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In this June 11, 2015, photo, a hexacopter drone is flown by Doug Bennett, senior technician and operator for Intelligent UAS, during a drone demonstration at a farm and winery on potential use for board members of the National Corn Growers in Cordova, Md. The small, relatively inexpensive unmanned aerial vehicles could replace humans in a variety of ways around large farms, transmitting detailed information about crops, directing farmers to problem spots and cutting down on the amount of water and chemicals used. (AP Photo/Alex Brandon)

Mit solchen Hexacoptern wird die Schmuggelware in den Norden verfrachtet.
Bild: Alex Brandon/AP/KEYSTONE

Kims neuer Albtraum: Drohnen schmuggeln Filme und Infos nach Nordkorea



Mit Lautsprechern und Ballonen versuchen Regierung und Aktivisten aus Südkorea, die Informationsblockade im abgeschotteten Nordkorea zu durchbrechen. Beide Methoden sind relativ krude und entfalten nur eine begrenzte Wirkung. Einen raffinierteren Weg hat die Gruppe «No Chain» entdeckt: Sie verwendet Drohnen, um USB-Sticks und SD-Karten in Kim Jong Uns Reich zu schmuggeln.

Neulich beim Parteikongress in Nordkorea

Auf den Speichermedien befinden sich westliche und südkoreanische Filme, Fernsehsendungen, K-Pop und eine vom Internet unabhängige Version von Wikipedia. «Ich setze grosse Hoffnungen in diese Sticks», sagte «No Chain»-Gründer Jung Gwang Il am Mittwoch am Oslo Freedom Forum. «Ich glaube, sie haben das Potenzial, Freiheit in mein Land zu bringen.» Jung war 2004 in den Süden geflüchtet.

Unter Aktivisten werde seit längerem über den Einsatz von Drohnen diskutiert, berichtet CNN. Erstmals hat eine Gruppe dies nun offen gelegt. Seit Anfang 2015 seien mehr als 1000 Sticks und Speicherkarten mit getarnten Hexacoptern in den Norden geliefert worden, berichtete Jung. Über den Start- und Zielort der Drohnen wollte er sich aus Sicherheitsgründen nicht äussern.

Hier feiert die Kommunistische Partei in Nordkorea

Ein USB-Stick koste einen Monatslohn eines nordkoreanischen Arbeiters, doch «in diesem dunklen Land sind die Menschen hungrig nach Informationen», sagte Jung Gwang Il. Die Verwendung von unbemannten Flugkörpern ist auch dem Norden nicht fremd. Vor zwei Jahren stürzten drei nordkoreanische Drohnen in Südkorea ab, die offenkundig zu Spionagezwecken verwendet wurden. (pbl)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fridley 26.05.2016 15:56
    Highlight Highlight verlangt von den eh schon armen Bewohnern einen Monatslohn für einen USB Sick, den sie wo genau anschauen können? Ich glaube die Computerdichte in Nordkorea ist nicht gerade hoch. Aber ich sehe, die hauptsächlich aus Bauern bestehende Bevölkerung kann nur profitieren👍🏼 Well done my friend!
    • LordEdgar 26.05.2016 20:13
      Highlight Highlight Evt. ist das etwas unklar geschrieben, aber niemand verlangt von den Nordkoreanern Geld. Mehr geht es darum dass ein USB Stick (Wert ca. 15$) den Gegenwert eines Monatslohnes in Nordkorea hat.

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