DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In dieser Kapsel soll der vermögende Weltraumtourist um den Erdball düsen.
In dieser Kapsel soll der vermögende Weltraumtourist um den Erdball düsen.
Bild: keystone

Einmal mit Jeff Bezos um den Erdball, bitte! Ticket ins All für 28 Mio. Dollar versteigert

45'000 Dollar für einen Flug übrig – pro Sekunde? Das bezahlt der bislang anonyme Bieter eines zehnminütigen Weltall-Trips mit Multi-Milliardär Jeff Bezos.
13.06.2021, 05:56

Ein Vermögen für zehn Minuten Flug mit Jeff Bezos: Ein Sitzplatz für den ersten bemannten Weltraumflug einer neuen Raumkapsel der Firma Blue Origin ist für 28 Millionen US-Dollar versteigert worden.

Wer der erfolgreiche Bieter bei der Auktion am Samstag war, blieb zunächst unklar. Der Flug mit der Rakete «New Shepard» soll am 20. Juli starten. Amazon-Chef Jeff Bezos, der Blue Origin gegründet hat, will zusammen mit seinem Bruder Mark auch in der Kapsel Platz nehmen.

Nach dem Start soll das Raumschiff innerhalb von zwei Minuten auf mehr als 3700 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Nach drei Minuten soll die Schwerelosigkeit einsetzen, bevor die Kapsel über 100 Kilometer Höhe über der Erde erreicht. Zum Vergleich: Die Internationale Raumstation ISS fliegt 400 Kilometer über der Erdoberfläche. Nach ihrem Höhenflug sollen die Astronauten wieder in die Erdatmosphäre eintreten und «New Shepard» soll durch grosse Fallschirme abgebremst in der texanischen Wüste landen.

Die Auktion am Samstag startete bei dem Gebot von 4,8 Millionen und durchbrach die 20-Millionen-Marke bei der dramatisch inszenierten Versteigerung schnell. Das letzte Gebot lag schliesslich bei 28 Millionen Dollar – etwa 45'000 pro Sekunde des Flugs. Insgesamt sollen vier Menschen am 20. Juli in der Kapsel Platz nehmen. Die Identität des erfolgreichen Bieters soll in den kommenden Wochen enthüllt werden, eine vierte Person ebenfalls bestimmt werden.

Mitte April hatte Blue Origin die Astronauten-Kapsel zuletzt getestet. Dabei erreichte sie eine Höhe von rund 105 Kilometern, bevor sie zur Erde zurückkehrte. Erstmals probten dabei auch Mitarbeiter der Firma vor dem Start und nach der Landung einige Aufgaben von Astronauten. Der eigentliche Testflug blieb aber unbemannt – mit Menschen an Bord ist die «New Shepard» bislang noch nie geflogen. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

50 Jahre Mondlandung

1 / 18
50 Jahre Mondlandung
quelle: epa / nasa / ho
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Der Mars hat einen Rover mehr! Perseverance ist sanft gelandet

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

In Deutschland fragt man sich: Warum wurden nicht mehr Menschen gewarnt?

Bei der Flutkatastrophe in Westdeutschland wurde nur ein Teil der Menschen gewarnt, zum Beispiel durch Sirenenalarm. Denn laut Innenministerium gibt es vielerorts kaum noch solcher Anlagen.

Die Hydrologin Hannah Cloke von der britischen Universität Reading erhebt schwere Vorwürfe gegen den Katastrophenschutz in Deutschland. Die hohen Todeszahlen durch die Flutkatastrophe seien ein «erhebliches Versagen des Systems». Sie hätte erwartet, dass Menschen evakuiert werden «und nicht, dass im Jahr 2021 so viele Menschen in einer Flut sterben», sagte die Wissenschaftlerin dem Magazin «Politico».

Tatsächlich hatte das Europäische Hochwasserwarnsystem (EFAS), für das auch Hannah Cloke …

Artikel lesen
Link zum Artikel