International
Mafia & Co

Mexikanische Polizei nimmt Finanzchef des Sinaloa-Kartells fest

Mexikanische Polizei nimmt Finanzchef des Sinaloa-Kartells fest

28.03.2016, 00:1628.03.2016, 07:22

Die mexikanische Polizei hat im Süden des Landes den mutmasslichen Finanzchef des mächtigen Sinaloa-Kartells gefasst. Juan Manuel Álvarez Inzunza sei in der Stadt Oaxaca festgenommen worden, teilte die Bundespolizei am Sonntag mit.

Juan Manuel Álvarez Inzunza: Der Finanzchef des Sinaloa-Kartells dürfte so schnell nicht mehr aus dem Gefängnis kommen.
Juan Manuel Álvarez Inzunza: Der Finanzchef des Sinaloa-Kartells dürfte so schnell nicht mehr aus dem Gefängnis kommen.
Bild: EPA/EFE/QUADRATÍN

Der 34-Jährige wurde auch «König Midas» genannt nach dem König aus der griechischen Mythologie der alles, was er berührte, in Gold verwandelte. Inzunza soll die internationale Geldwäsche für das Drogenkartell organisiert haben. Medienberichten zufolge hat er jährlich 300 bis 400 Millionen US-Dollar gewaschen.

Im Januar war der Chef des Sinaloa-Kartells, Joaquín «El Chapo» Guzmán, festgenommen worden. Der zweite Kartellboss Ismael Zambada García ist noch immer auf freiem Fuss. Das Verbrechersyndikat gilt als eines der mächtigsten Lateinamerikas. Neben dem Drogenschmuggel ist das Kartell auch in Produktpiraterie, Menschenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trump wirft US-Medien vor, mit dem Iran zusammenzuarbeiten
US-Präsident Donald Trump hat seine Kritik an US-Medien wegen angeblicher Falschberichterstattung über den Iran-Krieg erneuert.
Der Republikaner warf ihnen vor, vom iranischen Machtapparat mittels Künstlicher Intelligenz erzeugte Fake-Bilder und -Videos sowie Falschbehauptungen zu verbreiten – «in enger Abstimmung» mit dem Iran.
Zur Story