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Supermarktkette in Neuseeland nimmt alle Messer nach Attacke aus Regalen

Supermarktkette in Neuseeland nimmt nach Attacke alle Messer aus Regalen

04.09.2021, 08:5704.09.2021, 09:04
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In Neuseeland hat die Supermarktkette «Countdown» nach der Messerattacke in Auckland alle Scheren und Messer aus den Regalen entfernt. Dies erklärte eine Managerin des Unternehmens am Samstag.

«Wir möchten, dass sich alle unsere Mitarbeiter sicher fühlen wenn sie zur Arbeit kommen, insbesondere in Anbetracht der gestrigen Ereignisse», sagte die Managerin für Sicherheit bei «Countdown», Kiri Hannifin.

Die Supermarktkette berate ausserdem darüber, ob die scharfen Gegenstände überhaupt noch verkauft werden sollen, so Hannifin. Wie lokale Medien berichten, haben auch andere Supermärkte Messer aus dem Verkauf genommen.

Die Polizei erschoss am Freitag einen Mann, der in Auckland innerhalb eines «Countdown»-Supermarktes mit einem Messer aus dem Geschäft insgesamt sieben Menschen verletzt hat, drei davon schwer. Laut Ministerpräsidentin Jacinda Ardern sei der Angreifer Anhänger der Ideologie des «Islamischen Staats» gewesen. Der aus Sri Lanka stammende Mann war seit zehn Jahren in Neuseeland und stand seit 2016 unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden. (meg/sda/reu)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Amateurschreiber
04.09.2021 09:31registriert August 2018
Sorry, aber für mich geht das schon ein bisschen in Richtung Realsatire.
Wenn Spinner durchdrehen aber keine Messer finden, nehmen sie halt Schraubenzieher, Axt, Hebeisen, Hammer etc. aus der Werkzeug - Abteilung. Wenn da nichts ist, leert man einfach Rasenmäher - Benzin oder Brennsprit aus und zündet den Laden an.
Nicht die Messer sind das Problem, sondern die Spinnerinnen und Spinner!
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Holiduli
04.09.2021 11:44registriert Oktober 2015
So traurig das ist, keine Messer mehr verkaufen kann doch nicht die Lösung sein. Das ist reine Symptombekämpfung. Oder eher Symptomprävention.
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