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Iran-Ticker: Hormus-Räumung als «Gefallen»: Trump pöbelt

KEYPIX - U.S. Vice President JD Vance, center, walks with Pakistan's Chief of Defence Forces and Chief of Army Staff Field Marshall Asim Munir, left, and Pakistani Deputy Prime Minister and Forei ...
US-Vizepräsident JD Vance (Mitte) mit dem pakistanischen Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Generalstabschef der Armee, Feldmarschall Asim Munir (links), sowie dem pakistanischen Vizepremierminister und Aussenminister Mohammad Ishaq Dar.Bild: keystone
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Hormus-Räumung als «Gefallen»: Trump pöbelt — während Vance verhandelt

09.04.2026, 13:0111.04.2026, 16:18
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16:29
Iran: Verhandlungen mit den USA auch auf Expertenebene
Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden nach Angaben aus Teheran in Kürze auch auf Expertenebene geführt. Irans Mitglieder der Fachausschüsse nähmen am Verhandlungsort ihre Arbeit auf, berichteten der staatliche iranische Rundfunk und die Nachrichtenagentur Tasnim.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg geht es in den Verhandlungen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den zentralen Konfliktpunkten gehört die Blockade der Strasse von Hormus. Auch das iranische Atomprogramm sowie die internationalen Sanktionen gegen das Land stehen auf der Agenda. (sda/dpa)
16:23
Irans Marine warnt US-Kriegsschiff wegen Strasse von Hormus
Irans Marine hat mit Beginn der Friedensverhandlungen ein US-Kriegsschiff vor einer Durchquerung der Strasse von Hormus gewarnt. Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran beobachteten den US-Zerstörer genau, hiess es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim. Sollte das Schiff seinen Kurs fortsetzen, drohe ein Angriff.

Irans Delegation, die in Islamabad mit den USA Friedensgespräche aufgenommen hat, legte beim Vermittler Pakistan Beschwerde ein und forderte, dass der US-Zerstörer die Meerenge wieder verlasse. «Wenn die Bewegung des Schiffs fortgesetzt wird, wird es innerhalb von 30 Minuten angegriffen», liess der Iran Tasnim zufolge den USA mitteilten.

«Axios»-Reporter Barak Ravid hatte zuvor unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter berichtet, dass mehrere Schiffe der US-Marine die Strasse von Hormus durchquert hätten. Der Schritt sei nicht mit dem Iran koordiniert worden. Daten des Trackingdienstes Vesselfinder zeigten ein Schiff der US-Regierung mit nicht näher genannter Typenbezeichnung - wie beim Militär üblich - im Persischen Golf. (sda/dpa)
16:09
Hormus-Räumung als «Gefallen»: Trump pöbelt — während Vance verhandelt
Während der US-Vizepräsident JD Vance in Islamabad in Gesprächen mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf über einen möglichen Waffenstillstand verhandelt, konterkariert Donald Trump auf Truth Social die Friedensmission seines Stellvertreters.

In seinem Post feiert Trump die vermeintliche Vernichtung der iranischen Führung und Streitkräfte und nutzt dabei erneut die religiöse Formel «praise be to Allah!» – eine Demütigung der iranischen Verhandlungspartner.

Laut Trumps Darstellung ist der Iran militärisch am Ende: Die Marine und Luftwaffe seien ausgelöscht, die Flugabwehr sowie Raketen- und Drohnenfabriken weitgehend zerstört. Während Vance in Pakistan um diplomatische Stabilität verhandelt, kündigt Trump an, die Strasse von Hormus im Alleingang zu räumen – ein «Gefallen» für Verbündete wie Deutschland und Frankreich, denen er gleichzeitig den Willen und Mut zu eigenem Handeln abspricht. (val)


15:07
Libanon meldet Tote nach israelischen Angriffen
Im Libanon sind nach Behördenangaben erneut mehrere Menschen durch israelische Angriffe getötet worden. Bei verschiedenen Angriffen in der Gegend um Nabatija im Süden des Landes seien zehn Menschen getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Unter den Opfern waren demnach erneut auch Sanitäter. Auch ein Mitarbeiter des Zivilschutzes sei getötet worden. Das israelische Militär äusserte sich zunächst nicht. Es hatte der proiranischen Hisbollah-Miliz zuletzt jedoch vorgeworfen, Krankenwagen als Schutz vor Angriffen zu nutzen. (sda/dpa)
15:05
Berichte über eingeschlossene Hisbollah-Kämpfer in Grenzort
Israelische Truppen haben Medienberichten zufolge eine Hochburg der proiranischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon eingekreist. In der Stadt Bint Dschubail, die wenige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt liegt, seien nach Schätzungen Dutzende Hisbollah-Kämpfer seit vier Tagen eingeschlossen, berichtete das israelische Nachrichtenportal «ynet». Ähnliche Berichte kamen aus dem Libanon.

Israelische Truppen rückten demnach von Jarun, Marun al-Ras und Aitarun aus voran, um Bint Dschubail von verschiedenen Seiten aus von der umgebenden Region abzuschneiden. Die Hisbollah gab an, in dem Ort einen israelischen Panzer angegriffen zu haben.

Die Schiitenstadt gilt als wichtige Front der Hisbollah. Der 2024 von Israel getötete Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte dort seine erste Kundgebung nach dem israelischen Truppenabzug aus dem Süden Libanons im Mai 2000 gehalten. Israelische Medien bezeichneten den Ort teilweise als «Hauptstadt der Hisbollah», die Hisbollah selbst als «Hauptstadt des Widerstands (gegen Israel)». (sda/dpa)
14:55
Friedensverhandlungen zwischen Iran und USA begonnen
In der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran begonnen. Das teilten pakistanische Regierungsvertreter mit, auch der iranische Staatssender Irib meldete den Beginn. (sda/dpa)
13:50
Pakistanische Kampfflugzeuge in Saudi-Arabien stationiert
Pakistanische Kampf- und Unterstützungsflugzeuge sind im Rahmen eines Verteidigungsabkommens in Saudi-Arabien stationiert worden. Wie das saudische Verteidigungsministerium auf X mitteilte, landeten die Maschinen auf dem König-Abdulasis-Luftwaffenstützpunkt. Offen blieb, um wie viele Flugzeuge es sich handelt.

Saudi-Arabien und Pakistan hatten im September vergangenen Jahres ein Abkommen zur gemeinsamen Verteidigung unterzeichnet. Jeder Angriff auf einen der beiden Staaten werde als Angriff auf beide Länder gewertet, hiess es damals in einer gemeinsamen Erklärung.

Während des Iran-Kriegs feuerte die Islamische Republik als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe auch immer wieder in Richtung Saudi-Arabien. In dem Golfstaat sind auch US-Truppen stationiert. Pakistan vermittelt derzeit zwischen Teheran und Washington. (sda/dpa)
13:12
«Völliges Misstrauen» – Islamabad bereitet Boden für heikle Friedensrunde
Vor möglichen Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat Pakistans Premierminister und Vermittler Shehbaz Sharif getrennte Vorgespräche mit beiden Delegationen geführt. Nach Angaben der pakistanischen Regierung traf er US‐Vizepräsident JD Vance sowie den iranischen Parlamentspräsidenten Muhammad Bagher Ghalibaf.



Der genaue Ablauf der Gespräche ist weiterhin nicht offiziell. Nach Informationen des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera bemüht sich Sharif um direkte Gespräche beider Seiten unter pakistanischer Beteiligung. Bei indirekten Gesprächen würden beide Delegationen in unterschiedlichen Räumen sitzen und Vermittler Nachrichten überbringen.

Der iranische Staatssender Irib zitierte Aussenminister Abbas Araghtschi, der erklärte, man gehe mit «völligem Misstrauen» in die Gespräche und werde mit aller Kraft dafür kämpfen, die Interessen und Rechte der iranischen Nation zu sichern. Der Staatssender bezog sich dabei auf ein Telefongespräch Araghtschis mit dem deutschen Aussenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstag.

(sda/dpa)
12:41
USA sollen der Freigabe eingefrorener iranischer Gelder zugestimmt haben
Die USA sollen der Freigabe von eingefrorenen iranischen Geldern in Katar und in anderen internationalen Banken zugestimmt haben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf eine hochrangige iranische Quelle. Die iranische Quelle schätzte diesen Schritt als Zeichen der Ernsthaftigkeit vonseiten der USA ein, in den Gesprächen in Islamabad vom Samstag zu einem Deal mit dem Iran zu gelangen. Die Freigabe der Gelder stehe ausserdem in direktem Zusammenhang mit einer «sicheren Passage durch die Strasse von Hormus». (hah)
12:05
Irans Delegation trifft Sharif vor möglichen Verhandlungen
Vor dem möglichen Beginn der Friedensverhandlungen mit den USA in Islamabad hat die iranische Delegation den pakistanischen Premierminister und Vermittler Shehbaz Sharif getroffen. Nach Angaben der pakistanischen Regierung war anschliessend ein Treffen Sharifs mit der US-Delegation um Vizepräsident JD Vance geplant.

Der iranische Staatssender Irib berichtete, dass die Gespräche zwischen den Iranern und der US-Seite – sofern sie tatsächlich starten – für den Nachmittag Ortszeit geplant seien. Islamabad liegt drei Stunden vor Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Iranischen Quellen zufolge sollen die Verhandlungen nur einen Tag dauern.



Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg geht es in den Verhandlungen um die Suche nach einer dauerhaften Friedenslösung. Zu den Konfliktpunkten zählt der Status der Strasse von Hormus, die für den globalen Energiehandel von zentraler Bedeutung ist. (sda/dpa)
11:49
Offenbar 71 Vertreter aus dem Iran in Pakistan
Gemäss der iranischen Agentur Tasnim besteht die iranische Delegation in Pakistan aus insgesamt 71 Personen. Dazu gehören Verhandlungsführer, Experten, Medienvertreter und Sicherheitskräfte. Angeführt wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Aussenminister Abbas Araghtschi.

11:46
China soll Lieferungen für den Iran vorbereiten
Trotz Verhandlungen bleibt die Lage zwischen Iran und USA angespannt. Wie CNN berichtet, soll sich China derzeit darauf vorbereiten, in den nächsten Wochen neue Luftabwehrsysteme an den Iran zu liefern. Der Sender beruft sich auf Informationen aus dem US-Geheimdienst. Die Lieferung soll dabei über Drittländer erfolgen, um die Herkunft der Systeme zu verschleiern. Die chinesische Botschaft in Washington dementiert diese Pläne: «China hat niemals Waffen an irgendeine Konfliktpartei geliefert. Diese Informationen sind unwahr», so ein Sprecher. (dab)
10:34
Israel und Hisbollah beschiessen sich weiter gegenseitig
Das israelische Militär und die proiranische Hisbollah-Miliz im Libanon beschiessen sich weiter gegenseitig. Im Libanon meldete die staatliche Nachrichtenagentur israelische Luftangriffe am frühen Morgen in der Region um Nabatija im Süden des Landes. Drei Menschen seien getötet worden, als ein Wohngebäude durch einen Angriff zerstört wurde. Auch in anderen Teilen des Südens kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte.

Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.

Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine grossangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs im Libanon. Dabei wurden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen binnen weniger Minuten getötet. US-Präsident Donald Trump soll Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu daraufhin dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren.

Das US-Aussenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen dem Libanon und Israel ausrichten. Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn formeller Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon unter Vermittlung der USA, hiess es aus Beirut. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals «Axios» ist Israel zwar zu Gesprächen mit dem Libanon bereit, nicht aber zu Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der Hisbollah. (sda/dpa)
8:33
US-Delegation um JD Vance zu Gesprächen mit Iran gelandet
Die US-Delegation um US-Vizepräsident JD Vance ist zu den Gesprächen über eine dauerhafte Friedenslösung im Iran-Krieg in Pakistan angekommen. Sie sei auf einem Luftwaffenstützpunkt nahe der Hauptstadt Islamabad gelandet und werde zum Hotel eskortiert, hiess es aus pakistanischen Sicherheitskreisen.



Pakistanischen Diplomatenkreisen zufolge sollen die Gespräche am Nachmittag Ortszeit (drei Stunden vor MESZ) beginnen. Zunächst treffen die Delegationen demnach separat auf die pakistanischen Vermittler, Premier Shehbaz Sharif und den obersten Militär, Feldmarschall Asim Munir. Anschliessend solle es direkte Gespräche zwischen den US-Vertretern und dem Team aus Teheran geben.

Die iranische Delegation war bereits zuvor in Islamabad eingetroffen und wird nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf angeführt. (sda/dpa)
4:25
Iraner seit 1000 Stunden vom Internet abgeschnitten
Die Iraner sind inzwischen seit 1000 Stunden vom Zugang zum globalen Internet ausgeschlossen. Das teilte die auf Netzsperren spezialisierte Organisation Netblocks in der Nacht auf der Plattform X mit. Es handelt sich demnach um die bislang längste landesweite Internetsperre weltweit.

Mit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar hatte die Regierung in Teheran den Zugang zum weltweiten Internet weitgehend gesperrt. Die 90 Millionen Iraner können seitdem nur auf ein eingeschränktes internes Netzwerk zugreifen, in dem lediglich staatlich genehmigte Inhalte zur Verfügung stehen.

Ein kleiner Teil des Militär- und Machtapparats dagegen nutzt das Internet weiter ohne Einschränkungen. Auch iranische Medien publizieren ihre Nachrichten auf Telegram und X - also auf Portalen, die eigentlich gesperrt sind. (sda/dpa)
2:54
UN-Chef vor Gesprächen: USA und Iran sollten Chance nutzen
Kurz vor den geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat UN-Generalsekretär António Guterres beide Kriegsparteien aufgefordert, sich ernsthaft um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts zu bemühen. Sie müssten die Gespräche in Pakistan als Chance nutzen, «um sich in gutem Glauben um eine dauerhafte und umfassende Einigung zu bemühen, mit dem Ziel, die Lage zu deeskalieren und eine Rückkehr zu Feindseligkeiten zu verhindern», sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric.

Die Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad sollen heute beginnen. Die US-Delegation wird von Vizepräsident JD Vance angeführt. (sda/dpa)

1:07
Ringen um Waffenruhe im Libanon: Botschafter knüpfen ersten Kontakt
Nach wochenlangen Kämpfen zwischen den israelischen Streitkräften und der Hisbollah-Miliz im Libanon haben die Botschafter beider Länder in den USA erste Kontakte zur Vorbereitung möglicher Gespräche über eine Waffenruhe geknüpft. Die libanesische Botschafterin in Washington und der israelische Botschafter loteten in einem Telefonat die Chancen für Verhandlungen aus, wie das Präsidialamt in Beirut mitteilte. Auch der US-Botschafter im Libanon war zugeschaltet.

Demnach wurde ein erstes Treffen am kommenden Dienstag im US-Aussenministerium vereinbart. Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn formeller Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon unter Vermittlung der USA, hiess es aus Beirut weiter. Das US-Aussenministerium bestätigte lediglich Verhandlungen über eine Waffenruhe in der kommenden Woche.

Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals Axios ist Israel zwar zu Gesprächen über einen Waffenstillstand mit dem Libanon bereit, nicht aber zu Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der proiranischen Hisbollah.

Die Waffenruhe im Libanon ist ein Knackpunkt in den für heute geplanten Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Der Iran hat seine Teilnahme an den Verhandlungen an ein Ende der israelischen Angriffe auf die mit Teheran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon geknüpft. (sda/dpa)
22:48
Libanon drängt auf Waffenruhe im Konflikt mit Israel
Der libanesische Innenminister Ahmad Hajjar hat eine Waffenruhe als oberstes Ziel seines Landes bezeichnet. Man sei bereit, «alles zu tun», um Sicherheit und Stabilität zu erreichen.

Die Regierung setze dabei auf diplomatische Lösungen. Direkte Gespräche mit Israel seien jedoch nur bei bestehender Waffenruhe denkbar.

Für Dienstag sind unter Vermittlung der USA Gespräche zwischen beiden Seiten in Washington geplant. (mke)
22:40
Israel und Libanon planen für Dienstag Gespräche in Washington
Israel und Libanon wollen am Dienstag in Washington Gespräche über eine Waffenruhe im Konflikt mit der Hisbollah aufnehmen. Das teilte das Büro des libanesischen Präsidenten mit.

Die USA übernehmen die Vermittlung. Ziel ist eine Vereinbarung über eine Waffenruhe und der Start direkter Verhandlungen. (mke)
22:12
Pakistan spricht von «entscheidendem Moment» für Iran-Gespräche
Die Gespräche zwischen den USA und Iran in Islamabad könnten laut Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif ein «make or break»-Moment für den Konflikt sein.

Beide Delegationen werden am Samstag erwartet. Sharif bezeichnete das Treffen als wichtigen Schritt – auch für die gesamte muslimische Welt. (mke)

22:05
Iranische Delegation für Gespräche in Pakistan eingetroffen
Die iranische Verhandlungsdelegation ist laut Staatsmedien in Islamabad eingetroffen. Angeführt wird sie von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.

Zur Delegation gehören unter anderem Aussenminister Abbas Araghchi sowie weitere hochrangige Vertreter aus Politik und Zentralbank. Die Gespräche mit den USA sollen am Wochenende stattfinden. (mke)
22:04
Vance auf dem Weg zu Iran-Gesprächen – Zwischenstopp in Paris
Das Flugzeug von US-Vizepräsident JD Vance ist auf dem Weg zu Verhandlungen in Pakistan planmässig in Paris gelandet. Der Zwischenstopp diente dem Auftanken.

Vance war rund acht Stunden unterwegs und zeigte sich vor Abflug optimistisch mit Blick auf die Gespräche mit Iran. (mke)

21:47
UK organisiert Treffen von 41 Staaten zur Öffnung der Hormus-Strasse
Grossbritannien will kommende Woche ein Treffen mit Vertretern von 41 Ländern leiten, um Lösungen für die Wiederöffnung der Strasse von Hormus zu finden.

Ziel sei es, internationale Bemühungen besser zu koordinieren und einen Mechanismus für sicheren Schiffsverkehr zu schaffen, heisst es aus Regierungskreisen. (mke)
21:26
Iranische Regierungsflugzeuge auf dem Weg nach Islamabad
Zwei Flugzeuge mit Verbindungen zur iranischen Regierung sind laut Flugdaten auf dem Weg nach Islamabad. Dort sollen am Wochenende Gespräche zwischen den USA und Iran stattfinden.

Die Maschinen starteten nicht in Teheran, sondern in einer anderen Stadt – wohl wegen der jüngsten Angriffe auf den Hauptstadt-Flughafen. Eine offizielle Bestätigung der Ankunft gibt es bisher nicht. (mke)

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA geben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe, die auch die Öffnung der Strasse von Hormus beinhaltet. Die Waffenruhe ist bisher höchst fragil, insbesondere da es unterschiedliche Ansichten bezüglich des Einbezugs von Libanon in die Waffenruhe gibt.

Angriffe Iran

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Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

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716 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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Irans Oberster Führer Modschtaba Chamenei offenbar schwer entstellt
Bisher gibt es noch keine Bilder von Modschtaba Chamenei seitdem er die Macht im Iran übernommen hat. Offenbar ist er schwer verletzt.
Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Modschtaba Chamenei, erholt sich Insidern zufolge noch immer von schweren Verletzungen, die er bei dem Luftangriff zu Beginn des Krieges erlitten hat. Das Gesicht des 56-Jährigen sei beim Beschuss des Gebäudekomplexes des geistlichen und politischen Oberhauptes im Zentrum Teherans entstellt worden, sagten drei Personen aus dem engeren Umfeld Chameneis der Nachrichtenagentur Reuters.
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