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Pakistan: 80 Extremisten bei Kämpfen mit pakistanischer Armee getötet



Bei schweren Gefechten mit dem pakistanischen Militär im Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach offiziellen Angaben 80 Extremisten getötet worden. Das Militär will seine Offensive gegen die Extremisten fortsetzen.

In den vergangenen Tagen hätten Kampfjets die Region Khyber westlich der Stadt Peshawar unter Beschuss genommen, die als Rückzugsgebiet der pakistanischen Taliban gilt, sagte ein Militärsprecher am Sonntag. Die radikalislamischen Taliban teilten mit, bei den Kämpfen seien auch mindestens sechs Soldaten getötet worden.

Aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlautete, bei den Getöteten habe es sich um Mitglieder der Gruppen Tehrik-e-Taliban und Lashkar-e-Islam gehandelt. Zum Zeitpunkt der Kämpfe habe sich mit grosser Wahrscheinlichkeit auch der Anführer der pakistanischen Taliban, Maulana Fazlullah in dem Gebiet aufgehalten. Über sein Schicksal wurde allerdings zunächst nichts bekannt.

Die Offensive gegen die Extremisten werde fortgesetzt, kündigte das pakistanische Militär an. Die Taliban in Pakistan wollen die Regierung stürzen und einen streng islamischen Staat gründen. Sie sind mit den Taliban in Afghanistan verbündet. (sda/reu)

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