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Rassismus

Kein Fremdeinwirken: Sandra Bland tötete sich in ihrer Gefängniszelle

Angehörige trauern um die verstorbene Sandra Bland.
Angehörige trauern um die verstorbene Sandra Bland.Bild: AP/Houston Chronicle

Kein Fremdeinwirken: Sandra Bland tötete sich in ihrer Gefängniszelle

24.07.2015, 01:4624.07.2015, 07:10

Gerichtsmediziner im US-Bundesstaat Texas haben den Tod von Sandra Bland in einer Gefängniszelle als Suizid eingestuft. Bei der Autopsie sind laut Staatsanwaltschaft keine Anzeichen für einen Kampf oder ein Fremdeinwirken festgestellt worden

Allerdings seien zwei bis vier Wochen alte Schnittwunden an dem Handgelenk der Frau festgestellt worden, die auf einen möglichen früheren Suizidversuch hindeuteten, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

Der Tod Sandra Blands hat erneut die Debatte um Rassismus und Polizeigewalt angeheizt.
Der Tod Sandra Blands hat erneut die Debatte um Rassismus und Polizeigewalt angeheizt.Bild: SHANNON STAPLETON/REUTERS

Debatte um Rassismus und Polizeigewalt angeheizt

Die 28-jährige Sandra Bland war am 13. Juli, drei Tage nach ihrer Festnahme, erhängt in ihrer Gefängniszelle gefunden worden. Ihre Familie hatte bestritten, dass sie suizidgefährdet gewesen sei. Der Fall hatte die Debatte um Rassismus und Polizeigewalt in den USA wieder angeheizt.

Auf dem Video zur Festnahme Blands in der Nähe von Houston ist zu sehen, wie ein weisser Polizist die junge Frau stoppt, weil sie beim Spurwechsel nicht blinkte. Die Aufnahmen zeigen anschliessend eine Auseinandersetzung, bei der die Afroamerikanerin aus dem Auto gezerrt wird. Festgenommen wurde Bland nach Justizangaben wegen Angriffs auf einen Staatsbediensteten. (sda/afp)

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