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Papst macht Geschiedenen leise Hoffnung – und schreibt über Erotik



epa05249042 (FILE) A file picture dated 24 February 2016 shows Pope Francis arriving to lead the weekly general audience in Saint Peter's Square, Vatican City. The apostolic exhortation on family called 'Amoris Laetitia' (The Joy of Love) is to be published by Pope Francis on 08 April 2016. The release is summarising the outcomes of the Family Synod and is widely anticipated  EPA/ETTORE FERRARI *** Local Caption *** 52606880

Bild: EPA/ANSA

Papst Franziskus macht wiederverheirateten Geschiedenen in seinem Schreiben «Amoris Laetitia» zu Ehe und Familie vage Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Kommunion. Er plädiert an das Gewissen der einzelnen Pfarrer und Priester, die Entscheidung je nach Einzelfall abzuwägen.

«Es ist nur möglich, eine neue Ermutigung auszudrücken zu einer verantwortungsvollen persönlichen und pastoralen Unterscheidung der je spezifischen Fälle», schreibt er in dem am Freitag vorgestellten Dokument «Amoris Laetitia – über die Liebe in der Familie».

In dem Text fasst der Argentinier die Ergebnisse der Bischofssynoden aus den vergangenen Jahren mit seinen eigenen Schlussfolgerungen zusammen.

Im Zentrum steht die Liebe mit all ihren Facetten. Dabei spricht der 79-Jährige auch Themen wie Leidenschaft, Zärtlichkeit und Erotik an, die bisher in der katholischen Kirche meist ausgespart wurden. Klare Vorgaben zum Umgang mit Homosexuellen oder Geschiedenen macht er jedoch nicht.

Wegen der zahllosen Unterschiede konkreter Situationen sei es klar, «dass man von der Synode oder von diesem Schreiben keine neue, auf alle Fälle anzuwendende generelle gesetzliche Regelung kanonischer Art erwarten durfte», heisst es. (sda/dpa)

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