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epa08826411 A handout photo made available by the Andean Agency of Francisco Sagasti, who will assume the leadership of the Peruvian State, speaking in Congress, in Lima, Peru, 17 November 2020. The president of the Peruvian Congress, Francisco Sagasti, who will assume the leadership of the Peruvian State this Tuesday, announced that he will form a plural government that, among its main management issues, will maintain the fight against corruption, one of the great demands of citizenship. 'I will do my best to respond to the challenges and move forward' said Sagasti on the RPP Noticias radio station, where he said that his main tasks will be to hold the general elections already called for next April, to face the impact of the pandemic of the covid-19 and fight the economic crisis.  EPA/Andean Agency / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Francisco Sagasti. Bild: keystone

Francisco Sagasti als neuer Präsident Perus vereidigt

Nach Tagen der politischen Unruhe hat Peru einen neuen Staatschef. Der Mitte-Rechts-Politiker Francisco Sagasti legte am Dienstag im Kongress in Lima seinen Amtseid ab.



Damit ist der 76-Jährige der dritte Präsident des südamerikanischen Landes innerhalb von etwas mehr als einer Woche. Als Übergangsstaatschef soll der Ingenieur die Amtsgeschäfte bis zur Wahl im kommenden Jahr führen. Nach den jüngsten Turbulenzen muss Sagasti vor allem das Vertrauen in die Politik wiederherstellen.

Zuletzt stand der Andenstaat zeitweise ohne Staatschef da. Der Kongress hatte Präsident Martín Vizcarra am Montag vergangener Woche wegen Korruptionsvorwürfen des Amtes enthoben. Daraufhin übernahm Parlamentspräsident Manuel Merino kommissarisch die Amtsgeschäfte. Nach heftigen Protesten und Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei mit mindestens zwei Toten und zahlreichen Verletzten trat Merino am Sonntag aber zurück und stürzte Peru damit in eine schwere Regierungskrise.

Das Machtvakuum traf das Land zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Peru hat in der Corona-Krise eine der höchsten Sterblichkeitsraten weltweit. Zudem leidet es extrem unter den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft um 13.9 Prozent. (sda/dpa)

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