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11 abgelegene Orte, die jeder wahre Globetrotter unbedingt besuchen sollte

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Been there, done that: Der wahre Globetrotter scheut sich nicht davor, per Boot, Maultier oder zu Fuss an die interessantesten Flecken dieser Erde zu reisen. Wer das Abenteuer sucht und fernab von zertrampelten Backpacker-Pfaden gehen will, für den haben wir einige Tipps.

Tristan da Cunha, Atlantik

Tristan da Cunha gilt als abgelegenste bewohnte Insel der Welt und ist nur mit einem sechstägigen Trip per Schiff von Südafrika aus zu erreichen. Auf der Hauptinsel der gleichnamigen Inselgruppe im südlichen Atlantik leben gerade mal 267 Menschen auf einer Fläche, die knapp so gross ist wie der Kanton Zürich.

Ittoqqortoormiit, Grönland

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bild: flickr.com

Ittoqqortoormiit ist eine isolierte Siedlung im Osten Grönlands. Zu erreichen ist das Dorf nur per Flugzeug oder Hubschrauber – auch die Versorgung der 426 Einwohner geschieht über den Luftweg. Wer sich die wunderschöne Einöde, die sich die Grönländer mit Polarwölfen, Lemmingen und Hermelinen teilen, anschauen will, muss sich gut einpacken: In den wärmsten Monaten übersteigen die Temperaturen knapp den Gefrierpunkt.

Supai, USA

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Die Havasu Falls bei Supai.
Bild: AP/Giovanna Dell'Orto

Das Hauptdorf des Indianerstamms der Havasupai liegt im US-Bundesstaat Arizona und gilt als abgelegenstes Dorf der Vereinigten Staaten. Da es keine gepflasterten Strassen gibt, braucht man einen Helikopter oder ein Muli, um die Siedlung zu erreichen. Doch die Reise lohnt sich: Wunderschöne Wasserfälle und eine gut erhaltene Stammeskultur erwarten den neugierigen Globetrotter.

Gleich geht's weiter mit den ungewöhnlichen Orten. Vorher kurz ein Hinweis für alle, die Lust auf Unbekanntes haben: 

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Und schon geht's weiter mit der Top-Liste für alle Abenteurer.

Mêdog, Tibet

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bild: chinatouradvisors.com

Der chinesische Bezirk Mêdog liegt im Südosten des autonomen Gebiets Tibet. Für die rund 1800 Einwohner des Hauptorts gab es bis vor sechs Jahren noch keine einzige Strasse. Schwindelfrei zu sein ist deshalb Pflicht: Der einzige Weg dorthin führt per Wanderung durch die Bergwelt des Himalayas, zudem muss eine 200 Meter lange Hängebrücke überquert werden.

Iquitos, Peru

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Blick Richtung Belen. bild: wikimedia.com

Zur Abwechslung mal ein Ort mit vielen Menschen: Iquitos ist mit über 400'000 Einwohnern die grösste Stadt im peruanischen Regenwald. Das Verrückte daran: Iquitos ist, was Strassen angeht, komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Der einzige Weg führt in die nächste Kleinstadt Nauta, doch auch dieser Ort ist eine Sackgasse. Deshalb ist Iquitos nur per Flugzeug oder Boot über den Amazonas zu erreichen.

Kap York, Australien

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Die Halbinsel York liegt im tropischen Norden des australischen Bundesstaates Queensland. In dem völlig naturbelassenen Gebiet leben rund 18'000 Aborigines. Die meisten Strassen sind hier nicht asphaltiert, ohne Allrad-Fahrzeug geht deshalb nichts. 

Alert, Kanada

Canadian Rangers training camp near CSB Alert, Nunavuk

bild: commons.wikimedia.org

Der Militärstützpunkt Alert in Kanada ist der nördlichste dauerhaft besetzte Ort der Welt. Wer dorthin reist, braucht entweder eine Sonnenbrille oder eine Taschenlampe. Im Sommer scheint 24 Stunden am Tag die Sonne, im Winter ist es rund um die Uhr dunkel.

Valley of the Ten Peaks, Kanada

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bild: commons.wikimedia.org

Keine Zeichen von Zivilisation weit und breit: Das Valley of the Ten Peaks im Banff-Nationalpark in Alberta, Kanada, bietet Naturgenuss, so weit das Auge reicht. Das Tal, gesäumt von zehn Gipfeln, ist über eine Strasse erreichbar. Wer's abenteuerlicher mag, kann über eine Kletterroute rund zehn Stunden zur Neil-Colgan-Hütte aufsteigen.

Neist Point, Schottland

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bild: wikimedia commons

Neist Point ist eine kleine Halbinsel und der westlichste Punkt auf der schottischen Isle of Skye. Erreichen kann man Neist Point per Auto von Dunvegan aus, allerdings müssen die letzten Meter zu Fuss entdeckt werden. Eine in den Fels gebaute Treppe führt den Berg hinunter über die Rückseite der Klippe zum Leuchtturm.

Bouvet Island, Atlantik

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Die Westküste von Bouvet Island.
bild: wikimedia commons

Globetrotter zu sein reicht wohl nicht, um die norwegische Bouvetinsel zu besuchen, Forscher sind die einzigen Menschen, die Bouvet betreten. Die unbewohnte Vulkaninsel im Südatlantik liegt 2500 Kilometer südwestlich des Kaps der Guten Hoffnung. Bouvet gehört zu Norwegen, ist aber nicht Teil des Königreichs. Das ferne Eiland gehört zu den am schwierigsten erreichbaren und einsamsten Inseln der Erde, denn Bouvet ist das von anderen Inseln oder Kontinenten am entferntesten befindliche Stück Festland überhaupt.

Pitcairn

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Adamstown. Hier leben alle Bewohner Pitcairns.
bild: commons.wikimedia.org

Auf Pitcairn, der Hauptinsel der Pitcairninseln, leben gerade mal 45 Menschen (Stand 2014). Kaum ein Tourist hat einen Fuss auf das kleine Eiland im Pazifik gesetzt, denn Pitcairn, das weder über einen Flugplatz noch über einen Hafen verfügt, ist extrem schwierig zu erreichen. Versorgungsschiffe fahren unregelmässig ab Neuseeland, sie nehmen Touristen nur in Ausnahmefällen mit.

Reisen mit Handgepäck: Die Entdeckung der Leichtigkeit

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Reisen mit Handgepäck: Die Entdeckung der Leichtigkeit
quelle: conni biesalski
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(dwi)

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