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Als «Gefahr für die regionale und internationale Sicherheit» bezeichnete ein Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres (Bild) die nordkoreanischen Raketentests.
Als «Gefahr für die regionale und internationale Sicherheit» bezeichnete ein Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres (Bild) die nordkoreanischen Raketentests.Bild: PATRICK SEEGER/EPA/KEYSTONE

UNO fordert Nordkorea zum Stopp seiner Raketentests auf

22.05.2017, 21:4123.05.2017, 06:27

Nach Nordkoreas neuerlichem Raketentest hat die UNO Pjöngjang zum Verzicht auf weitere derartige Tests aufgefordert. Diese seien eine Gefahr für die «regionale und internationale Sicherheit», sagte der Sprecher von UNO-Generalsekretär António Guterres am Dienstag. Er äusserte sich vor einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats zu Nordkorea.

Der UNO-Sicherheitsrat tritt am Dienstag auf Antrag der USA, Japans und Südkoreas hinter geschlossenen Türen zusammen.

UNO-Sprecher Stephane Dujarric warf Nordkorea vor, mit seinen Raketentests offen gegen Resolutionen des UNO-Sicherheitsrats zu verstossen. Das Gremium hat seine Strafmassnahmen gegen das Land in den vergangenen Jahren mehrmals verschärft.

Auch China rief zur Mässigung auf. Die Regierung in Peking lehne die nordkoreanischen Raketenaktivitäten ab, bekräftigte eine Sprecherin des Aussenministeriums am Montag die Haltung ihres Landes.

China ist der einzige grosse Verbündete Nordkoreas. Wegen des Raketenprogramms ist es aber auf Distanz zu dem Nachbarland gegangen. US-Präsident Donald Trump hat einen Militärschlag nicht ausgeschlossen und einen Flugzeugträger in die Region entsandt.

UNO-Resolutionen verbieten der stalinistischen Führung in Pjöngjang den Test von ballistischen Raketen, die je nach Bauart auch einen atomaren Sprengkopf tragen können.

Nordkorea hatte am Montag den erfolgreichen Test einer Mittelstreckenrakete bestätigt und deren Einsatzbereitschaft bekannt gegeben. Nach Angaben der USA und Südkoreas handelte es sich um eine Mittelstreckenrakete, die etwa 500 Kilometer weit flog.

Stationierung mit Atomsprengköpfen

Nordkorea will die neue Rakete für den Einsatz stationieren. Sie soll mit Atomsprengköpfen bestückt werden können. Machthaber Kim Jong Un habe sich beim Test der Mittelstreckenrakete mit hoher Reichweite vom Typ Pukguksong-2 am Sonntag zufrieden gezeigt, berichteten die Staatsmedien.

Er habe sie als erfolgreiche strategische Waffe bezeichnet und «die Aufstellung dieses Waffensystems für den Einsatz» gebilligt.

Pjöngjang hatte erst am 14. Mai eine Mittelstreckenrakete gezündet. Seit 2006 hat Nordkorea nach eigenen Angaben fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Zugleich arbeitet die Führung in Pjöngjang an der Entwicklung von Langstreckenraketen, mit denen atomare Sprengköpfe bis in die USA getragen werden könnten. (sda/afp/dpa/reu)

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