International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens sieben Tote

Bombenanschlag auf Schiiten-Moschee in Pakistan

10.01.15, 06:02 10.01.15, 10:04

Soldaten am Tatort.  Bild: FAISAL MAHMOOD/REUTERS

Bei einem Bombenanschlag der radikalislamischen Taliban auf eine schiitische Moschee in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind am Freitag sieben Menschen getötet worden. 15 weitere Menschen wurden bei dem Attentat nahe der Hauptstadt Islamabad zudem verletzt. Die Umstände der Tat seien unklar, es werde aber von einem Selbstmordanschlag ausgegangen, teilten die Behörden mit. 

Die Gruppe Jamat-ul-Ahrar, die zur Organisation Tehreek-e-Taliban Pakistan (TTP) gehört, bekannte sich zu der Tat. «Wir werden weitere Anschläge gegen die Feinde des Islams verüben», erklärte ein Sprecher. Schiiten sind im überwiegend sunnitischen Pakistan eine muslimische Minderheit. Die Taliban hatten Mitte Dezember eine Schule in Peshawar angegriffen und fast 150 Menschen getötet, die allermeisten von ihnen Schulkinder.

Die Regierung verschärfte daraufhin die Anti-Terror-Gesetze und führte die Todesstrafe für verurteilte Terroristen wieder ein. «Wir lassen uns von ihren Gesetzen und Exekutionen nicht beeindrucken», erklärte der Sprecher von Jamat-ul-Ahrar. (sda/afp)



Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tanuki 10.01.2015 14:46
    Highlight Und wer schreit jetzt, dass sich Mosleme davon distanzieren sollten? Terroristen töten Mosleme...im Namen des Islam, genau wie Sie Christen, Atheisten und andere "isten töten. Das hat nichts mit dem Islam zu tun! Je suis Charlie!
    1 0 Melden

Deutscher Generalbundesanwalt warnt vor Anschlägen mit Bio-Waffen

Nach der Festnahme des Biobomben-Bauers in Köln hat der deutsche Generalbundesanwalt Peter Frank vor der Gefahr durch Anschläge mit biologischen Kampfstoffen gewarnt.

«Wir müssen uns davon verabschieden, dass terroristische Straftaten immer nach dem gleichen Muster erfolgen», sagte Frank in einem Fernsehinterview am Mittwochabend.

Sicherheitsbehörden beobachteten schon seit einiger Zeit, dass Anschläge auf unterschiedliche Arten und Weisen begangen werden könnten.

Terroristen seien «insoweit sehr …

Artikel lesen