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Tausende bei Trauermarsch in Beirut – Kirchenglocken und Gesänge nach Explosion

11.08.2020, 19:48

Eine Woche nach der verheerenden Explosion in Beirut haben am Dienstag mehrere Tausend Menschen an einem Trauermarsch zum Gedenken an die Opfer teilgenommen.

Trauermarsch und Anti-Regierung-Demonstrationen: Beirut eine Woche nach der Detonation., 11. August 2020.
Trauermarsch und Anti-Regierung-Demonstrationen: Beirut eine Woche nach der Detonation., 11. August 2020. Bild: keystone

Sie zogen in der libanesischen Hauptstadt schweigend in Richtung Hafen, wie Augenzeugen berichteten. Einige trugen weisse Rosen. Andere hatten Tränen in den Augen. Viele hüllten sich in rot-weisse Landesflaggen und riefen «Lang lebe der Libanon».

Bei einer Gedenkveranstaltung wurden die Namen der Todesopfer verlesen. In der Umgebung läuteten Kirchenglocken. Von einer Moschee wurden Koranverse übertragen.

Eine Frau namens Randa, die durch die Katastrophe obdachlos wurde, sagte: «Ich bin sprachlos. Wir haben unser wunderschönes Beirut verloren.» Andere Teilnehmer riefen: «Wir sind Überlebende und werden aus den Trümmern wieder auferstehen.»

Durch die Explosion wurden mindestens 165 Menschen getötet und 6000 weitere verletzt. Bis zu 300'000 Menschen verloren ihr Zuhause. (sda/dpa)

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Schwere Explosion am Hafen von Beirut

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Schwere Explosion am Hafen von Beirut
quelle: epa / @tayyaraoun1
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Videos zeigen das Ausmass der Katastrophe in Beirut

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Popo Catepetl
11.08.2020 22:00registriert September 2014
Für einmal diese Vereinigung von Islam und Christentum zu hören ist sehr schön!
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8
«Erdogan kann es sich nicht leisten, diesen Nato-Beitritt zu verhindern»
Schweden und Finnland wollen in die Nato. Warum der Kreml bisher nur verhalten reagiert und ob die Türkei weiterhin blockieren wird, beantwortet Aussenpolitik- und Sicherheitsexperte Matthias Dembinski.

Herr Dembinski, eskaliert wegen des Nato-Beitritts von Schweden und Finnland nun die Situation mit Russland?
Matthias Dembinski: Die russische Reaktion war bisher sehr verhalten. Das hat mich überrascht.

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