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Russland

Rumäniens Staatschef Nicusor Dan: Drohne war zweifelsfrei russisch

epa12954064 Romanian President Nicusor Dan speaks during the closing press conference at the Bucharest Summit of B9 (Bucharest Nine) and Nordic countries in Bucharest, Romania, 13 May 2026. The Buchar ...
Nicusor Dan.Bild: keystone

Rumäniens Staatschef: Drohne war zweifelsfrei russisch

01.06.2026, 06:5601.06.2026, 06:56

Die Drohne, die in der rumänischen Stadt Galati nahe der ukrainischen Grenze ein Wohnhaus getroffen und zwei Menschen verletzt hat, ist «ohne Zweifel» russischen Ursprungs. Das bekräftigte Rumäniens Staatspräsident Nicusor Dan in sozialen Medien. Davor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin Zweifel an der Herkunft der Drohne geäussert und verlangt, dass Rumänien die Teile des Objekts nach Russland zur Prüfung schicke.

Rumänische Experten hätten das Objekt untersucht und mit mehreren russischen Drohnen verglichen, die während der vergangenen zwei Jahre auf rumänischem Territorium eingeschlagen hätten, schrieb Dan bei Facebook. Es handle sich in allen Fällen um Drohnen vom Typ «Geran 2». Im jüngsten Fall habe man diesen Typ-Namen auch als Schriftzug in kyrillischen Buchstaben auf den Resten der Drohne gefunden. Alle seien aus demselben Material hergestellt worden und hätten mit demselben Treibstoff funktioniert. Demnach sei Russland «der einzige Verantwortliche» für diesen Vorfall.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj schrieb am Abend auf X, Fakten seien «das beste Mittel gegen Putins Lügen und beweisen, dass Russlands Manipulationen nicht durchgehen.»

Die Drohne war in der Nacht auf Freitag auf dem Dach eines zehnstöckigen Wohnhauses in Galati eingeschlagen, hatte dieses durchbrochen und in der direkt darunter liegenden Wohnung einen Brand ausgelöst. Sie kam nach Angaben der rumänischen Armee aus der Region des ukrainischen Donau-Hafens Reni, als diese von einem Schwarm von 43 russischen Drohnen angegriffen wurde. Rumänien hat daraufhin den russischen Botschafter einbestellt, den russischen Konsul in der Schwarzmeer-Stadt Constanta ausgewiesen und das Konsulat geschlossen. (sda/dpa)

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