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Melania Trumps Kinofilm droht schon vor Start zum Flop zu werden

epa12687610 First Lady of the United States Melania Trump poses for photos after ringing the opening bell at the New York Stock Exchange in New York, New York, USA, 28 January 2026. EPA/SARAH YENESEL
Die First Lady sei selbst aktiv an der Produktion ihres eigenen Kinofilms beteiligt gewesen.Bild: keystone

Melania Trumps Kinofilm droht vor Start zum Flop zu werden

Für die Dokumentation über die First Lady wurden rund 70 Millionen Euro ausgegeben. Doch in Grossbritannien zeigt sich bereits vorab ein geringes Interesse am Film.
28.01.2026, 20:5228.01.2026, 20:52
Robin Schmidt / t-online
Ein Artikel von
t-online

Knapp ein Jahr nach der zweiten Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident erscheint eine Doku über die Zeit kurz vor der erneuten Installation Trumps. Der Film trägt den Titel «Melania» und dokumentiert die 20 Tage vor Trumps Rückkehr an die Macht im Januar 2025.

Am vergangenen Samstag wurde er im Weissen Haus gezeigt, die offizielle Premiere findet am Donnerstag im Kennedy Center in Washington statt. Landesweit läuft «Melania» am 30. Januar in des US-Kinos an. Auch in einigen deutschen Kinos wird er zu sehen sein.

Kaum Interesse in britischen Kinos

Erste Rückmeldungen aus britischen Lichtspielhäusern zeigen aktuell jedoch ein geringes Interesse. Bei einer Vorführung im Londoner Stadtteil Islington wurde bisher nur ein einziges Ticket verkauft, während in anderen Kinosälen die meisten Plätze leer bleiben, berichtet «The Guardian».

In Kinos in Blackburn, Castleford und Hamilton waren zum Zeitpunkt der Berichterstattung für insgesamt 28 Vorführungen noch alle Plätze verfügbar. Etwas besser sieht es in Wandsworth aus, wo immerhin vier Tickets verkauft wurden, während in Broughton fünf Plätze in der letzten Reihe gebucht wurden.

Dabei steht den Machern von Amazon MGM Studios des Films ein Werbebudget von rund 30 Millionen zur Verfügung. Die Produktion hatte die Rechte an der Dokumentation zudem für 40 Millionen Dollar (etwa 33 Millionen Euro) erworben.

Für Regisseur Brett Ratner, bekannt durch die «Rush Hour»-Filmreihe, ist es das erste Projekt seit 2017, als er mit mehreren Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens konfrontiert wurde. Ratner bestritt alle Anschuldigungen, und es wurden keine Anklagen erhoben.

Donald Trump pries Film als «ein Muss» an

Melania Trump ist selbst als Executive Producerin an dem Projekt beteiligt. Marc Beckman, Berater und Agent von Donald Trump, betonte ihr umfassendes Engagement: «Sie war an der Produktion, der Postproduktion und der gesamten Werbekampagne beteiligt.» Beckman fügte hinzu: «Sie hat den Trailer erstellt, den Cliffhanger konzipiert und die Musik ausgewählt.»

Donald Trump bewarb den Film auf Instagram und Truth Social als «ein Muss» und behauptete, die Tickets würden sich «schnell verkaufen». Die Realität in britischen Kinos zeichnet jedoch ein anderes Bild.

Trump tanzt mit Melania

Video: watson/x

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quelle: ap/ap / carolyn kaster
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110 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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FrankThe(Wo)Man
28.01.2026 21:42registriert Januar 2026
Leute, ich habe Melania gesehen. Es ist spektakulär. Es ist wahrscheinlich der beste Film, der jemals gedreht wurde. Die Kritiker – die Fake-News-Kritiker aus Hollywood – hassen ihn natürlich, weil sie keinen Geschmack haben und neidisch sind. Aber das Publikum liebt ihn – die Schlangen sind gigantisch, sowas haben Sie noch nie gesehen!

Die Hauptrolle ist wunderschön, eine 42 von 10. Die Story ist grossartig. Alles voller Stil und Klasse.

Ein Sieg für das Kino. Er wird alle Oscars gewinnen, wenn die Wahlen nicht manipuliert sind. Aber wir wissen die Wahrheit: Ein fantastisches Werk. Perfekt.
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Martin Baumgartner
28.01.2026 21:00registriert Juni 2022
Warum sollten Menschen in diesem Sonnensystem sich so etwas antun und diesen Film ansehen und dafür auch noch Geld ausgeben.
PS: Wenn Melania viele Zuseher haben will, soll ihr Gatte die Leute für's Publikum bezahlen.
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Pebbles F.
28.01.2026 21:14registriert Mai 2021
Keine Ahnung, was die Melania vor der Fusion mit Trump gemacht, gearbeitet oder gedacht hat. Man will sich die Geschichte einfach nicht antun. Schliesslich weiss inzwischen jeder, dass sie einen erwachsenen Jungen mit Trump hat und sich als miese First Lady neben einem noch mieseren Präsidenten inszeniert.
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