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Wieder Zwischenfall bei Malaysia-Airlines: Pilot fliegt in falsche Richtung



Die von Unglücken geplagte Fluggesellschaft Malaysia Airlines sorgt mit einem neuen Vorfall für Schlagzeilen: Die Piloten eines Airbus A330 flogen nach dem Start im neuseeländischen Auckland am ersten Weihnachtstag in die falsche Richtung los.

Es habe acht Minuten gedauert, bis der Fehler bemerkt worden sei, berichteten Medien am Montag. Der Pilot habe schliesslich bei der Flugaufsicht nachgefragt, warum die Maschine angewiesen worden sei, nach Süden zu fliegen – obwohl das Ziel Kuala Lumpur doch im Norden liege.

A young girl looks at a Malaysian Airlines aircraft taxiing on the runway of Kuala Lumpur International Airport in Sepang, Malaysia, Tuesday, Oct. 13, 2015. A Russian state-controlled missile-maker said Tuesday its investigation of last year's crash of a Malaysia Airlines plane over rebel eastern Ukraine contradicts conclusions from a Dutch probe. (AP Photo/Joshua Paul)

Eine Maschine von Malaysia Airlines kurz vor dem Start. 
Bild: Joshua Paul/AP/KEYSTONE

Eine Sprecherin der Fluggesellschaft sagte der Nachrichtenagentur AFP am Montag, es habe ein Flugplan-Problem gegeben, der Flugaufsicht in Auckland sei versehentlich ein veralteter Plan übermittelt worden. Die Airline versicherte, die Sicherheit von Passagieren und Crew sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.

Malaysia Airlines kämpft noch mit den Auswirkungen von zwei Flugkatastrophen im Jahr 2014. Im März vergangenen Jahres verschwand Flug MH370 auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Insassen an Bord von den Radarschirmen. Eine Flügelklappe der Maschine wurde im Juli dieses Jahres auf der Insel La Réunion angeschwemmt.

Was mit dem Flug geschah, ist aber weiter unklar. Im Juli 2014 wurde Flug MH17 von einer Boden-Luft-Rakete über der Ukraine abgeschossen, alle 298 Menschen an Bord kamen ums Leben. (sda/afp)

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