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epa05969256 United Nations Secretary-General Antonio Guterres delivers his speech at the European Parliament in Strasbourg, France, 17 May 2017.  The EU parliament report that Antonio Guterres addresses the situation in Syria, the refugee crisis and the EU’s role in implementing the 2030 Sustainable Development Goals.  EPA/PATRICK SEEGER

Als «Gefahr für die regionale und internationale Sicherheit» bezeichnete ein Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres (Bild) die nordkoreanischen Raketentests. Bild: PATRICK SEEGER/EPA/KEYSTONE

UNO fordert Nordkorea zum Stopp seiner Raketentests auf



Nach Nordkoreas neuerlichem Raketentest hat die UNO Pjöngjang zum Verzicht auf weitere derartige Tests aufgefordert. Diese seien eine Gefahr für die «regionale und internationale Sicherheit», sagte der Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres am Dienstag. Er äusserte sich vor einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats zu Nordkorea.

Der UNO-Sicherheitsrat tritt am Dienstag auf Antrag der USA, Japans und Südkoreas hinter geschlossenen Türen zusammen.

UNO-Sprecher Stephane Dujarric warf Nordkorea vor, mit seinen Raketentests offen gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats zu verstossen. Das Gremium hat seine Strafmassnahmen gegen das Land in den vergangenen Jahren mehrmals verschärft.

Auch China rief zur Mässigung auf. Die Regierung in Peking lehne die nordkoreanischen Raketenaktivitäten ab, bekräftigte eine Sprecherin des Aussenministeriums am Montag die Haltung ihres Landes.

China ist der einzige grosse Verbündete Nordkoreas. Wegen des Raketenprogramms ist es aber auf Distanz zu dem Nachbarland gegangen. US-Präsident Donald Trump hat einen Militärschlag nicht ausgeschlossen und einen Flugzeugträger in die Region entsandt.

UNO-Resolutionen verbieten der stalinistischen Führung in Pjöngjang den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen atomaren Sprengkopf tragen können.

Nordkorea hatte am Montag den erfolgreichen Test einer Mittelstreckenrakete bestätigt und deren Einsatzbereitschaft bekannt gegeben. Nach Angaben der USA und Südkoreas handelte es sich um eine Mittelstreckenrakete, die etwa 500 Kilometer weit flog.

Stationierung mit Atomsprengköpfen

Nordkorea will die neue Rakete für den Einsatz stationieren. Sie soll mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. Machthaber Kim Jong Un habe sich beim Test der Mittelstreckenrakete mit hoher Reichweite vom Typ Pukguksong-2 am Sonntag zufrieden gezeigt, berichteten die Staatsmedien.

Er habe sie als erfolgreiche strategische Waffe bezeichnet und «die Aufstellung dieses Waffensystems für den Einsatz» gebilligt.

Pjöngjang hatte erst am 14. Mai eine Mittelstreckenrakete gezündet. Seit 2006 hat Nordkorea nach eigenen Angaben fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten. (sda/afp/dpa/reu)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gubbe 22.05.2017 23:21
    Highlight Highlight Das Dickerchen hat sicher wahnsinnige Angst vor der UNO. Sicher möchte er sie nicht verärgern und testet weiter sein Feuerwerk. Seine besten Freunde sind ja nicht in dem Club, die zwei kleinen Länder China und Russland. So sind sie schon drei, die diese UNO belächeln. Wie der Name sagt, eins. Aber letztens habe ich gelesen, dass es Gewehrbedienstete geben soll, die locker eine Melone auf drei Kilometer Entfernung treffen sollen. Ich warte auf einen Beweis.
    • Gubbe 23.05.2017 08:56
      Highlight Highlight Eben darum wird ihrem Freund, dem Herrn Kim Un, nichts passieren. Jetzt du.
    • Datsyuk * 23.05.2017 09:38
      Highlight Highlight China und Russland sind sogar wie Frankreich, Grossbritannien und die USA "ständige Mitglieder" im Sicherheitsrat, haben also Vetorecht...

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