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Giftspuren an Wasserflasche: Nawalny wurde offenbar bereits im Hotelzimmer vergiftet



15.09.2020, Berlin: (L-r): Daria Nawalny, ihr Bruder Zahar, ihr Vater, der russische Kremlkritiker Alexej Nawalny und seine Frau Julia machen ein Selfie am Krankenbett in der Charite und posten es auf Instagram unter dem Link https://www.instagram.com/navalny/ Foto: Daria Nawalny/privat/Instagram/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollst

Bei Bewusstsein: Nawalny. Bild: keystone

Der Kremlkritiker Alexej Nawalny ist nach Darstellung seines Teams nachweislich schon in Russland vergiftet worden - und zwar in einem Hotel in der sibirischen Stadt Tomsk. Das Gift soll ihm demnach in einer Flasche mit Mineralwasser in seinem Zimmer verabreicht worden sein.

Nawalnys Team zeigte ein Video von den Flaschen der Marke «Swjatoj Istotschnik» («Heilige Quelle»). Unterdessen forderte das Europaparlament, sofort eine internationale Untersuchung zu dem Fall einzuleiten.

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Откуда взялась злосчастная бутылка? Давайте объясним, откуда взялось то, про что нам непрерывно задают вопросы. Так называемая “бутылка с «Новичком»”, ну, а точнее, обычная пластиковая бутылка из-под воды, на которой потом в немецкой лаборатории обнаружили следы боевого отравляющего вещества. Это бутылка из номера в томской гостинице, где останавливался сам Навальный и вся наша съемочная группа. Перенесемся обратно в 20 августа. В этот день часть нашей команды улетела в Москву, часть осталась в Томске доделывать видео. В полете Алексей потерял сознание и начал задыхаться, самолёт экстренно сел. Почти сразу сотрудники ФБК, которые остались в Томске, узнали о случившемся. В этот момент была сделана единственно возможная вещь. Они вызвали адвоката, поднялись в номер, из которого только что выехал Навальный, и начали фиксировать, описывать и упаковывать все, что там нашли. В том числе, и бутылки из-под гостиничной воды. Как это происходило, вы можете посмотреть на этом видео. Никакой особой надежды что-то такое обнаружить не было. Но поскольку нам было абсолютно ясно, что Навальный не “слегка заболел”, не “перегрелся” и Рафаэлкой здесь не поможешь, было решено забрать все, что может хоть как-то гипотетически пригодиться, и передать это врачам в Германии. То, что дело расследовать в России не будут, тоже было достаточно очевидно. Так и вышло: прошел почти месяц, Россия так и не признала отравление Алексея. Спустя две недели именно на бутылке из томского номера немецкая лаборатория обнаружила следы «Новичка». А потом еще три лаборатории, которые брали анализы у Алексея, подтвердили, что Навальный был отравлен именно им. Теперь мы понимаем: это было сделано до того, как он покинул свой номер, чтобы поехать в аэропорт. Сегодня в 20.00 в передаче «Россия Будущего» на ютюб-канале Навальный LIVE Георгий Албуров @alburov расскажет подробности.

Ein Beitrag geteilt von Алексей Навальный (@navalny) am

Daran solle auch die EU beteiligt sein, hiess es in einer am Donnerstag verabschiedeten Resolution der Parlamentarier. Darin verurteilten sie den Mordversuch gegen Nawalny scharf. Ausserdem sei der wiederholte Einsatz chemischer Waffen gegen russische Bürger ein Grund für Besorgnis. Die russische Staatsführung hatte wiederholt eine Verwicklung in den Fall und in andere Fälle zurückgewiesen.

Die Abgeordneten in Brüssel forderten Moskau auf, Einschüchterung, Gewalt, Belästigung und Unterdrückung von Oppositionellen ein Ende zu setzen. Zudem rief das Parlament die EU dazu auf, die Beziehungen zu Russland zu überdenken. Moskau müsse bei internationalen Foren weiterhin isoliert werden. Zudem müsse dem EU-Sanktionsregime für Menschenrechtsverletzungen zügig zugestimmt werden, hiess es.

Nawalnys Team sieht es dem bei Instagram veröffentlichten Video zufolge nun als erwiesen an, dass der 44-Jährige bereits auf russischem Gebiet vergiftet wurde. Auf ihn soll mit einem als Chemiewaffenkampfstoff verbotenen Nervengift der Gruppe Nowitschok ein Mordanschlag verübt worden sein. Die Bundesregierung in Berlin machte wiederholt Russland dafür verantwortlich.

Moskau hatte zuletzt angesichts der Vorwürfe aus Deutschland behauptet, Nawalny sei womöglich erst nach seiner Abreise vergiftet worden. Die Staatsmedien in Moskau verbreiten die Version eines Komplotts des Westens gegen Russland, um das Land erneut mit Sanktionen zu belegen. Der Kreml betonte mehrfach, dass russische Ärzte keine Vergiftungssymptome bei Nawalny hätten feststellen können. Sie hatten von einer Stoffwechselstörung gesprochen.

Indes hat die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) biomedizinische Proben Nawalnys untersuchen lassen. Die deutschen Behörden werden über die Ergebnisse unterrichtet, wie die in Den Haag ansässige Organisation mitteilte. Für die Untersuchungen hätten die OPCW-Experten unabhängig Proben Nawalnys gesammelt.

Nawalnys Team erklärte, ein deutsches Labor habe die Nowitschok-Spuren an der Wasserflasche nachgewiesen. Es zeigte auf dem Video, wie Nawalnys Mitarbeiter trotz Warnungen einer Hotelangestellten in dem Zimmer sämtliche möglichen Beweismittel mit Handschuhen aufgriffen und in Plastiktüten verstauten.

Sie hätten sich zu dem Schritt entschieden - unmittelbar nachdem sie Nachricht über den Gesundheitszustand Nawalnys erhalten hatten, hiess es. Einige Mitarbeiter hatten sich demnach noch in Tomsk aufgehalten, um die Produktion eines Videos zu beenden. Sie seien zusammen mit einem Anwalt in das Hotelzimmer gegangen, hiess es.

Nawalny war am 20. August auf einem Flug von Tomsk nach Moskau zusammengebrochen. Die Maschine landete deswegen in Omsk zwischen. Der Oppositionelle wurde dort im Krankenhaus in ein künstliches Koma versetzt und beatmet. Am 22. August wurde er nach Deutschland ausgeflogen, wo er an der Charité in Berlin behandelt wird.

Er ist mittlerweile wieder bei Bewusstsein, atmet selbst und hat bei Instagram mit einem Foto ein Lebenszeichen gegeben. Zuvor war auch darüber spekuliert worden, dass der Tee, den der Kremlkritiker am Flughafen getrunken hatte, vergiftet gewesen sein könnte.

«Wir hatten keine besondere Hoffnung, etwas Derartiges zu finden», hiess es in der Mitteilung von Nawalnys Team. Aber weil klar gewesen sei, dass Nawalny nicht einfach nur leicht erkrankt sei, hätten sie alles eingesammelt, um es später auch an die Ärzte in Deutschland zu übergeben. «Es war auch offensichtlich, dass der Fall in Russland nicht ermittelt werden würde. Und so ist es auch: Schon fast ein Monat ist um und Russland hat die Vergiftung Nawalnys bisher nicht eingeräumt.»

Die russischen Behörden wollen erst dann ermitteln, wenn sie Beweise für eine Vergiftung selbst vorliegen haben. Der Kreml rief deshalb Berlin zu einer direkten Zusammenarbeit auf. Der Fall belastet die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland erheblich. (aeg/sda/dpa)

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49Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Helvetiavia Philipp 17.09.2020 12:07
    Highlight Highlight Putin hat gesagt, er sei unschuldig und Deutschland wolle Russland etwas unterstellen. Das würde dann wohl bedeuten, dass Merkel nach Russland geflogen und in Nawalnys Hotelzimmer gegangen ist.

    Welche Version stimmt wohl? Ich frage mich nur noch, ob der Angriff gezielt nicht tödlich war, um weitere Opponenten einzuschüchtern (ein langes Leiden ist schlimmer als ein rascher Tod), oder ob die Ausführung misslungen ist.
    • Ueli der Knecht 17.09.2020 13:02
      Highlight Highlight "Das würde dann wohl bedeuten, dass Merkel nach Russland geflogen und in Nawalnys Hotelzimmer gegangen ist."

      Falsch.

      Alle Proben wurden durch deutsche Labore in Deutschland untersucht, oder von Laboren, die in deutschem Auftrag Proben untersuchten, welche ihnen die Deutschen übergeben haben. Das wirft viele Fragen auf.

      So kommt es raus, wenn man glaubt, man könne den Sachverhalt selber besser untersuchen, als die dafür einzig befähigte und legitimierte UN-Behörde OPCW.

      Das Vorgehen des Nawalny-Teams ist unprofessionell und verhindert eine unabhängige, seriösen Untersuchung durch die OPCW.
    • Magnum 17.09.2020 14:05
      Highlight Highlight Hier wurde schon einmal sauber dargelegt, warum die OPCW in diesem Fall NICHT die einzig kompetente und zuständige Instanz ist. Als intergouvernementale Organisation ist die OPCW für (zwischen-)staatliches Handeln zuständig - nicht für die versuchte Vergiftung von Regimekritikern innerhalb eines autoritär geführten Staates.

      Aber klar: Man kann sich hier eine grosse Verschwörung gegen den armen Putin zusammen fabulieren. Mit ausreichend Fantasie kein Problem. Und mit ausreichend Sympathien für autoritäre System, was im Fall vom Ueli sattsam bekannt ist.
    • Juliet Bravo 17.09.2020 14:49
      Highlight Highlight „ Indes hat die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) biomedizinische Proben Nawalnys untersuchen lassen. Die deutschen Behörden werden über die Ergebnisse unterrichtet, wie die in Den Haag ansässige Organisation mitteilte. Für die Untersuchungen hätten die OPCW-Experten unabhängig Proben Nawalnys gesammelt.“

      Offenbar sieht sich die OPCW durchaus als involviert an, hat eigene Proben gesammelt und untersucht diese unabhängig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 17.09.2020 12:03
    Highlight Highlight Klar, die Mörder lassen die Wasserflaschen stehen und das Zimmermädchen wartet extra, bis das Nawalny Team kommt und die Wasserflaschen untersucht, bevor es das Zimmer macht für den nächsten Gast.
    So ein Bullshit.
    • Randy Orton 17.09.2020 19:13
      Highlight Highlight Lies doch einfach: ein Teil Nawalnys Team war noch dort im Hotel, das Gift wirkt schnell, als sie informiert wurden, dass er einen gesundheitlichen Notfall hat, ist man zusammen mit einem Anwalt ins Zimmer um mögliche Beweise zu sichern - darunter die Flasche. Welcher Mörder sitzt wohl neben dem Opfer, bis es fertig getrunken hat?
  • HarryHirsch 17.09.2020 12:03
    Highlight Highlight Und einen Monat danach hat man nun die Wasserflasche von damals gefunden?
    • Juliet Bravo 17.09.2020 14:52
      Highlight Highlight „ Sie hätten sich zu dem Schritt entschieden - unmittelbar, nachdem sie Nachricht über den Gesundheitszustand Nawalnys erhalten hatten, hiess es. Einige Mitarbeiter hatten sich demnach noch in Tomsk aufgehalten, um die Produktion eines Videos zu beenden. Sie seien zusammen mit einem Anwalt in das Hotelzimmer gegangen, hiess es.“

      Also es steht da, dass einige von seinem Team noch im Hotel vor Ort waren und nachdem sie die Nachricht erhalten hätten, in Nawalnys Zimmer gingen.
    • Normalo 18.09.2020 01:57
      Highlight Highlight @HarryHirsch: Immer wieder niederschmetternd, wie die Leute eigentlich klar verständliche Texte nicht lesen und interpretieren können. Entweder führen die ein intellektuell asketisches Leben oder sie schalten ihre Kommentare in bösartiger Absicht.
  • mrgoku 17.09.2020 11:46
    Highlight Highlight Ein Fall für Raimond Redington!
  • Ridcully 17.09.2020 11:42
    Highlight Highlight Zuerst: Es ist absolut inakzeptabel, dass ein Land seine Opposition umbringt. Allerdings verstehe ich den Hype um Nawalny nicht: Er ist ein homophober Nationalist und ausser der Bekämpfung der Korruption gibt es keine weiteren Inhalte in seiner Kampagne. Warum wird "Opposition" oft so positiv verklärt? In der Ukraine war es dasselbe: u.a. wurde Timoschenko gehyped, obwohl sie aus Kleptokratenkreisen stammt und mit Ihrem Entscheid Russisch als Amtsprache zu verbieten einen Auslöser (neben anderen) zum russisch/ukrainischen Krieg in der Ostukraine beitrug. Opposition ist nicht immer = gut.
    • Panna cotta 17.09.2020 11:50
      Highlight Highlight Das ist ein sehr guter Punkt. Opposition ist in jedem Staat notwendig und gut, aber nicht automatisch besser.
    • rolf.iller 17.09.2020 12:00
      Highlight Highlight Was soll denn das? Also einen politischen russischen Führer, der LGBTQ+*$-Bewegung umgarnt, wird es wohl so bald nicht geben. Dazu ist auch die Bevölkerung nicht bereit.

      Eine Führung, die sich gegen Korruption setzt und eine frei Presse zulässt, wäre schon mal ein ganz guter Anfang.
    • Tomtom64 17.09.2020 12:08
      Highlight Highlight Bravo, sehr guter Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chalbsbratwurst 17.09.2020 11:19
    Highlight Highlight Putin wird es nie zugeben! Und nachweisen wird man ihm den Mordauftrag auch nie können da er genug Kompliezen hat die ihn decken. Leider! Gute Besserung Navalny...
    • Ueli der Knecht 17.09.2020 13:10
      Highlight Highlight Es würde genügen, wenn die OPCW nachweisen könnte, dass das angeblich verwendete chemische Kampfstoff aus einem russischen Labor stammt.

      Nur die OPCW ist befähigt und legitimiert, solche Vorfälle professionell zu untersuchen. Die OPCW würde auch über die nötigen Zwangsmittel verfügen, um zB. russische Labore durchsuchen zu dürfen.

      Einziges Problem: Deutschland, welches diese Anschuldigungen erhebt, will die Untersuchung nicht an die zuständige OPCW übertragen, und hat bisher keinen solchen Antrag bei der OPCW eingereicht.

      Das macht die Anschuldigungen von Deutschland unglaubwürdig.
    • Varanasi 17.09.2020 14:11
      Highlight Highlight Ueli
      Das sind Fake News, die du hier verbreitest:

      „Inzwischen erhält Deutschland bei der Untersuchung des Falls Hilfe von der Organisation für das Verbot chemischer Waffen. Das teilte die OPCW heute in Den Haag mit. Dabei gehe es um technische Unterstützung. Experten der Organisation hätten bei Nawalny Proben genommen, die nun in Laboren untersucht würden.„

      https://www.deutschlandfunk.de/die-nachrichten.1441.de.html
    • rolf.iller 17.09.2020 14:55
      Highlight Highlight Ueli, warum wiederholst Du immer wieder die gleichen unwahren Behauptungen. Ganz offensichtlich nimmst Du einfach Putin in Schutz wider besseres wissen, denn mit der News die Varanasi verlinkt wurdest Du schon früher konfrontiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dong 17.09.2020 11:19
    Highlight Highlight Zwei Anmerkungen:
    1.: Russland bestreitet keine Vergiftung, sie haben nur selber (zumindest offiziell) keine festgestellt. Dass Nawalny bewusstlos war, mit Atropin behandelt und ins künstliche Koma versetzt wurde bestreitet niemand. Was spannend wäre, wäre zu wissen, ob die Russen AChE-Aktivität gemessen haben und wenn ja, welche.
    2.: Das Nowitschok, das so giftig ist wie VX müsste eigentlich innert einer Viertelstunde töten und auch im Hotel oder bspw. bei behandelnden Ärzten Vergiftungen verursachen. Hier wär spannend zu erfahren, welche "Substanz aus der Nowitschok-Gruppe" es exakt war.
  • Ueli der Knecht 17.09.2020 11:11
    Highlight Highlight "Laut dem Team wurden an einer Wasserflasche in Nawalnys Hotelzimmer in der Stadt Tomsk Giftrückstände gefunden. Dies teilen sie auf Instagram mit. Das Gift soll ihm demnach in einer Flasche mit Mineralwasser verabreicht worden sein."

    Nochmals: Nur die OPCW kann solche Untersuchungen seriös und unabhängig durchführen. Eine Privat-Untersuchung durch das "Team" ist unprofessionell und gefährlich.

    Nur die UN-Organisation OPCW verfügt über entsprechende Zwangsmittel, um zB. auch russische Labore zu durchsuchen und so die Herkunft eines angeblichen chemischen Kampfstoffs zu klären.
    • Juliet Bravo 17.09.2020 15:01
      Highlight Highlight Nochmals: die OPCW ist ja dran - lies den Text nochmals.
    • rolf.iller 17.09.2020 15:03
      Highlight Highlight Das will ich ja mal sehen, wie die eine UN-Organisation "Zwangsmittel" gegen Russland einsetzt. Wenn die Ironie nicht klar genug erkennbar ist, sollte man das als solche Kennzeichnen. Ich fürchte aber, du meinst das sogar ernst.

      Schau Dir mal Ikarus aus dem 2017 an, dann siehst Du mit welchem Respekt Russland internationalen Organisationen entgegentritt und was Putin alles bereit ist für minimale Erfolge zu machen:

      Play Icon
    • misohelveticos 17.09.2020 15:03
      Highlight Highlight @Ueli, Und hat die OPCW beim Skripal-Anschlag 2018 in Salisbury Zwangsmittel gegen Russland angewendet?
      Zur Erinnerung: Damals starb eine unbeteiligte Frau, bei Nawalny ist bisher, Gott sei dank, kein anderer zu Schaden gekommen.
      Wie naiv kann man sein, zu glauben, dass Russland nicht zu verhindern wüsste, dass denen die OPCW auf die Finger schauen kann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • The oder ich 17.09.2020 10:45
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