International
Populärkultur

Frei vom Vorwurf des Steuerbetrugs: Shakira bekommt 55 Millionen zurück

FILE - Shakira performs during the Global Citizen Festival in New York on Sept. 27, 2025. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP, File)
Shakira
16 Jahre nach «Waka Waka»: Mit «Dai Dai» stimmt Shakira auch dieses Jahr wieder die Fussball-WM an.Bild: keystone

Doch kein Steuerbetrug: Shakira bekommt 55 Millionen zurück

18.05.2026, 13:1418.05.2026, 13:14

Shakira ist nach einem jahrelangen Streit in Spanien vom Vorwurf des Steuerbetrugs freigesprochen worden.

Die spanische Justiz hob ein früheres Urteil gegen die Sängerin («Hips Don't Lie») auf und ordnete an, dass das Finanzamt mehr als 55 Millionen Euro an die Kolumbianerin zurückzahlen muss – inklusive Zinsen und Prozesskosten. Gegen das Urteil kann noch vor dem Obersten Gericht in Madrid Berufung eingelegt werden.

Nach Auffassung der Richter konnte die Finanzverwaltung nicht zweifelsfrei nachweisen, dass Shakira im Jahr 2011 ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien hatte. Massgeblich sei insbesondere gewesen, dass die erforderliche Aufenthaltsdauer von mehr als 183 Tagen nicht belegt werden konnte, teilte der Nationale Staatsgerichtshof in Madrid mit.

Shakira erklärte nach dem Urteil in einer Mitteilung an spanische Medien, sie sei nach «mehr als acht Jahren brutaler öffentlicher Anfeindungen» und einer Kampagne zur Zerstörung ihres Rufs nun bestätigt worden. Sie habe nie betrogen, und dennoch sei sie über Jahre hinweg «als schuldig behandelt» worden. Sie habe deshalb nächtelang nicht schlafen können. Die Affäre habe «meine Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie beeinträchtigt».

Shakira widmet Triumph den «vom System erdrückten» Bürgern

Shakira widmete ihren «Triumph den tausenden anonymen Bürgern, die jeden Tag von einem System missbraucht und erdrückt werden, das ihre Schuld voraussetzt und sie zwingt, ihre Unschuld aus einer wirtschaftlichen und emotionalen Ruine heraus zu beweisen».

Erst vorige Woche hatte die 49-Jährige «Dai Dai», den offiziellen Song für Fussball-Weltmeisterschaft 2026, vorgestellt. Mit «Waka Waka» hatte sie bereits vor 16 Jahren den Song zur WM in Südafrika beigesteuert.

Shakira hatte jahrelang mit dem früheren spanischen Fussballstar Gerard Piqué in Barcelona gelebt. Nach der Trennung verliess die Sängerin aus der kolumbianischen Stadt Barranquilla vor knapp vier Jahren mit den zwei gemeinsamen Söhnen ihre langjährige Wahlheimat. Seitdem lebt sie in Miami im US-Bundesstaat Florida. (sda/dpa/fwa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Stadien der Fussball-WM 2026 in Nordamerika
1 / 32
Die Stadien der Fussball-WM 2026 in Nordamerika
Atlanta, USA – Mercedes-Benz Stadium (an der WM wohl 65'085 Zuschauer): Heimstätte der Atlanta Falcons (NFL) und Atlanta United (MLS).
quelle: keystone / mike stewart
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Shakira: Gratiskonzert vor zwei Millionen Menschen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Shadow69
18.05.2026 15:06registriert Februar 2014
Die 183 Tage Regel ist wichtig! Schlimm finde ich, dass das zustänige Spanische Finanzamt, zu wenig Beweise für deren Klageerhebung gesammelt hatte.

Darum ist dieses Urteil korrekt!
200
Melden
Zum Kommentar
avatar
Revan
18.05.2026 13:43registriert Mai 2019
wer kennst sie nicht, die vom System erdrückten Multimillionäre....
3822
Melden
Zum Kommentar
9
Streit um Nacktszene: Wim Wenders zieht Film vorerst zurück
Nach dem Streit um eine Nacktszene mit Schauspielerin Nastassja Kinski soll der Film «Falsche Bewegung» von Regisseur Wim Wenders vorerst nicht mehr gezeigt werden.
Der Film werde aus allen aktuellen Auswertungsformen zurückgezogen, teilte die Wim Wenders Stiftung mit. «Streaming-, TV- und Vertriebspartner werden angewiesen, den Film nicht mehr öffentlich zugängig zu machen.»
Zur Story