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Flüchtlingsboot gekentert – 13 Leichen vor Tunesiens Küste geborgen



Nach einem Bootsunglück vor der Küste Tunesiens haben Rettungskräfte dort 13 Leichen afrikanischer Flüchtlinge aus dem Meer geborgen. Die Zahl werde wahrscheinlich noch steigen, sagte Mongi Slim von der Hilfsorganisation Roter Halbmond am Samstag. Unter den Leichen seien zwei Frauen.

Das Schlauchboot war am Montag aus Tunesiens Nachbarland Libyen nach Europa gestartet. Insgesamt waren der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 86 Menschen an Bord, als es am Mittwoch nahe der tunesischen Küstenstadt Zarzis sank. Nur vier Menschen konnten gerettet werden, von denen einer später im Spital starb. Unter anderem würden noch drei Kinder vermisst, sagte Slim.

Beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, kamen dieses Jahr nach IOM-Angaben mehr als 420 Menschen ums Leben. Mehr als 3700 weitere seien aufgegriffen und in Internierungslager in Libyen gebracht worden.

(dsc/sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AdvocatusDiaboli 07.07.2019 06:03
    Highlight Highlight Sie mussten wegen falschen Versprechen sterben und das ist schade.
  • borael 06.07.2019 23:42
    Highlight Highlight Wenn ein Schiff Menschen aufnimmt und rettet, füllen sich die Kommentarspalten schnell. Sterben die Menschen, scheint das viel weniger Emotionen auszulösen. Oder gibts tatsächlich Menschen, die denken: "schön, dann kommen ein paar weniger"? Ich hoffe nicht, aber ich fürchte schon.
    Jeder Mensch der so sterben muss ist einer zu viel.

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