International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa05173055 A handout imaged obtained on 21 February 2016 shows scenes of Tropical Cyclone Winston's destruction in Ba, Fiji. Category 5 Tropical Cyclone Winston made landfall in Fiji on 20 February.  EPA/Naziah Ali / HANDOUT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/AAP / Mai Life Magazine

Zyklon «Winston» sorgt für Verwüstung in Fidschi – und verursacht einen Exodus 

Bei dem heftigsten Tropensturm, der die Fidschi-Inseln je getroffen hat, sind mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilte die Hilfsorganisation Care Australia am Montag mit. Der Zyklon «Winston» hatte am Samstag tausende Häuser zerstört.



«Winston» war der erste Zyklon der höchsten Kategorie fünf, der das Touristenparadies jemals erreichte. Er traf am Samstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 325 Stundenkilometern auf der Hauptinsel Viti Levu auf Land.

«Häuser wurden zerstört, viele tiefliegende Gebiete wurden überflutet», erklärte Regierungschef Voreqe Bainimarama am Wochenende. «Nach dieser grossen Tragödie sind viele ohne Strom, ohne Zugang zu sauberen Wasser und ohne Kommunikationsmöglichkeiten.»

Sämtliche Flüge wurden für zwei Tage gestrichen. Am Montag nahm der Flughafen Nadi seinen Betrieb wieder auf, ausländische Touristen erschien in Scharen, um die Inseln zu verlassen. Vor allem für Australier und Neuseeländer sind die Fidschi-Inseln ein beliebtes Ferienziel.

Wegen des Zyklons wurden alle Schulen für eine Woche geschlossen – viele von ihnen wurden zu Notunterkünften umgewandelt. Insgesamt wurden mehr als 750 derartige Unterkünfte eingerichtet. Die Regierungen Australiens und Neuseelands sagten Hilfe zu, aus Neuseeland traf zunächst ein Transportflugzeug ein.

Road workers remove a fallen tree blocking a road near Lami, Fiji, Sunday, Feb. 21, 2016, after cyclone Winston ripped through the country. Officials in Fiji are assessing damage in the wake of the ferocious cyclone that tore through the Pacific island chain. (Jonacani Lalakobau/Fiji Times via AP) EDITORIAL USE ONLY, FIJI OUT

Aufräumarbeiten nach dem schweren Sturm auf Fidschi.
Bild: AP/Fiji Times

Hilfsorganisationen warnten, das wahre Ausmass der Katastrophe sei noch nicht absehbar, vor allem nicht auf abgelegenen Inseln. Der «Megasturm» könne «katastrophale Schäden» gehabt haben, sagte Iris Low-McKenzie von der Hilfsorganisation Save the Children am Wochenende. (wst/sda/afp)

A remote Fijian village is photographed from the air during a surveillance flight conducted by the New Zealand Defence Force on February 21, 2016. Fiji began a massive cleanup on Monday after Cyclone Winston, one of the most powerful storms recorded in the southern hemisphere tore through the Pacific island nation, flattening remote villages, cutting off communications and killing at least 10 people.   REUTERS/NZ Defence Force/Handout via Reuters   ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO RESALES. NO ARCHIVE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS

Luftaufnahmen zeigen das Ausmass der Zerstörung.
Bild: HANDOUT/REUTERS

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

SPD verlangt Aufnahme «hoher vierstelliger» Migrantenzahl aus Moria

Das Ringen in der grossen Koalition um die Aufnahme von Migranten aus dem abgebrannten griechischen Lager Moria spitzt sich zu. Die SPD erhöht den Druck und fordert bereits für diesen Montag eine Zusage der Union, mehrere tausend Menschen nach Deutschland zu holen. Es müsse «ein hoher vierstelliger Betrag» sein, sagte die Vorsitzende Saskia Esken am Sonntagabend in der ZDF-Sendung «Berlin direkt». Näher wollte sie dies nicht beziffern. Nach landläufigem Verständnis wäre eine hohe …

Artikel lesen
Link zum Artikel