International
Migration

UNO-Chef Ban Ki Moon fordert legale und sichere Fluchtwege nach Europa

Ban Ki Moon an einer Pressekonferenz im UNO-Sitz in New York.
Ban Ki Moon an einer Pressekonferenz im UNO-Sitz in New York.
Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

UNO-Chef Ban Ki Moon fordert legale und sichere Fluchtwege nach Europa

25.09.2015, 03:4125.09.2015, 07:25

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die europäischen Staats- und Regierungschefs zu mehr Anstrengungen bei der Lösung der Flüchtlingskrise aufgerufen. Seiner Ansicht nach sollte sich die EU überlegen, legale und sichere Wege nach Europa für die Flüchtlinge auszubauen.

UNO

Die geflohenen Männer, Frauen und Kinder müssten «würdig und menschlich» empfangen werden, liess sich Ban in einer Mitteilung der Vereinten Nationen vom Donnerstag zitieren. Mit legalen und sicheren Wegen nach Europa für Flüchtlinge müssten diese nicht lebensgefährliche Reisen auf sich nehmen und würden nicht in die Hände von Schmugglern geraten. Europäische und andere Länder müssten zudem weitere Ausweichlager für Flüchtlinge bereitstellen.

Ban begrüsste die bei einem EU-Sondergipfel in der Nacht zum Donnerstag getroffene Entscheidung, eine Milliarde Euro zusätzlich zur Versorgung syrischer Flüchtlinge in Nachbarstaaten des Bürgerkriegslandes aufzubringen. Das sei ein «Schritt in die richtige Richtung». Trotzdem seien aber weitere Anstrengungen zur Lösung der Krise und zum Schutz der Flüchtlinge notwendig. (dwi/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Die Iraner sehen sich in einer Position der Stärke und werden nicht klein beigeben»
Die USA haben den Iran geschwächt, doch ein Ziel ist nicht erkennbar. Nahost-Experte Andreas Böhm sieht Washington strategisch in der Sackgasse – und warnt vor einer Eskalation mit unabsehbaren Folgen.
Im amerikanisch-israelischen Krieg gegen Iran droht eine weitere Eskalation. Sollte das Regime in Teheran bis Dienstagmorgen die Strasse von Hormus nicht öffnen, werde das Land «die Hölle erleben», drohte Donald Trump in einem Social Media Post, der viele vulgäre Schimpfworte enthielt. Im Gespräch mit CH Media ordnet HSG-Professor Andreas Böhm die neuesten Handlungen des US-Präsidenten ein.
Zur Story