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Diese Fotos zeigen einen Mann, der gerade sein drittes Kind zur Welt bringt



Yuval Topper-Erez ist ein Transmann. 2011 brachte der Israeli sein sein erstes Kind zur Welt. Vor einem Jahr folgte nun das Dritte, und Topper-Erez entschied sich, die Bilder der Geburt mit der Welt zu teilen.

Ursprünglich engagierte die Eheleute Topper-Erez die Fotografin nur, um ein paar schöne Erinnerungen der Geburt zu haben, «doch als ich die Fotos sah, bekam ich plötzlich das Gefühl, dass diese in die Welt müssen», schreibt Topper-Erez auf Facebook.

Mit der Veröffentlichung verfolge er zwei Ziele, die ihm sehr nahe seien: «Normalisierung von Hausgeburten und die Normalisierung von Geburten von trans und nicht-binären Menschen.» Yuval und sein Mann Matan Topper-Erez brauchten ein Jahr, um sich zu diesem Schritt zu überwinden.

Behördlicher Spiessrutenlauf

2011 wurde Topper-Erez zum ersten Mal Vater. Es war zudem das erste Mal, dass in Israel ein biologisches Kind zweier Väter geboren wurde. Doch mit der Geburt des Kindes begannen auch die Probleme mit den Behörden. Diese wollten Yuvals Mann Matan nicht als den biologischen Vater des Kindes anerkennen.

Doch die beiden kämpften weiter. 2013, nach 19 Monaten Kampf mit der israelischen Bürokratie, wurde Matans Vaterschaft anerkannt. Dafür musste Yuval allerdings sein offizielles Geschlecht zu weiblich ändern. Auf der Geburtsurkunde ist er nun als Mutter des Kindes vermerkt. Kurz darauf wechselte er sein Geschlecht wieder.

Der «Times of Israel» sagte der dreifache Vater:

«Wir haben diese Lösung akzeptiert, weil unser Baby bereits über 18 Monate alt war und ich immer noch nicht als Elternteil gelistet war.»

Acht Jahre nach der Geburt seines ersten Kindes gebar Topper-Erez dann sein drittes Kind. Es kam gesund zur Welt und brachte stolze 3.7 Kilogramm auf die Wage. In dem nun veröffentlichten Facebook-Post schrieb der dreifache Vater, dass die Bilder hoffentlich die Kraft hätten, zukünftige «Seepferdchen-Väter» dazu zu animieren, selbst Kinder zu zeugen.

«Ich weiss, wie bedeutungsvoll es für mich hätte sein können, solche Bilder zu sehen und wie bedeutungsvoll es für mich ist, Bilder von Geburten anderer trans und nicht-binärer Menschen zu sehen.»

Weitere Bilder der Geburt findest du hier. (dfr)

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134Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Äuämeetsjep 20.05.2020 03:15
    Highlight Highlight Einfach nur ein Mensch mit Kinderwunsch
  • DeDanu 19.05.2020 19:06
    Highlight Highlight Das ist natürlich schön für ihn. Mit mir hätte er aber die Bilder nicht teilen müssen 🥱
  • mrmikech 19.05.2020 14:07
    Highlight Highlight Ich glaube Männer würden sehr gute Mutter sein, leider können sie halt keine kinder haben, bis auf einzelne Ausnahmen.
  • Dä Brändon 19.05.2020 13:49
    Highlight Highlight Was das angeht bin ich relativ offen. Ich akzeptiere die Wünsche und Träume von jedem.

    Ich betrachte das eine Bild und versuche das Wunder der Geburt und die Freude des werdenden "Vaters" darin zu sehen. Trotzdem spüre ich im Innern eine kleine Stimme der Abneigung und ein Unbehagen wenn ich diese Bilder betrachte. Eine Art Urinstinkt der sich im Inneren von mir dagegen wehrt. However, wünsche den Eltern und vorallem dem baby viel Liebe und Gesundheit.
    • Äuämeetsjep 20.05.2020 03:20
      Highlight Highlight Was würde Dein Urinstinkt sagen, wenn das Dein Bruder wäre?
    • Dä Brändon 20.05.2020 09:54
      Highlight Highlight Gute Frage, ich wüsste es nicht. Ich würde es akzeptieren, so wie bei dieser Geschichte, ich würde weiterhin der Bruder sein und ihn unterstützen. Vermutlich jedoch würde im Inneren weiterhin eine leise Stimme schlummern die sich dagegen wehrt.
  • YvesM 19.05.2020 09:37
    Highlight Highlight Und da wird doch behauptet, dass die Männer die Schmerzen einer Geburt nicht ertragen würdeb.
    • G. Samsa 19.05.2020 13:07
      Highlight Highlight Rein biologisch (oder mechanisch) gesehen ist es nach wie vor eine Frau, welche das Kind zur Welt bringt.
  • Frausowieso 19.05.2020 09:14
    Highlight Highlight Ich akzeptiere und unterstütze alle Transmenschen.Trotzdem mag ich solche Schlagzeilen nicht. Yuval ist seelisch ein Mann und sein Körper wurde dem angeglichen. Biologisch ist und bleibt er jedoch eine Frau. Auf den Bildern sehen wir keinen Mann, der ein Kind gebärt, sondern ein Frauenkörper, der der Seele seines "Bewohners" optisch angepasst wurde. Das ist absolut ok und ich finde es grossartig, wenn solche Familien ihren Weg gehen. Die Schlagzeilen dazu werde ich allerdings für immer als reisserisch und falsch empfinden.
  • Vintage 19.05.2020 08:37
    Highlight Highlight Das ist mir zu komplex, ein Urteil abzugeben scheint mir sehr schwierig. Ich dachte immer, ein Mann zu sein bedeutet auch, dass es nicht möglich ist Kinder zu bekommen. Wenn man sich dafür entscheidet ein Mann zu sein, gehört das wohl dazu. Trotzdem wünsche ich ihm alles Gute und viel Glück für die Zukunft.
  • lisa lave 19.05.2020 03:14
    Highlight Highlight Chomme ned druus! Wenn mir jemand hier erklären kann: warum sich dann "ums verrecke" als mann identifizieren? Das ist mir immernoch schleierhaft und die frage brennt. Kriege gerne von euch Antwort! ...Was ist denn für so eine person ein Mann? Was ist für so eine Person eine Frau? Und warum dann eigentlich die "sexistischen" Merkmale anstreben um dann als solcher zu gelten? Warum beim Organ aufhören? ...ich bin mehr als ein Organ, aber bin ich dann weniger irgendein Geschlecht wenn ich die Merkmale nicht habe? Muss ich mich mit Hormonen oprimieren,ansonsten gelte ich als nicht echt genug?
    • Emma Jones 19.05.2020 08:55
      Highlight Highlight Offensichtlich fühlte er sich als Mann und wollte als Mann leben.

      "Warum beim Organ aufhören?"
      Warum denn eigentlich nicht? Hätte er sich etwa die Organe entfernen und eine Leihmutter suchen sollen, nur weil es einigen Leuten nicht in den Kram passt, dass er Kinder kriegt, obwohl er sich als Mann definiert?
    • BlueDiones 19.05.2020 10:15
      Highlight Highlight Als jemand der nicht Trans ist, ist es bestimmt kaum verständlich. Doch Trans hat nichts mit dem gesellschaftlichen Bild zu tun, mit Geschlechterrollen oder Wertung von Mann oder Frau. Es geht sehr viel tiefer und kann nicht so leicht erklärt werden. Ich bin selbst Transmann und ich würde bspw gerne meine Organe entfernen lassen, jedoch erlaubt dies bei einem Alter unter 30 Jahren kaum ein Arzt in der Schweiz. Für eine tiefgehende Erklärung reicht hier leider der Platz nicht, aber schick ein paar Fragen dann kann ich vielleicht etwas Klarheit schaffen.
    • lisa lave 19.05.2020 20:20
      Highlight Highlight @BlueDiones. Danke dir,dass du mir antwortest,bin wirklich neugierig und möchte es gerne besser verstehen. Eben: es ist wohl immer bei jeder person, die trans ist auch verschieden. Leider habe ich das noch nicht ganz begriffen und will nicht einfach so tun als ob...es ist doch wurst was ich anziehe/aussehe oder welches GeschlechtsOrgan ich habe (ist ja nur eins von vielen)... Warum ist es so wichtig dann als etwas deffiniert zu werden, z.b ganz wichtig als Mann zu gelten. Warum sich deffinieren lassen, wenn die bisherigen Definitionen eh nicht mehr unseren Bedürfnissen entsprechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Rückbauer 19.05.2020 01:46
    Highlight Highlight Spiessroutenlauf - der Schreier des Tages!
    • Hardy18 19.05.2020 09:19
      Highlight Highlight 😂
  • locogoa 19.05.2020 00:48
    Highlight Highlight Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, aber voll ok...
    Geboren im falschen Körper kann ich nachvollziehen, als geborene Frau Mann sein zu wollen und auf Männer stehen kann ich auch nachvollziehen, dennoch als Frau Kinder kriegen? Da hängt es mir aus, schön dass man nicht vollziehen können muss um es trotzdem ok zu finden...
  • Pinga 19.05.2020 00:17
    Highlight Highlight Ich nehme mal an für eine Schwangerschaft braucht es weibliche Hormone, sein Bart lässt aber eher auf männliche schliessen. Weiss jemand gerade wie das funktionieren kann? (Absolut biologisches Interesse, schön gibt es solche Rollenbilder inzwischen)
    • Hirngespinst 19.05.2020 05:37
      Highlight Highlight Vielleicht 'stammt' der Bart noch aus der Zeit vor der Schwangerschaft.
    • Ludwig.Van 19.05.2020 08:37
      Highlight Highlight @Pinga: Google mal deinen Namen auf spanisch :P
    • Frausowieso 19.05.2020 09:30
      Highlight Highlight Bei der Gabe von Testosteron stellt sich die Periode in den meisten Fällen nach einigen Monaten ein. Das ist jedoch nicht bei allen der Fall. Bei meinem Trans-Bruder hat es dies nicht. Ich nehme an, dass der Mann zur Vorbereitung die Testosterongabe ausgelassen hat, so dass wieder ein Eisprung stattfinden konnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lokutus 19.05.2020 00:13
    Highlight Highlight Interessant 🧐 und mir absolut unklar. Wie ist der Mutter denn beschaffen? Anatomisch meine ich!
    Zum Kind empfangen, austragen und bekommen braucht frau/man zwingend eine Vagina und eine Gebärmutter... 🤪
    Kann mich jemand aufklären? Wäre nett.
    • Mietzekatze 19.05.2020 09:20
      Highlight Highlight Er wurde als Frau geboren. Mit allen Geschlechtsmerkmalen die eine Frau hat. Vagina und Gebärmutter. Fühlt sich aber als Mann, also hat er angefangen mit Hormonen. Allerdings wurde die geschlechtsangleichende Operation nie gemacht, da er wusste, danach werden sie keine Kinder kriegen können (sowohl natürlich wie adoptiert). Deshalb ist dies möglich. Alles klar? :)
    • Disclaimer 19.05.2020 09:39
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Mietzekatze 19.05.2020 10:04
      Highlight Highlight Wieso denn? Nur weil er Trans ist, soll er keine Kinder kriegen dürfen? Ich glaube er und sein Partner werden so vielen Anfeindungen ausgesetzt sein, dass man von Foifer und Weggli überhaupt nicht sprechen kann! Man siehts schon hier in den Kommentaren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • eysd 19.05.2020 00:06
    Highlight Highlight Für mich steht der Charakter im Vordergrund. Genitalien sind so belanglos für eine gesunde Gesellschaft.
    • Lezzelentius 19.05.2020 09:40
      Highlight Highlight Tut mir leid, dein Weltbild etwas zu zerstören. Aber wir unterscheiden uns mehr als in Genitalien.

      Die Psyche obliegt den Hormonen, jene zu einem Teil dem Geschlecht und das führt unter anderem zum Charakter. Genitalien hin oder her, Geschlecht aber nicht hin oder her.
    • eysd 19.05.2020 17:54
      Highlight Highlight Aber geht es denn nicht um das grosse Ganze? Kenne Charaktere die gut und schlecht sind. Helfen oder schaden. Egal welches Geschlächt. Das war auch meine Aussage. Das ist doch die Quintessenz... Wenn dein Weltbild Schubladendenken meint, dann ist es recht beschnitten. Ich jedenfalls zwinge niemanden in eine Rolle..Konstrukt
  • Baba 18.05.2020 23:33
    Highlight Highlight Solche Bilder möchte ich von niemandem sehen, da ich der Überzeugung bin, dass eine Geburt ein höchst intimer Moment ist, der der gebärenden Person und deren Partner*in gehört. Mich widert diese grassierende "Alles-zur-Schau-stellen-müssen" Attitüde an.

    Das hat nichts mit Binär-, Queer-, Trans- oder wasauchimmer für Menschen zu tun. Es ist der Moment an und für sich. Wenn sich nun 'Seepferdchen-Eltern' zum Elternwerden entscheiden, frage ich mich, ob die reine Info, dass ein Transmann zum dritten Mal ein Kind geboren hat nicht auch gereicht hätte. Braucht es diese Bilder wirklich?
    • tr3 19.05.2020 14:27
      Highlight Highlight Anscheinend möchtest du die Bilder eben doch sehen, oder wieso hast du den Artikel angeklickt?
  • gulf 18.05.2020 23:12
    Highlight Highlight immer daran denken:
    90% von den Toleranten sind in Wirklichkeit nicht tolerant, sondern einfach gleichgültig ....
    • Tchnologicaaa 19.05.2020 08:18
      Highlight Highlight Ich hoffe doch, dass dich meine Gleichgültigkeit nicht stört.
    • gulf 19.05.2020 09:06
      Highlight Highlight @Swiss WitchBitch
      da gebe ich Dir absolut recht!
      Ich wollte damit nur ausdrücken, dass nicht alle, die "nicht angreifen" über die tolle Fähigkeit der Toleranz verfügen 😉
    • Hardy18 19.05.2020 09:25
      Highlight Highlight Gulf, und wenn schon. Das, ich muss alles tolerieren, geht mit eh auf den Keks. Nee, man muss nicht alles tolerieren!

      Es ist eh kein Mann wenn es Kinder bekommen kann. Es ist einfach unmöglich dass dies funktioniert.
  • Menel 18.05.2020 23:12
    Highlight Highlight Würden wir Menschen einfach als Menschen sehen und nicht ständig klassifizieren, dann würde man sich einfach für die beiden freuen, dass sie ein gesundes Kind in Empfang nehmen konnten. Sie wären dann aber auch kaum in den Medien, denn es wäre nichts anstössiges daran, dass sie sind wer sie sind.
    • spino 19.05.2020 08:40
      Highlight Highlight Würden wir Menschen als Menschen sehen und nicht ständig klassifizieren, würde es gar nicht so weit kommen, dass Menschen so etwas machen würden (Meine Meinung). Dennnoch ist es halt ihr Recht so zu leben :) Aber der Anblick ist trotzdem ziemlich unpassend...
    • Sparrrkle 19.05.2020 12:35
      Highlight Highlight @SwissWitchBitch
      Vielleicht bezog sich spino mit „ihr“ auf das Recht der Menschen und nicht des Protagonisten? So habe ich es jedenfalls interpretiert.
    • Freischütz 20.05.2020 06:34
      Highlight Highlight @Menel: Er/Sie hat sich ja selber im Internet präsentiert. Also reiner Narzissmus.... Man muss nicht immer auf Gedeih und Verderben das Gute in Allem suchen. Vielleicht auch einmal ein bisschen kritisch sein. Man muss nicht jedem mit seiner Meinung gefallen bzw. es Allen recht machen. Hab mal eine eigene Meinung...
  • poltergeist 18.05.2020 22:53
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • öpfeli 18.05.2020 22:47
    Highlight Highlight Toleranz ganz ohne ein "aber".
  • Booker 18.05.2020 22:47
    Highlight Highlight Naja - es sind immer noch Frauen, die Kinder bekommen können. Zwar ist er eine Frau auf Hormonen mit Bart und so - auch das gibt's. Aber im Internet gezeigt werden muss das ja deswegen wirklich nicht.
    • Michele80 18.05.2020 23:31
      Highlight Highlight Menschen mit Eierstöcken und Gebärmutter tragen Kinder aus. Und ja, ein Grossteil davon identifiziert sich als Frau, das stimmt. Es schliesst aber andere Optionen nicht aus.
      Im Umkehrschluss würde es ja sonst bedeuten, dass ich keine Frau (mehr) bin, wenn ich keine Kinder kriegen kann. Und ich kann mich auch mit entfernten Eierstöcken und Gebärmutter als Frau fühlen, denken und leben. Genaus kann er trotz Gebärmutter als Mann leben.

      Und wieso auf Hormonen? Meinst du Schwangerschaftshormone?

      Wer bestimmt, was im Inernet gezeigt werden darf und was nicht? Die Norm-Polizei? Bill Gates? Du?
    • Kanuli 19.05.2020 11:39
      Highlight Highlight @Michele80
      Können Sie ohne Gebärmutter auch ein Kind bekommen und eine biologische Mutter sein? Frau 100%, Mutter 0% möglich. Egal wie männlich sich eine Frau fühlt, die Gene werden trotzdem als Frau weitergegeben. Das könnte bei Erbkrankheiten beispielsweise wichtig sein. Denn wenn die Frau überall als Vater aufgeführt wird, schaut man vielleicht auf die falschen Gene oder Krankheitshistorie der Verwandten. Gesellschaftlich/Gefühl Vater/Mann, biologisch Mutter/Frau. Sonderfälle wie Zwitter beachte ich hier mal nicht.
  • öpfeli 18.05.2020 22:46
    Highlight Highlight anhand der meisten Kommentare hier sieht man, wo die Gesellschaft noch immer steht.

    .."ich bin ja tolerant, ABER..."...
    ich bin auch tolerant und freue mich, dass sich zwei Menschen den Kinderwunsch erfüllen konnten. Und ich finds super, gibt es Menschen wie die 2. Toleranz
    • NichtswissenderBesserwisser 19.05.2020 06:27
      Highlight Highlight Gratuliere.
      Es kann sich ja jede und jeder eine eigene Meinung bilden. Also so „tolerant“ ist dein Kommentar auch nicht.🤷🏼‍♂️
    • öpfeli 19.05.2020 06:45
      Highlight Highlight absolut. Dagegen sage und habe ich nichts.
  • stefan reiser 18.05.2020 22:42
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Saerd neute 18.05.2020 22:27
    Highlight Highlight Also dann ist er eine sie oder anders gesagt sie ist eine Frau und kein Mann. Ein Mann kann keine Kinder kriegen.
    • Michele80 18.05.2020 23:07
      Highlight Highlight Das Leben ist ein ganz kleines bisschen komplexer als das.

      Er ist ein Transman, identifiziert sich als also als Mann (hence die Pronomen). Er hat seine weiblichen Reproduktionsorgane genutzt um ein Kind auszutragen.
    • Kanuli 19.05.2020 08:37
      Highlight Highlight Worum es wohl geht, ist, dass eine Frau kein Vater sein kann, zumindest biologisch gesehen. Dieser Transmann wird dem Kind sicher ein Vater sein. Aber den Samen zur Zeugung konnte er nicht geben, dafür die Eizelle. Verstehe nicht 100% wieso das so wichtig ist, aber es geht wohl auch um das Verständnis für die Mediziner. Denn einige Gene werden vom Vater weitergegeben, und nicht von der Mutter (und vice-versa), wenn wir das nun beliebig vermischen, wird es schwieriger Erbkrankheiten auszuschliessen bzw. nachzuvollziehen.
    • Ludwig.Van 19.05.2020 08:43
      Highlight Highlight @Saerd neute: Es gibt auch Frauen, die keine Kinder bekommen können. Sind sie denn deiner Meinung nach keine Frauen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shiftphoner 18.05.2020 22:16
    Highlight Highlight Wünsche dem Kind und seinen Eltern, gleich welchen Geschlechts, alles Gute, viel Freude und Gesundheit!

    "Normal" ist für mich das Ganze dennoch nicht. Tolerieren tue ich natürlich, erst recht das Leben anderer, das mich nichts angeht.
    Aber kein Toleranzgefühl der Welt lässt mich so etwas "normal" empfinden, viel eher finde ich es echt verstörend. Nicht unbedingt "falsch", aber doch verstörend. Sorry...
    • öpfeli 18.05.2020 22:53
      Highlight Highlight muss denn immer alles normal sein?
    • Shiftphoner 19.05.2020 08:07
      Highlight Highlight @öpfeli Natürlich nicht, drum schrieb ich ja auch explizit, dass nichts "falsch" dran sei. Ich wünsche der Familie ernsthaft alles Gute! Nur kann auch ich nichts für meine Gefühle, bei aller Toleranz und sogar Akzeptanz... Und steht es nicht auch mir zu, dies frei äussern zu dürfen und akzeptiert zu werden, wie ich bin, genau wie diese Familie auch?
    • Das etwas 19.05.2020 10:53
      Highlight Highlight @öpfeli

      gegenfrage: warum müssen sich einigen immer als abnormal inszenieren?
      aufmerksamkeits bedürfnis selbst bei solch intimen themen? ich kenne kein "noramles" elternpaar das die geburtszenen in der zeitung präsentieren will.

      und soweit ich das weiss ist das schon seit jahrtausenden so zumindest ist mir nichts anderes bekannt.... (wer andere infos dazu belegen kann bitte melden)
  • Tischbein 18.05.2020 22:00
    Highlight Highlight Spannend, dass der Artikel überhaupt so viele Emotionen weckt und Kommentare sich zieht. Zeigt auf, dass es noch ein langer Weg ist, bis dass wir solche Bilder einfach nur als das wahrnehmen, was sie sind: intime und schöne Momente zwischen zwei Menschen, die gerade das dritte Kind bekommen.
    • Disclaimer 19.05.2020 09:46
      Highlight Highlight Aus dem Bedeutungswörterbuch: Intimität herrscht in der Intimsphäre – einem persönlichen Bereich, der durch die Anwesenheit ausschliesslich bestimmter oder keiner weiteren Personen definiert ist und Aussenstehende nicht betrifft.
    • Gopfridsenkel 19.05.2020 11:59
      Highlight Highlight Der Artikel und die Veröffentlichung der Bilder hatte genau das als Ziel: Emotionen zu wecken.
      Wenn die beiden Väter die Momente als "intim" bewerten würden, hätten sie diese nicht veröffentlich.
  • happygoalone 18.05.2020 21:48
    Highlight Highlight Die grösste Herausforderung besteht wohl darin, sich über Fragen wie des Geschlechts, darüber was darf, und was geht, und über starre eigene Bilder hinwegzusetzen und einfach nur Menschen sehen, die sich kümmern. Dann ist es Liebe.
  • smoking gun 18.05.2020 21:35
    Highlight Highlight Die Mutter ist ein Mann in einem Frauenkörper. Oder hab ich da was nicht geschnallt? Männer können keine Kinder gebären!?
    • smoking gun 18.05.2020 22:30
      Highlight Highlight Alles klar. Er ist ein Transmann mit einer Gebärmutter und hat sein drittes Kind geboren. So korrekt?
    • Michele80 18.05.2020 23:10
      Highlight Highlight Watson-Kommentarspalte bildet? 👍🏻😉
    • Irene Adler 18.05.2020 23:38
      Highlight Highlight Ich verstehe, wenn ein Mann Mann ist, und eine Frau eine Frau ist. Ich verstehe die Transmänner und die Transfrauen auch. Die Trans- Bi- und Weissnichtwasfürsexualer auch.

      Aber wenn jemand sich als Mann fühlt, dann sollte er wirklich Mann sein. Was er (oder sie, ich weiss nicht, was jetzt gilt) jetzt gemacht hat, ist für mich einfach nicht richtig. Kinder gebären, obwohl er Mann sein möchte....
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 18.05.2020 21:17
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • DuhuerePanane 18.05.2020 22:50
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Fertig_lustig 18.05.2020 21:13
    Highlight Highlight Let’s do it like the seahorses ♥️
  • Delta-V 18.05.2020 20:55
    Highlight Highlight Nicht dass ich es verurteilen würde...
    Aber es erscheint mir doch surreal.
    Schätze, das kann man mit Logik nicht wirklich erfassen, oder?
    • Fertig_lustig 18.05.2020 21:42
      Highlight Highlight Erklärst du die Liebe zu deiner Partner/in 💓 mit Logik ?
    • Delta-V 18.05.2020 22:59
      Highlight Highlight Könnte ich... Aber dazu müsste ich verdammt weit ausholen und Dir diverses aus der Neurologie verklickern. Darauf hab ich keine Lust und hier auch zuwenig Ressourcen zur Verfügung.
      Aber sagen wir mal einfach, dass mir die Welt der Gefühle aus Gründen, welche ich allein zu würdigen befugt bin, ein Buch mit 7 Siegeln war, ist und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch bleibt.
    • Fertig_lustig 18.05.2020 23:30
      Highlight Highlight Weisst du, ich bin Trans*Frau und habe gelernt damit zu leben, dass nicht alles rational oder logisch erklärt werden kann.
  • Altweibersommer 18.05.2020 20:54
    Highlight Highlight Ich bin tolerant. Aber ich verstehe diese beiden Herren nicht. So wie die meisten anderen Menschen auch, weil wir nicht in deren Situation sind. Das ist auch OK so, es ist nicht um was es bei Toleranz geht. Toleranz heisst zu akzeptieren, dass diese beiden Menschen sich selber sind und das auch sein dürfen ohne dass sie dafür von anderen verurteilt werden, wie auch immer das dann aussieht. Ich kann mich mit ihnen freuen oder es ist mir egal. Aber lasst doch diese Menschen ihre eigenen Entscheidungen treffen, sie lassen euch ja auch.
    • Gopfridsenkel 19.05.2020 12:02
      Highlight Highlight Absolut deiner Meinung.
      Muss ich es deshalb als normal ansehen, wie es von den beiden Herren gefordert wird, oder darf es mir auch einfach egal sein?
    • Altweibersommer 19.05.2020 13:04
      Highlight Highlight Könntest du "normal" mal definieren? Ist etwas normal, wenn es eine Mehrheit betrifft? In diesem Fall sind Männer generell nicht normal. Ist etwas normal, wenn es natürlich vorkommt? So sind auch diese beiden normal.
    • Freischütz 20.05.2020 06:39
      Highlight Highlight Menschen die von sich behaupten tolerant sind, sind es zu 99% nicht. Und auch Deine Definition von normal wird genau so gedreht, dass es für alles passt. So eine richtige Mainstream-Haltung. Ja nirgends anecken....
  • DrDeath 18.05.2020 20:41
    Highlight Highlight Mega crazy. Mann will er sein. Aber zum Kinder kriegen doch wieder Frau, aber nur ein bisschen. Seid mir nicht böse, aber das geht mir zu weit. Jeder soll meinetwegen sein dürfen was er will, aber entweder oder, und das dafür ganz. Halb so, halb so find ich unglaubwürdig.
    • Michele80 18.05.2020 20:47
      Highlight Highlight Dass er sich kurzzeitig als Frau im den offiziellen Dokumenten ausgeben musste, lag an den Behörden, da sonst die Elternschaft nicht anerkannt wurde. Das kann man ihm wohl kaum vorwerfen?
    • DinPapi 18.05.2020 20:50
      Highlight Highlight Hä was nein. Er musste nur sein geschlecht ändern um legal als elternteil eingetragen werden zu können und dann wieder zurück zu seinem richtigen geschlecht. Das zeigt nur dass das system hinterherhinkt und nicht zeitgemäss ist.
    • DrDeath 18.05.2020 21:08
      Highlight Highlight Wie er sich in offiziellenHDokumenten darstellt könnte mir egaler nocht sein. Versteht mich nicht falsch: Uch finde es mega faszinierend, dass wir heute beim Geschlecht(!!) die Wahl haben, was wir sein wollen. Jahrtausendelang war das schlicht fact of life. Extrem cool. Sich dann aber bei der Frage welches Geschlecht man sein will NICHT zu entscheiden und beides zu wollen, DAS stört mich. Genau wie mich vegane "Schnitzel" stören. Das ist der Geist unserer Zeit: jeder will den Fünfer UND das Weggli. Selbst bei so einschneidenden Entscheidungen wie einer Geschlechtsumwandlung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Locutus70 18.05.2020 20:28
    Highlight Highlight Er ist kein Mann, sondern ein Transmann. Ein Mann KANN keine Kinder kriegen ^^
    • Tischbein 18.05.2020 21:46
      Highlight Highlight Ein cis-Mann kann keine Kinder kriegen. Eine Frau, die als Mann gelesen werden möchte oder Trans ist, kann.
  • Toerpe Zwerg 18.05.2020 20:06
    Highlight Highlight Komme nicht draus. Egal. Happy Parenting.
  • Michele80 18.05.2020 19:52
    Highlight Highlight ❤ und ganz schöne Fotos!
    • RicoH 18.05.2020 21:48
      Highlight Highlight Nun ja, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters.
      Ich selbst kann an Geburtsfotos wenig schönes erkennen. Vielmehr sehe ich den Schmerz, die eine Geburt mit sich bringt.
    • Michele80 18.05.2020 21:53
      Highlight Highlight ja ich meinte auch nicht so Blümchen-Sonnenschein-schön ;) Die Bilder fangen in meinen Augen den Moment wirkugsvoll ein. --> besser? :)
    • RicoH 18.05.2020 22:07
      Highlight Highlight Michele80

      Ja, die Bilder sind wirkungsvoll – wie so viele/die meisten von Geburten. Der einzige Unterschied besteht darin, dass eine Frau nach einer Geschlechtsangleichung als Mann darauf zu erkennen ist. Das macht das Ganze natürlich dramatischer/aussergewöhnlicher.
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  • ChiliForever 18.05.2020 19:48
    Highlight Highlight Es ist richtig, wenn jeder seinen innersten Empfindungen folgen darf, um zu sich zu finden.
    Andererseits habe ich hier das Gefühl, daß jemand sich sehr gezielt nach Tageswunsch sucht, was er/sie sein möchte. Wenn’s geht also Mann, dann aber bitte doch mit der Möglichkeit, zu gebähren.
    Das irritiert mich und ich bin nicht sicher, ob‘s nur daran liegt, daß das ungewohnt ist oder nicht doch daran, daß dort jemand das eigene Ego über konsequentes Entscheiden stellt. Ob er/sie da wohl an das Kindeswohls gedacht hat, wage ich in Anbetracht der gezeigten Wunschesbreite etwas zu bezweifeln.
    • Michele80 18.05.2020 20:56
      Highlight Highlight Also mal Kudos to you für den Kommentar. Ich finds toll gibts Leute, die ihre Meinung in kritisch-subjektiver Weise erläutern können und nicht gleich mit dem "ist alles Quatsch"-Hammer dreinhauen 👍🏻

      Ich würd dir aber beim "Tageswunsch" wohl widersprechen. Es gibt diverese Gründe warum man sein biologisches Geschlecht nicht verändert und trotzdem kann er sich als Mann identifizieren. Und hey, wenn schon die Gebärmutter da ist, warum nicht brauchen? Das muss ja nichts an seiner Identität ändern. Betrachte es mal von dem Gesichtspunkt einer Leihmutterschaft, ev. verdeutlicht das mein Punkt
    • Tischbein 18.05.2020 21:53
      Highlight Highlight Das Kindswohl muss immer hinhalten, wenn es sonst keine Argumente gibt. Man kann ja schliesslich nie gegen das Kindswohl sein. Es zeigt sich aber, dass es Kinder in Regenbogen Familien genau gleich gut/schlecht geht wie allen anderen auch. Schlimmer sind zerrüttetE Verhältnisse, Gewalt, Alkoholismus o.ä. Egal in welchen Familien.
    • Ueli der Knecht 18.05.2020 21:55
      Highlight Highlight "Wenn’s geht also Mann, dann aber bitte doch mit der Möglichkeit, zu gebähren."

      Warum denn auch nicht? Es gibt nichts, was es nicht gibt. Jeder Mensch weiss doch selbst am besten, was er/sie/es ist, bzw. was er/sie/es nicht ist.
  • 0ldNicehand 18.05.2020 19:43
    Highlight Highlight Seine Begründung zur Veröffentlichung (am Schluss des Artikels) finde ich stichhaltig und Glaubhaft. Ausserdem zeigt das Beispiel, anhand von Natur gegeben unwiederlegbaren Tatsachen, wie Sinnlos Debatten über Anerkennung von nicht "normalen" Neigungen, Partnerschaften, Rechte (!) etc. sind. Irgendwie schön, führt so Mutter Natur unsere kleingeistigen "weltlich unterschiedliche" Betrachtungsweisen ad absurdum.
  • Robi14 18.05.2020 19:34
    Highlight Highlight herzliche Gratulation!
  • Eidi 18.05.2020 19:12
    Highlight Highlight Von mir aus darf jede*r sein was es will, aber hier scheint ein Aufmerksamkeizsdefizit vorzuliegen.
    • Ylene 18.05.2020 19:43
      Highlight Highlight Sagst du das auch bei Bilder von gebärenden Mütter - oder ist das dann 'Wunder der Natur' und so? Oder nur hier, weil du halt doch nicht so tolerant bist wie du gerne hättest? Das ist auch so ein Klassiker, LGBTI-Leute machen genau das gleiche wie tonnenweise Heteros vor ihnen, aber nur bei ihnen ist es dann 'Propaganda', 'Aufmerksamkeitsdefizit', 'sie dürfen ja machen, was sie wollen, aber ich will das nicht sehen', etc. Gilt teilweise auch schon bei dezent Händchen haltend ein Queers.
    • Michele80 18.05.2020 19:52
      Highlight Highlight Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass er seine Freuden und alles Neue gerne mit anderen teilt. Schau dir mal an, wie viele Mamis vom ersten Ultraschall bis zur Windelwahl effektiv alles auf Social Media mit anderen Menschen teilen.
      Dann darf er ruhig auch oder?
    • Grohenloh 18.05.2020 20:16
      Highlight Highlight Ylene:
      Ich finde, das geht in Richtung ICH ICH ICH WILL ALLES.

      Wenn sie ein Mann sein will, ok. Aber als Mann kann man eben keine Kinder kriegen.

      Diese verwöhnte Haltung, dass man das Recht auf ALLES hat, ist eine Zivilisationskrankheit.
      Es ist leider nun mal so, dass man als Beinamputierte nicht mehr Olympiasiegerin im Sprint werden kann. Oder als Blinder nie die Herbstfarben sieht. Wenn wir noch echte Probleme hätten würde jeder aus seiner Situation das Beste machen. So wie es die Menschen seit Jahrtausenden tun.

      Aber nein, heute muss man ALLES dürfen und vor allem können.
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