International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

18 Monate Haft für Russin wegen Agententätigkeit in USA

Eine in den USA festgenommene Russin ist wegen illegaler Agententätigkeit zu 18 Monaten Haft verurteilt worden. Das berichteten US-Medien am Freitag übereinstimmend.



Die Angeklagte Maria Butina hatte vor einem Bundesgericht in Washington eingeräumt unter Anleitung eines Moskauer Regierungsvertreters in den USA operiert zu haben. Das umfasst auch die Zeit des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016.

Butina, die sich als Waffenrechtsaktivistin engagierte, soll unter anderem versucht haben, die US-Waffenlobby National Rifle Association (NRA) zu infiltrieren. Die NRA steht Republikanern von US-Präsident Donald Trump nahe.

Russische Regierung fordert Freilassung

Das Verfahren gegen Butina geht nicht auf die Russland-Untersuchungen von Sonderermittler Robert Mueller zurück. Mueller hatte mögliche Absprachen von Vertretern des Trump-Lagers und Russlands im Wahlkampf 2016 untersucht. US-Geheimdienste werfen Russland eine versuchte Einflussnahme auf die damaligen US-Wahlen vor.

In this photo taken on Sunday, April 22, 2012, Maria Butina, a gun-rights activist, poses for a photo at a shooting range in Moscow, Russia. When gun activist Maria Butina arrived in Washington in 2014 to network with the NRA, she was peddling a Russian gun rights movement that was already dead. Fellow gun enthusiasts and arms industry officials describe the strange trajectory of her Russian gun lobby project, which U.S. prosecutors say was a cover for a Russian influence campaign. Accused of working as a foreign agent, Butina faces a hearing Monday, Sept. 10 in Washington. (AP Photo/Pavel Ptitsin)

Maria Butina auf einer Ausnahme aus dem Jahr 2012. Bild: AP/AP

Butina war mit einem Studentenvisum in den USA und in Washington immatrikuliert. Die US-Bundespolizei FBI hielt das Studium für eine Tarnung der Agententätigkeit. Nach ihrer Festnahme war gegen Butina Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr verhängt worden.

Nach dem Absitzen ihrer restlichen Haftstrafe soll Butina den Berichten zufolge nach Russland abgeschoben werden. Die Regierung in Moskau hatte ihre Freilassung gefordert. (sda/dpa)

Eisbaden in Russland

Ein TV-Komiker wird neuer Präsident der Ukraine

Play Icon

Russland

Der Urner Metzgermeister, der in Russland mehr Einfluss hat als ein Bundesrat

Link zum Artikel

Wie Putin den Nationalismus entdeckte – und was das für den Westen bedeutet

Link zum Artikel

Trump, Putin, Erdogan – die Machos sind auf dem Vormarsch: Ist es den Männern ganz einfach zu langweilig geworden?

Link zum Artikel

Garri Kasparow: «Putins Russland ist heute offenkundig die grösste Bedrohung für die Welt»

Link zum Artikel

Warum gibt es immer noch Linke, die Putin feiern?

Link zum Artikel

Syrien – ein Spielball der Mächte? Wie watson auf einen Putin-Troll hereingefallen ist 

Link zum Artikel

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Bei allen anderen nicht

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Clinton und Trump liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen – und jetzt kommt's zum ersten TV-Duell

Bisher bekriegten sich Hillary Clinton und Donald Trump aus der Ferne. Jetzt kommt es zu ihrem ersten direkten Fernsehduell. Eine neue Umfrage macht es womöglich noch spannender.

Nach einer jüngsten Umfrage gehen die Demokratin Hillary Clinton und ihr republikanischer Konkurrent Donald Trump Kopf an Kopf in ihre erste von insgesamt drei Fernsehdebatten.

Nach einer am Sonntag veröffentlichten «Washington Post»/ABC-Umfrage unter wahrscheinlichen Wählern würde Clinton auf 46 Prozent kommen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel