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Migrants and refugees receive lifejackets from Spanish NGO Proactiva Open Arms workers, after being located sailing on an out of control rubber boat in the Mediterranean Sea, about 12 miles north of Sabratha, Libya on Sunday, July 23, 2017. (AP Photo/Santi Palacios)

In Jemen starben dutzende Migranten bei einem Flüchtlings-Drama.  symbolBild: AP/AP

Schlepper werfen Flüchtlinge ins Meer: Mindestens 29 Tote



Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind vor der Küste des Jemen mindestens 29 Flüchtlinge ums Leben gekommen. Sie seien ertrunken, nachdem Schlepper sie ins Meer gestossen hätten, erklärte die IOM unter Berufung auf Augenzeugen.

Die überlebenden Flüchtlinge hätten die Leichen notdürftig an einem Strand in der südlichen Provinz Schabwa verscharrt, hiess es am Mittwoch. Mindestens 22 Menschen würden noch vermisst. Unter den Toten und Vermissten sind demnach viele Kinder.

Insgesamt befanden sich auf dem Schiff mehr als 120 Flüchtlinge aus Somalia und Äthiopien. «Die Schlepper haben die Migranten absichtlich ins Wasser gestossen, weil sie fürchteten, beim Erreichen der Küste aufgegriffen zu werden», schrieb die IOM. Danach seien sie umgekehrt, um neue Flüchtlinge zu holen.

Die UNO-Behörde nannte die Tat «schockierend und inhuman». Nach Einschätzung der IOM waren die Flüchtlinge auf dem Boot im Schnitt 16 Jahre alt. (sda/afp)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 10.08.2017 16:33
    Highlight Highlight Die UNO-Behörde ist korrupt. Es wäre kein Problem, die Schlepper aus dem Verkehr zu ziehen. Aber die UNO-Behörde hat kein Interesse daran. Warum nicht? Weil zu viele Leute viel viel Geld mit den Ertrinkenden verdienen.
    • Asmodeus 11.08.2017 07:59
      Highlight Highlight Du glaubst das ernsthaft oder?
  • dding (@ sahra) 10.08.2017 12:38
    Highlight Highlight Ich glaube, es ist vielen nicht bewusst, das wenn wir hier alle aufnehmen, danach nur noch mehr kommen.

    Es ist ein Fass ohne Boden.

    Und wenn wir dies tun, unser Sozialstaat, der nur mit Hilfe einer Grenze funktioniert, den Bach runtergeht.
  • dorfne 10.08.2017 09:53
    Highlight Highlight Die EU-Aussenbeauftragte sollte mit Hilfe einer Taskforce mit den Herkunftsländern verhandeln: Bekämpfung der Schlepper, Ausstellen von Papieren für Abgewiesene ohne Pass, damit sie ausgewiesen werden können. Auch Minderjährige, die mit der Erwartung auf Familiennachzug vorgeschickt werden, sollen zu hause bleiben. Wenn wir nicht handeln bestimmen weiterhin Kriminelle über das Schicksal der Flüchtenden und wir werden im Chaos versinken, wenn weiterhin jeder kommen darf. An die Blitzer: Wollt Ihr zu Gunsten armer Afrikaner auf einen Teil Eures Wohlstands verzichten?
    • lukass 10.08.2017 11:18
      Highlight Highlight Ja ich will zu Gunsten armer Afrikaner auf einen Teil meines Wohlstands verzichten.

      Denn ein Teil meines Wohlstand habe ich den arnen Afrikaner zu verdanken.
    • ChlyklassSFI 10.08.2017 11:19
      Highlight Highlight Ja, hier.
    • Asmodeus 10.08.2017 11:36
      Highlight Highlight Ebenfalls
    Weitere Antworten anzeigen
  • Watson - die Weltwoche der SP 10.08.2017 09:22
    Highlight Highlight Migranten und Flüchtlinge sind nicht dasselbe.
    • moedesty 10.08.2017 10:01
      Highlight Highlight Flüchtling kommt von Flüchten. Migrant von Migrieren. Ein Flüchtling migriert in ein anderes Land.

      Ein Flüchtling ist also auch ein Migrant.
    • Firefly 10.08.2017 10:04
      Highlight Highlight Beides sind Menschen.
    • Asmodeus 10.08.2017 10:06
      Highlight Highlight Und macht es einen Unterschied wenn Leute umgebracht werden ob sie Flüchtlinge oder Migranten waren?

      Du bist unglaublich.
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