsident Bill Clinton eingeleitet hatten. Es führte zu nichts und schadete ihnen politisch.

Nancy Pelosi geisselte gegenüber ihrer Fraktion «das hochgradig unethische und skrupellose Verhalten» von Präsident Trump. Er habe sein Amt entehrt. Es gebe jedoch andere Wege als ein Impeachment, um ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Gemeint sind die Ausschüsse im Repräsentantenhaus, die etwa Trumps Geschäftsgebaren unter die Lupe nehmen.

PRI10 - 19980921 - WASHINGTON, DC, UNITED STATES : This 21 September photograph taken from CNN television shows US President Bill Clinton testifying in the Map Room at the White House in Washington, DC 17 August on videotape before Independent Counsel Kenneth Starr's grand jury investigating the White House sex-and-lies investigation case. The more than four hours of videotape and 2,800 pages of testimony containing details of Clinton's affair with Lewinsky are being released to the general public.   EPA PHOTO     AFP/CNN/jpr/sw/rc

Das Impeachment der Republikaner gegen Bill Clinton war ein Rohrkrepierer. Bild: CNN

Die Demokraten können damit wesentlich mehr gewinnen als mit einem symbolträchtigen, letztlich aber aussichtslosen Verfahren, das nur für noch mehr böses Blut sorgen sowie Trump und seine Fans in ihrer Opferrolle bestätigen wird. Das amerikanische Volk hat sein Urteil ohnehin gefällt. Laut einer aktuellen Politico-Umfrage ist Trumps Beliebtheit auf unter 40 Prozent gefallen.

Der Mueller-Report hat viel bewirkt. Immer mehr Amerikaner realisieren, dass im Weissen Haus kein erfrischender Anti-Politiker sitzt, sondern ein durchgeknallter Irrer, den seine Mitarbeiter ständig vor sich selbst schützen müssen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass nur 34 Prozent ein Impeachment durch den Kongress befürworten, 5 Prozent weniger als noch im Januar.

Die Amerikaner sind Trump zunehmend überdrüssig, aber sie wollen kein Prozedere, das zu nichts führt. Darauf müssen die Demokraten aufbauen. Robert Mueller hat ihnen Munition geliefert, mit der sie Donald Trump bei den Wahlen im nächsten Jahr aus dem Amt jagen können. Es ist der einzig richtige Weg, um diese finstere Episode der amerikanischen Geschichte zu beenden.

Umfrage

Löpfe oder Blunschi: Wer hat recht?

1,563

  • Löpfe9%
  • Blunschi91%

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Mueller-Bericht entlastet Trump in der Russland-Affäre

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    Alle Leser-Kommentare
  • Allion88 24.04.2019 13:17
    Highlight Highlight Ein Impeachment macht ihn zum Helden, da er dies gut ausschlachten könnte. Und da der noch extremere Vize dann übernimmt wirds bei Weitem nicht besser.
    Die Demokraten müssen sich jeztt auch sich selber konzentrieren und einen starken Gegenkandidaten pushen für 2020. Doch ich befürchte daran wirds scheitern
  • Gawayn 24.04.2019 11:49
    Highlight Highlight Eigentlich ist es müßig Impeachement oder nicht.

    Die USA hat sich bereits vor der Welt lächerlich gemacht so einen Clown zu wählen.

    Gute Leute haben für diesen Irrsinn den Kopf hin gehalten und den Job verloren.
    Es gibt zahllose Fälle wo Katastrophen abgehalten wurden, weil Trumpels Leute sich weigerten seine Anweisungen aus zu führen.

    Sollte Trump das Impeachment gewinnen, ist seine Wiederwahl sicher.

    Das wäre ein super GAU.
    Besser einen Weg finden ihn unwählbar zu machen. Mit seinen Steuersachen vieleicht?
  • J.A. Keller 24.04.2019 02:01
    Highlight Highlight Die Behauptung, es gebe "keine konkreten Anhaltspunkte für ein juristisches Fehlverhalten", ist schlicht falsch. Trump ist keineswegs juristisch aus dem Schneider. Die Beweise für den kriminellen Akt der Justizbehinderung sind sogar recht deutlich. Mueller macht klar, dass er nur darum nicht Anklage erheben kann, weil das Justizministerium seit langem der internen Regel folgt, keinen amtierenden Präsidenten anzuklagen. Ob ein Amtsenthebungsverfahren politisch klug wäre, sei jetzt mal dahingestellt, aber die Presse sollte sicher nicht noch Trumps "no obstruction" Propaganda weiterverbreiten.
  • Pinkerton 23.04.2019 23:42
    Highlight Highlight Die Demokraten sollten sich darauf fokussieren, Trump politisch (sprich: mit einem Wahlsieg 2020) zu besiegen. Doch so wie es derzeit aussieht, werden sie es grandios verbocken.
  • malu 64 23.04.2019 22:51
    Highlight Highlight Es ist eine Schande,peinlich und äußerst gefährlich einen solchen kranken Typen als Präsident zu haben. Sie sollten ein Impeachment versuchen. Wichtig das Trump und Müller vor dem Senat und dem Augen der Öffentlichkeit befragt werden. Dazu noch die Veröffentlichung seiner Steuererklärung oder besser die Tricksereien wie man den Staat legal aussaugt. Vermutlich sind seine Schulden höher als sein Vermögen.
    • Nada Ville 24.04.2019 05:00
      Highlight Highlight Du meinst öffentlich machen was Hillary Clinton ermöglicht hat? Es gibt schon einen Grund warum die Demokraten ungern über die legalen Steuertricks von Trump spreche n 😁
  • Nicolas D 23.04.2019 21:38
    Highlight Highlight *küsschen ^^
    Benutzer Bild
  • swisskiss 23.04.2019 21:28
    Highlight Highlight Bernie Sanders:".....if for the next year, year-and-a-half, going right into the heart of the election, all that the Congress is talking about is impeaching Trump and Trump, Trump, Trump, and Mueller, Mueller, Mueller, and we're not talking about health care, we're not talking about raising the minimum wage to a living wage, we're not talking about combating climate change, we're not talking about sexism and racism and homophobia, and all of the issues that concern ordinary Americans, what I worry about is that works to Trump's advantage."

    Da gibts nichts hinzuzufügen.
    • Peaches 24.04.2019 09:31
      Highlight Highlight Word 🔥
    • Gawayn 24.04.2019 16:32
      Highlight Highlight Ja Swiss
      Das ist nur einer der vielen Negativpunkte in Trumps Regierung.

      Statt zu regieren, will der Präsi sich in Szene setzen und möglichst Geld abgreifen.

      Die Gegenpartei setzt alles Mögliche in Gang diesen Irren zu stoppen.

      Tja, da bleibt für Regierungsarbeit schlicht zu wenig Zeit...
  • Gregor Hast 23.04.2019 19:56
    Highlight Highlight Warum soll ein legitimer Präsident, der vom US- Volk gewählt wurde und die Mehrheit der Wahlmännerstimmen erhalten hat aus dem Amt enthoben werden? Vor allem wenn überhaupt kein Verbrechen vorliegt?!
    • rodolofo 23.04.2019 20:18
      Highlight Highlight Darum!
      Aber wenn Verbrecher die Regeln diktieren, ist das leider nicht möglich.
      Eigentlich war das ja schon immer so.
      Neu ist nur die unverblümte Schamlosigkeit, mit der dies geschieht...
    • max julen 23.04.2019 21:48
      Highlight Highlight Gregor,
      1. weil er unfähig ist!
      2. Kriminell ist! (es liegen x verbrechen vor)

      https://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Trump#Ermittlungen_gegen_%E2%80%9ETrump_University%E2%80%9C_und_Trump_Foundation

      https://en.wikipedia.org/wiki/Legal_affairs_of_Donald_Trump

      3. die wahl nur dank der einmischung durch wikileaks (man soll den russen danken dafür) und den emails veröffentlichung von hillary clinton gewonnen hat!
      4. wähler illegal durch "Cambridge Analytica" beeinflusst wurden, dank Robert Mercer / breitbart!
    • justasec 23.04.2019 21:52
      Highlight Highlight Gegenfrage: warum sollte man nicht ermitteln dürfen gegen ein Präsidenten der kein Verbrechen begangen hat? man hat auch gegen Hillary ermittelt und die hat auch nicht derart rumgejammert!
      Ist sie mehr “Mann“ als die orange Heulsuse oder weil sie sich ihrer Unschuld bewusst war..?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ichwillauchwassagenbitte 23.04.2019 19:18
    Highlight Highlight Bei einem Impeachment würde Trump von seinem Vize ersetzt. Die nächsten Wahlen sind 2020. Mindestens bis dahin müsste also Mike Pence das Ruder übernehmen. Ich bin nicht sicher, ob das so viel besser wäre - sein politisches Profil kann man auf Wikipedia nachlesen. Er hat bei den Republikanern grosse Unterstützung, da er all die Werte vertritt, die von der religiösen Rechten vertreten werden.
    Ich fürchte den Demokraten bleibt nichts anderes übrig als einen scharfen Wahlkampf gegen Trump zu führen und ihre Kandidaten politisch klar zu positionieren.
  • Switch_On 23.04.2019 19:11
    Highlight Highlight Ich bin gegen ein Impeachment weil ich Vize Pence als noch schlimmer erachte als Trump.
    • Gregor Hast 23.04.2019 19:57
      Highlight Highlight Präsident Trump kann auch gar nicht aus dem Amt enthoben werden, weil kein Verbrechen als solches bekannt ist.
    • djupp 23.04.2019 22:27
      Highlight Highlight Falsch, Behinderung der Justiz, ob erfolgreich oder versucht, ist in der Tat ein Verbrechen. Der Mueller-Bericht sagt dazu: "If we had confidence after a thorough investigation of the facts that the president clearly did not commit obstruction of justice, we would so state. Based on the facts and the applicable legal standards, however, we are unable to reach that judgment.”

      Wir können also den Präsidenten nicht anklagen, aber wir können ihn auch nicht entlasten. Diese Frage wird explizit dem Kongress als Kontrollorgan der Exekutive überlassen. Deshalb ist ein Impeachmentverfahren angebracht.
    • Froggr 23.04.2019 22:39
      Highlight Highlight Warum blitzt ihr Gregor? Er sagt doch nur die Wahrheit haha
    Weitere Antworten anzeigen
  • MSpeaker 23.04.2019 19:10
    Highlight Highlight Die Erniedrigung für Trump ist grösser wenn er abgewählt wird. Selbst wenn das unmögliche Impeachment glücken würde.

    Ich bin ja eigentlich wirklich kein Freund der Schadensfreude, aber ich finde Trumps Ego bracht einen Dämpfer und der ist grösser wenn er eine krasse Wahlschlappe einfährt.

    Das Problem ist, das er durchaus Chancen hat, nochmals gewählt zu werden. Ausser es kommt noch was dramatisches ans Licht bis zu den Wahlen.

    Für das Bild der USA spielt es keine Rolle, ob er Impeached wird, oder ganz klar abgwählt. Wählen sie ihn jedoch nochmals werden viele Mühe haben die USA zu respektie
  • Nonsense Forscher 23.04.2019 18:47
    Highlight Highlight Impeach the president - Das hammergeile neue Game von MB Spiele.

    Jetzt online bestellen und sofort los lamentieren bis zum Impeachment. 😁
  • salamandre 23.04.2019 17:51
    Highlight Highlight Trump wurde President weil die Demokraten schwach sind. Ihre Hausaufgaben haben sie immer noch nicht gemacht. Ein eampeachment würde wohl eher den Republikanern in die Hände spielen, wenn auch nicht Trump direkt.
    • Ichwillauchwassagenbitte 23.04.2019 19:23
      Highlight Highlight @salamandre: schön argumentiert; und Mike Pence vertritt ultrakonservative Werte - der feuchte Traum des Bible-Belt-Bewohners. Es ist zu hoffen, dass die Demokraten in die Gänge kommen und Trump sich bis 2020 vollends ganz unmöglich macht.
  • ClownyGloon 23.04.2019 17:43
    Highlight Highlight Zum approval rating sollte man fairerweise noch beifügen, dass Trump momentan so beliebt oder beliebter als jeder andere präsident ist.
    Quelle: https://projects.fivethirtyeight.com/trump-approval-ratings/

    • Patrick Toggweiler 23.04.2019 18:51
      Highlight Highlight Hä? Ich glaube du liest deine eigene Quelle falsch.
    • Patrick Toggweiler 23.04.2019 18:59
      Highlight Highlight Für die Faulen. Die Approval-Werte
      Benutzer Bild
    • Patrick Toggweiler 23.04.2019 18:59
      Highlight Highlight
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • ClownyGloon 23.04.2019 17:36
    Highlight Highlight Sehr toller und unvoreingenommener Beitrag, vielen Dank für dieses journalistische Meisterwerk!
    • Gregor Hast 23.04.2019 19:59
      Highlight Highlight Manchmal ist es nicht schlecht, wenn man es mal von zwei Blickwinkeln ansieht.
    • rodolofo 23.04.2019 20:15
      Highlight Highlight Manchmal, aber meistens genügt EIN Blickwinkel, oder etwa nicht, Herr Hast...?
    • Froggr 23.04.2019 22:44
      Highlight Highlight Rodolofo: Ja bisher hat den Medien tatsächlich ein Blickwinkel genügt. Langsam wird klar, dass die „Berichterstattung“ möglicherweise etwas einseitig stattgefunden hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 23.04.2019 17:30
    Highlight Highlight Gute Sache, diese redaktionsinterne Kontroverse 😊

    Ich gebe Peter Blunschi recht: ein Impeachmentverfahren ist erstens wegen der erforderlichen Stimmenzahl wenig erfolgversprechend, und zweitens könnte es Trumps Akzeptanz gar erhöhen und so die Demokraten nachhaltig schädigen.

    Die Demokraten sollten sich auch m.E. besser auf eine konstruktive Politik und gute Themensetzungen bis zum Wahljahr konzentrieren, anstatt weiter verbissen (im Verbund mit denen ihnen wohlgesinnten Medien) Trump bis auf‘s Blut zu bekämpfen und sich dadurch intern und landesweit immer weiter zu verzetteln...
  • ClownyGloon 23.04.2019 17:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • birkir einsteinson 23.04.2019 17:24
    Highlight Highlight Ich gehe irgendwie immer noch davon aus, dass sich Trump irgendwann aus dem Wahlkampf 2020 zurückzieht. Mit der Begründung dass er Amerika wieder gross gemacht hat😄 und ja ich setze mich damit in die Nesseln😉
    • Walter Sahli 23.04.2019 18:56
      Highlight Highlight Ich halte es für wahrscheinlicher, dass er die Veröffentlichung seiner Steuererklärung bis im Sommer 2020 verhindert, sie dann angeblich auf Druck der Dems doch veröffentlicht und schlussendlich nichts darin gefunden wird, was ihm wirklich schadet (wir sprechen hier von Teflon-Trump). Der Schaden für die Dems wäre so kurz vor den Wahlen riesig und sein hämisches Grinsen unerträgelich. Er ist kein Dealmaker, sondern ein Trickster, der weiss, wie man gewinnt.
    • Ichwillauchwassagenbitte 23.04.2019 19:27
      Highlight Highlight Gar nicht im die Nesseln gesetzt... ein sehr wahrscheinliches Szenario.
      Abgesehen davon fürchte ich, dass die beginnende Demenz sich irgendwann nicht mehr verbergen lässt. Wobei - eigentlich ist es fast schon schwierig die Symptome zu ignorieren.
    • Ichwillauchwassagenbitte 23.04.2019 20:53
      Highlight Highlight Da kann man jetzt schon blitzen... man muss nur Real Time oder Last Week Tonight ansehen, dazu die diversen Ansprachen des Präsidenten und sein Verhalten auf internationalem Parkett, seine Äusserungen zu internationaler Politik oder auch nur die Geschäftsführung seiner Firmen in der Vergangenheit. Da mischen sich charakterliche und kognitive Eigenheiten, die einen das Gruseln lehren können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 23.04.2019 17:17
    Highlight Highlight Herr Löpfe und Herr Blunschi haben beide recht, wie ich finde.
    Letzendlich wissen wir ja nicht was bei Varianten heraus käme.
    M.M.n. sollten dies, und werden auch, die US-Amerikaner entscheiden.
    Unsere ("der Westen") Politiker sollten jedoch aufhören wegzuschauen und Trump mal richtig kritisieren bzw. Die eine oder andere Tür vorerst zuschlagen um zu zeigen das sein Gebaren in der internationalen Politik nicht tragbar ist.
    Bei anderen gehts ja auch.
  • Walter Sahli 23.04.2019 17:14
    Highlight Highlight Vielleicht wäre es das Beste, Trump einfach machen zu lassen. Er desavouiert sich ständig selber und jeder kann sehen, dass er für das Amt untauglich ist.
    Wenn die Dems Druck aufsetzen, rücken seine Anhänger nur enger zusammen. Und jedes Mal, wenn der Druck ins Leere läuft, wird dies wie ein Sieg gefeiert.
    Selbst die Offenlegung von Trumps Steuererklärung könnte gefährlich sein. Wenn dieser Schuss nach hinten losgeht - und ich traue Trump zu, dass er genau das plant - dann trifft's die Demokraten mitten im Gesicht.
    Füsse stillhalten und zuschauen, wie Trump von alleine in den Abgrund läuft.
    • Gregor Hast 23.04.2019 20:00
      Highlight Highlight Herr Trump wird nicht in den Abrund laufen, weil er den andern immer eine Nasenlänge voraus ist.
    • Froggr 23.04.2019 22:46
      Highlight Highlight Gregor: Absolut. Bis jetzt hats funktioniert. Mal sehen, wie er den Medien und Dems in Zukunft den Tag vermieseb wird.
    • sowhat 23.04.2019 23:06
      Highlight Highlight @Gregor, dann läuft er erst recht in den Abgrund und für die anderen, denen er voraus ist, reichts noch zu bremsen 😁
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jungleböy 23.04.2019 17:05
    Highlight Highlight Och da habe ich nur wenig mitleid mit den amerikanern. Sie stürtzten und stürtzen regelmässig unliebsame regierungen. Die russen haben nur von den meistern gelernt und ihre interessen umgesetzt so wie die usa.

    Es gibt keine gute seite und genau so hätte frau clinton die interessen umgesetzt. In spätestens 4 jahren ist es vorbei und dann kommt der nächste messias und der nächste und dann nochmals usw usf.
  • rodolofo 23.04.2019 17:01
    Highlight Highlight Beide haben recht!
    Das konnte ich leider nicht abstimmen, weshalb ich mich der Stimme enthalten habe.
    Vom Verstand her ist ein Impeachement aussichtslos.
    Vom Herz her muss alles erdenkliche unternehmen werden, damit dieser Lügner, Hochstapler und Möchtegern-Diktator ein schwieriges Leben hat, wenn er schon nicht von der Bildfläche verschwindet.
    Darum schlage ich vor:
    Jedes Individuum nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten!
    Letztlich wird nur eine fantasievolle VIELFALT an Widerstands- und Kampf-Formen den ersehnten Durchbruch und Erfolge bringen!
    Die letzten Kongresswahlen zeigen den Weg!
  • derEchteElch 23.04.2019 16:46
    Highlight Highlight Das erste Mal, dass ich mit dem Blunschi gleicher Meinung bin. Wird er doch noch in seiner Weltansicht etwas realistischer und gemässigter. Gefällt mir! Gratulation 👍

    Bei Löpfe hingegen habe ich die Hoffnung verloren. Wie kann man so vernarrt auf ein Impeachment drängen?
    • Switch_On 23.04.2019 19:18
      Highlight Highlight Ach der Elch röhrt wieder.

      Auch ich bin gegenein Impeachment, aber nur weil jemand nicht gleicher Meinung ist, heisst es nicht dass alle Hoffnung verloren ist.

      Und das mit dem "gemässigt" ist so ne Sache. Habe noch nie erlebt, dass die beiden extreme Ansichten verteten haben.

      Weiss aber natürlich schon wieso sie dass so sehen...
  • Triple A 23.04.2019 16:46
    Highlight Highlight Super-Artikel und was mir besonders gefällt: Das Resultat „Trump muss weg“ ist für beide klar. Es fragt sich nur wie.
  • John H. 23.04.2019 16:41
    Highlight Highlight @Löpfe und Blunschi: Ich werde den Verdacht nicht los, dass ihr euch abgesprochen habt - zu sehr ergänzen sich eure Statements ;-)
    Aber das ist ein gutes Format.
  • Therealmonti 23.04.2019 16:39
    Highlight Highlight Von einem Impeachment, das mit grösster Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt ist, profitiert nur einer: Trump. Die Demokraten tun gut daran, es gar nicht erst zu probieren. Auch weil im Fall, dass er tatsächlich aus dem Amt gejagt wird, ein vielleicht noch schlimmeres Übel folgt: der jetzige Vize Pence! Also bitte: Schön Beweise sammeln, die Trumps Unfähigkeit, Tricksereien und Betrügereien aufdecken. Nicht einmal die Amis sind so blöd, dass sie bis zu den Wahlen im 2020 nicht checken, was für ein Irrer im Moment im Weissen Haus hockt.
    • TodosSomosSecondos 23.04.2019 17:13
      Highlight Highlight Du irrst. Es war schon lange vor den Wahlen klar, dass Trump ein unmoralischer reicher Schnösel ist, der eigentlich gerne auch noch bizzi Gangster wäre und weder Arme noch Farbige oder Frauen gross leiden kann.

      Für seine Anhängerschaft war er damals wählbar und wird es auch 2020 sein. Präsident Trump ist das Symptom einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft und als solches auch genau dort, wo er hingehört...
    • Therealmonti 24.04.2019 05:58
      Highlight Highlight Punkt für Dich, TSSecondos. Die bessere Formulierung wäre wohl gewesen: Es besteht die Hoffnung, dass nicht einmal die Amis so blöd sind, bis zu den Wahlen im 2020 zu checken, was für ein Irrer im Weissen Haus hockt.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 23.04.2019 16:38
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich, die einzigen, die noch vom Impeachment träumen sind die Politiker, Journalisten und Aktivisten, die es als persönliche Niederlage empfanden, das Trump anstelle von Clinton gewählt wurde.
    Und weil nicht sein kann, was nicht sein darf, muss Trump mittels Impeachment entfernt werden.
    Das wird jedoch nicht passieren, auch wenn man auch auf watson seit 2 Jahren das Ende von Trump herbeischreibt...
    Die Dems müssen 2020 einfach gewinne, bis jetzt bin ich sehr skeptisch.
    Kleiner Hinweis, das Approvalrating von Macron im Moment ist knapp 30, dass von Trump ist 45%
    Long way to go!
  • Markus97 23.04.2019 16:13
    Highlight Highlight Wenn wir die Sache endlich mal unvoreingenommen ansehen, schadet ein Impeachment den Demokraten nur noch mehr. Die Chance ist sehr hoch, dass sie es verlieren und Trump einen weiteren Sieg zuspielen. Dabei verlieren sie noch mehr an Glaubwürdigkeit als sie es schon mit dem Muller-Bericht getan haben. Die Mehrheit der Amerikaner interessiert sich kein Bisschen für die Details sondern nur für das Hauptergebnis, welches Trump überhaupt nichts nachgewiesen hat. Genau gleich wird ein Impeachment ausgehen. Trump hat mehr Anhänger in machtvollen Positionen, als es hier auf Watson suggeriert wird.
    • FrancoL 23.04.2019 16:24
      Highlight Highlight Das ist dann schon eine mehr als nur schön gefärbte Aussage zum Bericht. Ich glaube kaum, dass man diese Auslegung auch nur beim Querlesen des Berichtes so darstellen kann.
  • Max Dick 23.04.2019 15:55
    Highlight Highlight Das Wild vor sich hertreiben, es immer weiter in die Enge treiben, umkreisen und ihm immer neue Wunden zufügen. Die einzige Kugel, die man hat, aber nicht sinnlos verballern, sondern nur für den einen finalen Schuss. Und dieser ist an einem Dienstag im November 2020.
    • FrancoL 23.04.2019 16:24
      Highlight Highlight Ja da würde ich sogar zustimmen.
    • Genital Motors 23.04.2019 16:30
      Highlight Highlight 2024
    • P. Silie 23.04.2019 18:06
      Highlight Highlight Das geht aber nicht, wenn diejenigen die das Wild treiben sollten, noch wilder, unkontrollierter und rein emotional agieren. AOC, Ilhan Omar, Rashida Tlaib, Kamala Harris, Beto Rourke und andere 'wilde junge' sind das Beste was den Republikanern passieren konnten. Pelosi kann die jungen kaum unter Kontrolle halten und stellt diese selbst in TV Interviews, als kleines und nicht ernst zu nehmendes Grüppchen hin. Die 'alte' Füchsin wird schon wissen weshalb sie so agiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wine Spectator 23.04.2019 15:52
    Highlight Highlight Ich mag Trump. Unterm Strich kein neuer Krieg, sogar Friedensverhandlungen mit Nordkorea, Rückzug als "Weltdemokratisierer". America First wie gewählt, so erbracht. Was wäre so schlimm an einer Einmischung Russlands, ist die Bindung Amerika-Russland so falsch ? Ein Impeachment hätte ich mir bei Obama nach der Ausweitung des Drohnenkrieges gewünscht, aber das wäre ja undemokratisch.
    • justasec 23.04.2019 16:06
      Highlight Highlight 1. Obama hat ebenfalls keinen Krieg begonnen.
      2. Trump baut den Drohnenkrieg noch mehr aus als Obama
      3. Trump hat sein Veto gegen einen Rückzug aus dem Jemenkonflikt gegen den Senat eingelegt - auch nicht sehr friedensstiftend
      4. Ach wen sag ich das... Ich rate ihnen all die kruden Aussagen in ihren Youtubevideos zu hinterfragen.
    • FrancoL 23.04.2019 16:26
      Highlight Highlight Kurz und schlecht informiert ist wohl auch informiert, zumindest in Deinen Kreisen.
    • Cubbie 23.04.2019 16:41
      Highlight Highlight Wine Spectator

      2a Die Trumpregierung hat dafür gesorgt, dass keine Berichte über zivile Opfer bei Drohnenangriffen der Öffentlichkeit vorgelegt werden müssen.

      Woher weisst du also, dass die Drohenangriffe nicht ausgeweitet wurden? Deine Infos bezüglich ziviler Opfer? Wünschst du dir jetzt auch ein Impeachment gegen Trump?
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 23.04.2019 15:47
    Highlight Highlight #Teamblunschi

    Ein Prozedere, das zu nichts führt, ist tatsächlich sinnlos.

    Erfolsversprechender ist, Donald Trump 2020 unwählbar zu machen.
    Und das mittels Ausschüssen im Repräsentantenhaus. Da kommt hoffentlich soviel Dreck zum Vorschein, dass selbst Republikaner angeekelt sind von ihrem POTUS.
    • Froggr 23.04.2019 22:36
      Highlight Highlight Ist eben nicht nur der POTUS der Republikaner. ;-)
    • Ueli der Knecht 23.04.2019 23:49
      Highlight Highlight Ein Impeachment würde doch gerade ermöglichen, zahlreiche "Verhöre" durchzuführen und so für Trump unbequeme Wahrheiten zum Wahlkampf-Thema zu machen.
  • Chrigi-B 23.04.2019 15:43
    Highlight Highlight Impeachment? Die Demokraten verlieren in den Wahlen 2020 nicht nur das House of Rep. sondern können auch die Präsidentschaft nicht zurück gewinnen.

    Wiso: Nun, die Demokraten haben während dem Wahlkampf 2018 viele Versprechen gemacht, die sie bis jetzt nicht annähernd eingehalten haben.
    • Amadeus 23.04.2019 16:07
      Highlight Highlight @Chrigi
      Gut, dass sie gebrochene Versprechen erwähnen:

      Mexiko bezahlt für die Mauer
      Ich ziehe die Truppen aus Afghanistan ab.
      Ich werde keine Zeit zum Golfen haben
      Ich werde die Staatsverschuldung abbauen
      Amerika bekommt ein besseres Gesundheitssystem

      Um nur einige Versprechen zu nennen, die Trump nicht eingehalten hat.
    • Chrigi-B 23.04.2019 16:41
      Highlight Highlight Ooooh Amadeus, herzig. Nur habe ich in keinem Satz irgendwas vom bösen bösen orangen Mann geschrieben. Es geht in meinem Kommentar um die Demokraten.
      Welche in den 100 Tagen seit sie das House of Rep. haben 0, nada, nichts und nochmals nichts erreicht haben. Sie haben 2018 in republikanischen Wahlkreisen gewonnen mit dem Versprechen, dass sie Gas geben und für Kompromisse bereit sind. Gesundheitswesen, Infrastruktur, Immigration usw. Denkste die Wähler in diesen Wahlkreisen, welche Trump praktisch alle gewonnen hat, sind nun mit den Demokraten zufrieden?
    • Chrigi-B 23.04.2019 16:45
      Highlight Highlight PS: Seit Trump im Amt ist, sitzen sie mit den Taliban am Verhandlungstisch und suchen nach Lösungen, kannste gerne nachlesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 23.04.2019 15:41
    Highlight Highlight Ich finde, dass es jetzt wichtig ist, dass der Kongress seine konstitutionelle Verantwortung wahrnimmt um die Sachlage klarzustellen.
    1. Öffentliche Einvernahmen von Mueller und mehreren Hauptzeugen (Gahn, Tillerson, Cohen, Manafort, Hicks uva) durch den Kongress
    2. Unredigierter Mueller Report an den Kongress oder einen Ausschuss
    3. Beschlagnahmung der eingeforderten Dokumente inkl. Trumps Tax Returns
    Danach zeigt sich dann, wie viel Fleisch am Knochen ist und entsprechend wird entschieden, ob ein Impeachment angestrebt werden muss oder nicht.
    Transparent und fair.
  • justasec 23.04.2019 15:15
    Highlight Highlight Ein Empeachment wäre wie ein zweites Brexit-Referendum:
    Die beste aller schlechten Lösungen aber ein verkorkster Ausweg aus einer selbstverschuldeten Sackgasse. Die Briten und die Amis haben demokratisch den Schuss ins eigene Knie gewählt. Dann muss man diesen Weg halt zu Ende gehen!
  • Denverclan 23.04.2019 15:14
    Highlight Highlight Sorry, Donald Trump wird 8 Jahre Präsident der Vereinigten Staaten sein. Da könnt ihr noch lange jeden Tag darüber schreiben. Zumal es sich langsam totläuft. Was hat er denn wirklich verbrochen, ausser dass er wie ein König regiert und vor nichts halt macht was er mit seinen Möglichkeiten durchzieht. Der Mann passt in die heutige Zeit und wird Spuren hinterlassen, welche wir jetzt noch gar nicht so richtig sehen und beurteilen können. Sein Stil mag widerlich sein aber nur falsch liegt auch er nicht. Zumindest ist er kein Wolf im Schafspelz....man weiss was man an ihm hat! Alle gegen einen....
    • Amadeus 23.04.2019 16:14
      Highlight Highlight @Denverclan
      Ist das der neue Standard nachdem wir Politiker beurteilen? Lügen, unethisches Vehalten, Leute über den Tisch ziehen, Medien angreifen, sich über Behinderte lustig machen, sich selbst bereichern, seine Landsleute als Hurensöhne bezeichnen, seinen eigenen Kindern Jobs im WH verschaffen....alles ok solange keine Straftat vorliegt? Würden sie es denn begrüssen, wenn sie so behandelt würden?
    • Spellbinder 23.04.2019 16:24
      Highlight Highlight Hat man von hitler sicher auch gesagt.. irgendwann wars dann zu spät..
      Mir ist bewusst das trump bisher keinen bruchteil seiner verbrechen begangen hat..
      Aber er tritt die gesetze und unsere moralvorstellungen mit füssen und so einen staatschef darf man keinenfalls tolerieren..
      Auch schon nur auf grund seiner vorbildsfunktion
    • Denverclan 23.04.2019 17:21
      Highlight Highlight @Amadeus, genau darum geht es doch, Donald Trump muss eine Straftat bewiesen werden! Er ist gewählter Präsident und nur das Volk kann ihm weitere 4 Jahre verwehren. Er vertritt sicher nicht meine Werte, bei weitem nicht, aber darum geht es gar nicht. Abgesehen davon, müssen wir alles Negative was über ihn geschrieben wird auch bedingungslos glauben? Alle pupen ins selbe Horn, auch das kann gefährlich sein....kritisch sein gegen alle Seiten und glauben was man weiss, nicht was sein könnte. Wir neigen immer noch zur Selbstjustiz, wenn auch oft „nur“ gedanklich. Die Situation an sich ist kacke...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Räuber&Liebhaber 23.04.2019 15:02
    Highlight Highlight Ich mag diese Gegenüberstellung der Meinungen.
    • ucm 23.04.2019 16:53
      Highlight Highlight Ich mag Bernie Sanders
    • Peaches 24.04.2019 09:52
      Highlight Highlight Bernie for president 😁
    • Vulcan 24.04.2019 13:15
      Highlight Highlight Ich mag gesunden Stuhlgang :-)

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