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13 Junge in Mexico City entführt und getötet: Täter werden zu je 520 Jahren Gefängnis verurteilt



Die mexikanische Justiz hat in einem spektakulären Entführungs- und Mordfall im Bandenkrieg aus dem Jahr 2013 hohe Haftstrafen verhängt. Drei Beschuldigte wurden jeweils zu 520 Jahren Gefängnis verurteilt, teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag in Mexiko-Stadt mit.

Zudem seien Geldstrafen von jeweils umgerechnet rund 300'000 Franken verhängt worden. Die Entführung von 13 jungen Menschen in Mexiko-Stadt hatte im Mai 2013 weltweit für Schlagzeilen gesorgt. Die Frauen und Männer im Alter zwischen 16 und 34 Jahren waren am helllichten Tag aus der Bar Heaven im zentralen Ausgehviertel Zona Rosa gekidnappt worden.

Ihre Leichen wurden drei Monate später in einem Grab nahe der Hauptstadt gefunden. Nach Erkenntnissen der Ermittler handelte es sich bei der Tat um einen Racheakt verfeindeter Drogenbanden. (sda/dpa)

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