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epa04920150 Refugees arrive at the exhibition centre in Erfurt, Germany, 08 September 2015. Several hundred refugees have arrived by bus from Munich at the exhibition centre in Erfurt, and up to 600 are expected to be accomodated at the premises temporarily. The European Union has struggled to cope with the surge of people entering the bloc, with countries taking different approaches to the new arrivals and leaders pinning the blame on each other. Germany expects 800,000 migrants and asylum seekers this year. Germany, along with Sweden and Austria, have received thousands of refugees, many fleeing conflict in Syria and Iraq, while other EU countries have resisted calls for a quota system to redistribute asylum seekers.  EPA/MARTIN SCHUTT

Flüchtlinge werden in Erfurt, Deutschland, empfangen.
Bild: EPA/DPA

Diese 5 Massnahmen fordert Amnesty International zur Bewältigung der Flüchtlingskrise (unter anderem: EU soll 300'000 Menschen aufnehmen)

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Europäische Union zu einem radikalen Umsteuern in ihrer Flüchtlingspolitik aufgerufen – und dazu einen Fünf-Punkte-Plan erstellt. 



Die fünf Punkte des Amnesty-International-Plans zur Bewältigung der Flüchtlingskrise:

«Es gibt eine weltweite Flüchtlingskrise, nicht nur eine europäische Flüchtlingskrise.»

Amnesty International

Nach Amnesty-Schätzungen müssen in den kommenden zwei Jahren zumindest die rund 1,38 Millionen am stärksten bedrohten Flüchtlinge aufgenommen werden. «Es gibt eine weltweite Flüchtlingskrise, nicht nur eine europäische Flüchtlingskrise», erklärte Amnesty. Die Regierungen der EU-Länder könnten «das nicht ignorieren oder den tragischen Konsequenzen ihren Rücken zukehren».

Schlimmstes Ausmass seit Weltkrieg

«Die Antwort auf die Flüchtlingskrise in Europa war Stückwerk und inkohärent in einer Zeit, in der die Notwendigkeit weitsichtiger und radikaler Reformen von Europas zusammenbrechendem Asylsystem nie grösser war», sagte Dalhuisen. Das Leiden von Flüchtlingen, die vor Gewalt und Menschenrechtsverletzungen flüchteten, habe ein seit Ende des Zweiten Weltkriegs nie da gewesenes Ausmass erreicht.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker stellt am Mittwoch in Strassburg seine Pläne zum Vorgehen in der Flüchtlingskrise vor. Juncker nutzt dazu nach seinem Amtsantritt im November seine erste Rede zur Lage der Europäischen Union vor dem Europaparlament.

Schon im Vorfeld hoch umstritten ist die geplante Verteilung von 120'000 Flüchtlingen aus Ungarn, Griechenland und Italien über verbindliche Quoten auf die anderen EU-Staaten.

Auf dem Weg in ein besseres Leben: Hunderte Flüchtlinge treffen mit dem Zug in München ein

(sda/afp)

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