International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens sieben Tote

Bombenanschlag auf Schiiten-Moschee in Pakistan



Policemen stand guard near the site of a suicide bomb attack in Rawalpindi January 9, 2015. At least six people were killed and 17 wounded by a suicide bomber outside a Shi'ite mosque in the Pakistani city of Rawalpindi on Friday, police said. The attack took place after a large number of people had gathered in the mosque for a religious event. REUTERS/Faisal Mahmood (PAKISTAN - Tags: CIVIL UNREST POLITICS CRIME LAW RELIGION)

Soldaten am Tatort.  Bild: FAISAL MAHMOOD/REUTERS

Bei einem Bombenanschlag der radikalislamischen Taliban auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind am Freitag sieben Menschen getötet worden. 15 weitere Menschen wurden bei dem Attentat nahe der Hauptstadt Islamabad zudem verletzt. Die Umstände der Tat seien unklar, es werde aber von einem Selbstmordanschlag ausgegangen, teilten die Behörden mit. 

Die Gruppe Jamat-ul-Ahrar, die zur Organisation Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) gehört, bekannte sich zu der Tat. «Wir werden weitere Anschläge gegen die Feinde des Islams verüben», erklärte ein Sprecher. Schiiten sind im überwiegend sunnitischen Pakistan eine muslimische Minderheit. Die Taliban hatten Mitte Dezember eine Schule in Peshawar angegriffen und fast 150 Menschen getötet, die allermeisten von ihnen Schulkinder.

Die Regierung verschärfte daraufhin die Anti-Terror-Gesetze und führte die Todesstrafe für verurteilte Terroristen wieder ein. «Wir lassen uns von ihren Gesetzen und Exekutionen nicht beeindrucken», erklärte der Sprecher von Jamat-ul-Ahrar. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Neue Indizien belasten den CH-Freund des Wiener Terroristen: Was die Ermittler wissen

Eine Datenspur führt von Wien nach Winterthur und liefert neue Erkenntnisse zu den Schweiz-Bezügen des Attentats vom November.

D.C. ist 25 Jahre alt und sitzt als Terrorverdächtiger in Untersuchungshaft. Dabei hat sein Leben ganz normal angefangen. Er verbrachte eine unauffällige Kindheit am linken Zürichseeufer und absolvierte später eine Lehre als kaufmännischer Angestellter bei einem Bauzulieferer in Winterthur. Das Auffälligste war seine Fussballkarriere, die ihn bis in ein Nachwuchsteam des Grasshopper Clubs führte.

Zum Bruch in seiner Biografie kam es erst als junger Erwachsener. Er schloss sich der Jugendgang der …

Artikel lesen
Link zum Artikel