DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Legendärer Doppelagent George Blake in Russland gestorben

26.12.2020, 12:2926.12.2020, 13:49
George Blake.
George Blake.Bild: EPA

Erst hat er für Grossbritannien spioniert, dann für die Sowjetunion – nun ist der frühere Agent George Blake im Alter von 98 Jahren gestorben. Das teilte der russische Auslandsgeheimdienst SWR am Samstag in der Hauptstadt Moskau der Staatsagentur Tass zufolge mit. «Er liebte unser Land aufrichtig.» Blake habe die Leistung des sowjetischen Volkes im Zweiten Weltkrieg bewundert, sagte ein Sprecher. Er sei ein legendärer Geheimdienstoffizier gewesen.

Der 1922 in Rotterdam geborene Ex-Agent war nach dem Zweiten Weltkrieg als junger Spion für den britischen Geheimdienst nach Südkorea versetzt worden. Nach Ausbruch des Korea-Krieges 1950 geriet er in Gefangenschaft. Danach spionierte er für die Sowjetunion. Als das aufflog, verurteilte ihn ein britisches Gericht 1961 zu 42 Jahren Haft. 1966 gelang ihm die Flucht aus dem Gefängnis. Er floh über Berlin nach Moskau. Seither lebte er in Russland.

Zu Blakes 90. Geburtstag hatte ihm Kremlchef Wladimir Putin, der auch Geheimdienstagent gewesen war, gratuliert. Zu seinem 95. Geburtstag hatte er Russlands Agenten zu einem Kampf des Guten gegen das Böse aufgerufen. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Getrenntes Bruderpaar: Verloren im Krieg, gefunden durchs Netz

1 / 8
Getrenntes Bruderpaar: Verloren im Krieg, gefunden durchs Netz
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Nato startet ihr grösstes Manöver seit dem Kalten Krieg

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Warum seid ihr hier?» Rede von US-Senator nach Schüssen an Schule geht unter die Haut

Am Dienstag kam es in der Kleinstadt Uvalde im US-Bundesstaat Texas zu einem Amoklauf an einer Schule. Dabei starben 18 Kinder sowie mindestens eine Lehrperson. Der Schütze, ein 18-jähriger Mann, kam ebenfalls ums Leben.

Zur Story