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A woman holds up the Union and the European Union flags during an event called

In der Nacht zum Samstag wird Grossbritannien die EU nach knapp 50 Jahren endgültig verlassen. Bild: AP

Liveticker

Heute ist Brexitday: Briten verlassen die EU ++ Fahne in Brüssel ist weg



Ticker: Heute ist Brexit-Tag

Schritt für Schritt rückt der Brexit näher. Am Donnerstag haben die 27 bleibenden EU-Staaten der Ratifizierung des Austrittsabkommens mit Grossbritannien zugestimmt. In der Nacht zum Samstag wird das Land die Europäische Union nach knapp 50 Jahren endgültig verlassen.

Erst dann können die Gespräche über die künftigen Beziehungen beginnen. In einer elfmonatigen Frist soll geklärt werden, wie es ab 2021 im Handel und in anderen Bereichen weitergehen soll. Kritiker halten den Zeitraum für viel zu kurz. Sie erwarten Konflikte.

Bedingungen klargemacht

Die Spitzen der Europäischen Union haben unmittelbar vor dem Brexit bekräftigt, dass Grossbritannien nach dem Austritt aus der Gemeinschaft keinen uneingeschränkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt mehr haben könne.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident Charles Michel und EU-Parlamentspräsident David Sassoli schrieben in einem gemeinsamen Beitrag für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Freitagausgabe), keine Entscheidung sei folgenlos.

Allerdings kündigten sie an, hart daran zu arbeiten, «für unsere Zukunft als Verbündete, Partner und Freunde gemeinsame neue Wege der Zusammenarbeit zu finden».

Briten wollen enge Zusammenarbeit

Auch Grossbritannien wolle weiter eng mit der EU zusammenarbeiten, schreibt der britische Aussenminister Dominic Raab in einem Beitrag für die Zeitung. «An der Seite unserer europäischen Partner engagieren wir uns also weiterhin für den Ausbau des Handels, die Verbesserung der Sicherheit und die Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen auf der ganzen Welt.»

Vor allem aber werde Grossbritannien eine unabhängige Nation sein, die selbst über ihre Zukunft bestimmen könne und die Kontrolle über ihre Grenzen, ihre Gesetze und ihren Handel haben werde. Raab kündigt an, bis Ende dieses Jahres sollten die bestmöglichen Vereinbarungen für neue Beziehungen ausgehandelt werden, die dem Willen des Volkes beim Referendum von 2016 Rechnung trügen.

Johnson will Handelsabkommen

Der britische Premierminister Boris Johnson würde sich einem Zeitungsbericht zufolge auf ein Handelsabkommen mit der EU einlassen, wie es deren Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier vorgeschlagen habe.

Es handle sich um das sogenannte Kanada-Modell, berichtet die englische Tageszeitung «Times» unter Berufung auf Inhalte einer Rede, die Johnson am Montag halten wolle. Das Modell basiere auf dem Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada und erlaube einen nahezu zollfreien Warenhandel, umfasse aber auch Grenzkontrollen. Grossbritanniens grosser Dienstleistungssektor würde ausgeklammert. (viw/sda/reu)

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29Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • P.M aus W 31.01.2020 23:57
    Highlight Highlight Die Verhandlungen gehen jetzt erst recht los ein Jahr weiteres Eu Bashing. Assange hat vermutlich kein Jahr mehr er wir von den Briten ohne fairen Prozess festgehalten und psychischer Folter ausgesetzt. Aber ja genau Brexit!!
  • FischersFritz 31.01.2020 23:12
    Highlight Highlight Well done UK!
  • Kennlar 31.01.2020 22:09
    Highlight Highlight Willkommen im Club, liebe Briten. :-)
  • Kaspar Floigen 31.01.2020 15:13
    Highlight Highlight Der Tag, an dem die EU von den Briten befreit wurde.
    • piatnik 01.02.2020 00:15
      Highlight Highlight anders rum...
  • homo sapiens melior 31.01.2020 14:52
    Highlight Highlight Lobbyismus und Korruption müssen verschwinden!
    Regierungen müssen sich mehr um Menschen als um Geld kümmern.
    Wenn wir diese beiden Dinge gepackt haben, wird nicht nur England heimkommen, sondern auch die Schweiz wird endlich dabei sein.
    Ich fürchte aber, bis da hin wird noch ein langer Weg.
    • rodolofo 01.02.2020 06:32
      Highlight Highlight Beim Rahmenabkommen mit der Schweiz verhält sich die EU weiterhin gemäss "Alter Schule":
      Drohen, erpressen, zermürben, in die Knie zwingen.
      Und von der eidgenössischen Basisdemokratie keinen Schimmer...
      Ist ja kein Wunder, wenn jetzt nach dem britischen Exzentriker auch der kleine Kuhschweizer einen vom Jähzorn des Geplagten geladenen, roten Kopf kriegt!
      Inmitten des Römischen Reichs gibt es da so ein Gallisches Dorf. Und seinen störrischen BewohnerInnen kommt die Galle hoch, wenn sie auf das Geleier von Von der Leyen und ihrer Big Business-Grosskotz-EU angesprochen werden...
  • De-Saint-Ex 31.01.2020 14:00
    Highlight Highlight Die marschieren durch Brüssel wie die elenden Unionisten durch katholische Gebiete Nordirlands... fürchterliche Gestalten... nun, lassen wir Ihnen diese Freude. Lange wird sie nicht währen...
  • ThePower 31.01.2020 13:43
    Highlight Highlight "Its the End of Dry January"🤣. Na endlich😛🍻
  • rodolofo 31.01.2020 12:37
    Highlight Highlight Ich bin gespannt darauf, wie die Börsen reagieren!
    Die wissen ja heutzutage gar nicht mehr, auf welche Entwicklung sie sich hysterischer aufregen sollen.
    "Wahl der Qual" sozusagen... ;)
  • Cat‘sName 31.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Ich stelle fest, dass in keinem Bericht über die Menschen gesprochen wird, die auf den Übersee- Inseln leben. Ein Beispiel: Anguilla, regiert von den Briten, durften aber nicht an der Abstimmung teilnehmen. Eine Nachbarinsel ist Saint Martin, französisch- niederländisches Staatsgebiet und mit einer Fähre mit Anguilla verbunden. Was geschieht nun mit uns ? fragen die Menschen. Wie besuchen wir uns gegenseitig? Und die Touristen, auf die wir angewiesen sind? Nichts ist besprochen oder gar geregelt worden. Th. May versprach noch, sich darum zu kümmern. Und das ist nur ein Beispiel von etlichen.
    • El Vals del Obrero 31.01.2020 16:36
      Highlight Highlight Ich schätze mal, viele Ja-Stimmer beim Brexit wissen schon gar nicht, dass es diese Inseln überhaupt gibt. Sie dachten ja nicht einmal an das nahe Nordirland.
    • qolume 31.01.2020 17:55
      Highlight Highlight Saint Martin und Anguilla sind zwar in der EU Aber nicht in Schengen/Dublin... Da dürfte such wenig ändern...
    • Nicholas Fliess 31.01.2020 19:21
      Highlight Highlight An Gibraltar hat wohl auch kaum jemand gedacht, obwohl 96% der Abstimmenden für den Verbleib in der EU waren...
  • Bowerick Wowbagger 31.01.2020 09:24
    Highlight Highlight Happy UK 🇬🇧 Independence Day 👍
    • flv 31.01.2020 12:04
      Highlight Highlight Da schliesse ich mich an. Den letzten "Happy" Day sollte man feiern...
    • felixJongleur 31.01.2020 12:43
      Highlight Highlight Aber jetzt nicht mehr der EU für alles die Schuld geben gell? Aber, das wird weiterhin geschehen so oder so.
  • The oder ich 31.01.2020 09:23
    Highlight Highlight Endlich verbietet ihnen Brüssel dieses Ministerium nicht mehr



    (dieser Kommentar könnte vom aktuellen britischen Premierminister stammen, was journalistischen Sinn und Wahrheitsgehalt angeht)
    Benutzer Bildabspielen
  • Füürtüfäli 31.01.2020 08:01
    Highlight Highlight Brexit - wenn das verhaltenskreativste Kind die Klasse freiwillig verlässt und glaubt, dass alle es vermissen werden.

    Benutzer Bild
    • JonSerious 31.01.2020 11:24
      Highlight Highlight ich liebe gute euphemismen. "verhaltenskreativ" - verwendet man dieses Wort wirklich? 😅
    • rodolofo 31.01.2020 12:38
      Highlight Highlight Was ist das denn für ein weisses Loch mittendrin?
    • qolume 31.01.2020 17:58
      Highlight Highlight JonSerious: Yep, "verhaltenskreativ" word versendet. Hat "verhaltensauffällig" abgelöst da es wine weniger negative Konotation hat...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lokutus 31.01.2020 07:16
    Highlight Highlight Da bahnen sich tolle Erfahrungen für den Zauberlehrling Boris an: die Nordiren streben eine Vereinigung mit der Republik Irland, was vernünftig und wünschenswert ist und Schottland startet 2020 ein Referendum zur Unabhängigkeit vom British Empire.

    Eine äußerst interessante Zukunft kommt da auf (Groß)Britannien zu. Ob das wirklich das ist, was sich Klein sich vorgestellt hat ist zu bezweifeln.

    Aber es ist sicher ein Neustart. Und da liegt durchaus eine große Chance drin, aber auch viel Unwägbarkeit. Ich bezweifle, dass diese Populisten um Johnson und Farage eine Idee davon haben, was wirklich auf Britannien zukommen wird
    • rodolofo 31.01.2020 12:45
      Highlight Highlight Uns Schweizern wird das schadenfreudige Lachen noch vergehen!
      Denn die Brexit-Engländer planen nichts Anderes, als die "Schweizer Neutralität" mit dem "freien Finanzplatz" nachzumachen, mit einem neuen "Singapur an der Themse"!
      Wenn sie dann stinkreich sind, weil sie alle schmutzigen Gelder von Diktatoren und vom Organisierten Verbrechen anziehen und verwalten, werden sie sich auch so eine putzig-niedliche Modelleisenbahn-Landschaft mit Vergnügungsparks und Bio-Freiland-Tieren leisten können, wie wir heute, währenddem wir uns wegen der Britischen Konkurrenz den Gürtel enger schnallen müssen...
    • phreko 31.01.2020 18:13
      Highlight Highlight @rodolofe: machen die das nicht jetzt schon?

      Weiss ja nicht inwiefern der Finanzplatz noch massiv ausgebaut werden kann, wenn schon der Zugang zum EU-Raum wegfällt.
    • rodolofo 01.02.2020 06:36
      Highlight Highlight Ja, weiss auch nicht, wie.
      Bin ja auch kein Bankster.
      Aber man hört immer wieder den einprägsamen Begriff des "Singapur an der Themse" und dass die London zu einem "Singapur an der Themse" machen wollen.
  • Balikc 31.01.2020 07:06
    Highlight Highlight :D
    Benutzer Bild
  • Asmodeus 31.01.2020 07:04
    Highlight Highlight Wunderschönes Symbolbild.

    Im Hintergrund sieht es aus als würde England in Flammen stehen und vorne wird gejubelt.

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