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radar-reuters  Nordkorea hat am Montag nach Angaben verschiedener Regierungen vier Raketen in das Meer abgefeuert, hier Archivbilder. Die Geschosse seien von einem Gebiet aus gestartet worden, in dem sich eine Raketen-Teststation befinde, teilte das südkoreanische Militär am Montag mit. Sie seien 1000 Kilometer weit geflogen und hätten eine Höhe von 260 Kilometern erreicht. Einige der Raketen seien innerhalb der japanischen 200-Meilen-Zone ins Meer gestürzt, sagte der japanische Verteidigungsminister. Japans R

Der irre Diktator provoziert weiter: Nordkorea startete die dritte Rakete innert drei Wochen.  reuters

Kim feuert erneut Rakete ab ++ Japan kündigt «harte Reaktion» an



Trotz mehrerer UNO-Resolutionen hat Nordkorea am Montag erneut eine Rakete abgefeuert. Es habe sich um eine Kurzstreckenrakete gehandelt, die nach sechs Minuten im Meer gelandet sei, teilte das US-Militär mit. Japan kündigte eine harte Reaktion auf den Abschuss an. Das Geschoss ging offenbar in japanischen Gewässern nieder. Japans Regierung verurteilte den Abschuss umgehend. Die Rakete stelle ein Risiko für Flugzeuge und Schiffe dar, so ein Sprecher. Informationen zu Schäden lägen keine vor.

«Zusammen mit den USA werden wir gezielte Massnahmen ergreifen, um Nordkorea abzuschrecken», sagte Japans Regierungschef Shinzo Abe wenige Stunden nach dem neuerlichen Raketentest Nordkorea. In Washington erklärte ein Sprecher, US-Präsident Donald Trump sei über den jüngsten Test unterrichtet worden. Laut der südkoreanischen Agentur Yonhap berief Präsident Moon Jae In in Seoul umgehend eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrats ein. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs wurde die Rakete in der Nähe der nordkoreanischen Küstenstadt Wonsan gestartet. Das Projektil sei in östlicher Richtung geflogen. Der genaue Typ der abgefeuerten Rakete sei noch unklar, möglicherweise habe es sich um eine Scud-Rakete gehandelt.

Mehrere UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea den Test von Raketen, die je nach Bauart auch Atomsprengköpfe tragen können. 

USA droht mit Militärschlag

Erst am Samstag hatte die Gruppe der führenden westlichen Industriestaaten Nordkorea eindringlich aufgerufen, seine Atom- und Raketenprogramme «vollständig, nachprüfbar und unumkehrbar» zu stoppen. In der Abschlusserklärung ihres Gipfeltreffens auf Sizilien ruft die G7 die Weltgemeinschaft auf, ihre Anstrengungen zur Umsetzung entsprechender UNO-Resolutionen zu «verdoppeln».

Die kommunistische Führung in Nordkorea hat seit dem vergangenen Jahr Atomversuche und zahlreiche Raketentests durchführen lassen, durch die sich vor allem Südkorea und das G7-Mitglied Japan bedroht fühlen. US-Präsident Donald Trump hat im Gegenzug einen Militärschlag gegen das ostasiatische Land nicht ausgeschlossen.

Video: srf/SDA SRF

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

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Neulich beim Parteikongress in Nordkorea
quelle: ap/krt
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Mehrere Raketen getestet

Pjöngjang hatte zuletzt am 21. Mai eine Mittelstrecken-Rakete ins Meer abgeschossen. Nach Angaben des südkoreanischen Militärs war die Rakete nach dem Start im Westen des Nachbarlandes mehr als 500 Kilometer weit geflogen sei, bevor sie ins Japanische Meer (Ostmeer) stürzte. Davor hatte Nordkorea am 14. Mai eine noch stärkere Mittelstreckenrakete eines anderen Typs getestet.

Nordkorea treibt die Entwicklung von Raketen voran, die nicht nur Südkorea und Japan treffen, sondern auch einen Atomsprengkopf bis in die USA tragen können. (sda/dpa/reu)

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