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«Alle Menschen in der Moschee sind tot»: Selbstmordanschlag in Nigeria



Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee im Nordosten Nigerias sind am Donnerstag nach Angaben von Augenzeugen dutzende Menschen getötet worden. Ein Mitglied einer Bürgerwehr sprach von 42 Toten.

«Alle Menschen in der Moschee sind tot», sagte der Händler Muhtari Ahmadu am Anschlagsort in der Stadt Maiduguri. Nach Angaben von Augenzeugen mischten sich die Selbstmordattentäter verkleidet als Gläubige unter die Menschen in der Moschee. Die Explosionen ereigneten sich gegen 19.30 Uhr (MESZ) zur Zeit des Abendgebets.

Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, doch wurden die Extremisten von Boko Haram verdächtigt. Boko Haram kämpft seit sechs Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias. Schätzungsweise 17'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet. (kad/sda/afp)

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