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So mies werden Flüchtlinge in Ungarn behandelt: Ein neues Video zeigt, wie sie in einem Käfig «wie Tiere gefüttert» werden



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Das Video funktioniert nur, wenn man es auf Youtube ansieht – das geht mit einem Klick.
YouTube/AFP news agency

Die Lage an der ungarisch-serbischen Grenze ist prekär. Unter welchen unmenschlichen Bedingungen die Flüchtlinge im Lager beim Ort Röszke leben müssen, zeigen neue Filmaufnahmen einer Helferin.

Das Video, das am Mittwoch im Geheimen aufgenommen wurde, zeigt, wie 150 Flüchtlinge um Säcke mit Sandwiches ringen, die ihnen von maskierten Sicherheitskräften zugeworfen werden. Auch Kinder finden sich in dem Tumult. Mehrere Migranten, die zu weit weg sind, versuchen über die Zäune zu klettern.

«Es spricht für diese Leute, dass sie nicht um das Essen gekämpft haben, obwohl sie ganz klar sehr hungrig waren.»

«Es war, als würden Tiere in einem Käfig gefüttert, wie Guantanamo in Europa», sagt Alexander Spritzendorfer, dessen Frau Michaela die Szenen gefilmt hatte, zur Agentur AFP. Und Michaela sagt: «Es war unmenschlich. Es spricht wirklich für diese Leute, dass sie nicht um das Essen gekämpft haben, obwohl sie ganz klar sehr hungrig waren.»

Spritzendorfer, ein österreichischer Grünen-Politiker und seine Frau waren nach Röszke gefahren, um den Flüchtlingen Hilfsgüter zu bringen.

Die UNO-Flüchtlingsorganisation hatte die Bedingungen in Röszke diese Woche kritisiert. Hilfswerke und Journalisten warnen vor einer drohenden humanitären Katastrophe. (rey)

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