DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bei Unruhen in Südafrika sterben 276 Menschen



Bei den Unruhen in Südafrika ist die Zahl der Todesopfer erneut gestiegen. Bislang seien 276 Tote gezählt worden, teilte die Regierung am Mittwoch mit. Zuvor lag die Bilanz bei 215 Toten.

A soldiers patrol at a shopping centre in Soweto, Johannesburg Tuesday July 13, 2021. South Africa's rioting continued Tuesday with the death toll rising to 32 as police and the military struggle to quell the violence in Gauteng and KwaZulu-Natal provinces. The violence started in various parts of KwaZulu-Natal last week when Zuma began serving a 15-month sentence for contempt of court. (AP Photo/Themba Hadebe)

Insbesondere in Johannesburg und im Bundesstaat KwaZulu-Natal waren vergangene Woche Läden und Lagerhäuser geplündert und in Brand gesteckt worden. Bild: keystone

Seit dem Beginn der Unruhen seien 234 Menschen in Zumas Heimatprovinz KwaZulu-Natal getötet worden, teilte die Regierung mit. 42 weitere Todesfälle wurden demnach in die Provinz Gauteng mit der Wirtschaftsmetropole Johannesburg verzeichnet. In beiden Provinzen sei die Lage nun stabil.

Derweil begannen die ersten Gerichtsanhörungen von Verdächtigen wegen mutmasslicher Beteiligung an den gewaltsamen Protesten, die der Haftantritt des ehemaligen Präsidenten Jacob Zuma ausgelöst hatte. Die ersten Verdächtigen, darunter ein ehemaliger Fernsehmoderator, erschienen am Mittwoch vor Gericht. Ihnen wird unter anderem Anstiftung zu Gewalt vorgeworfen.

Insbesondere in Johannesburg und im Bundesstaat KwaZulu-Natal waren vergangene Woche Läden und Lagerhäuser geplündert und in Brand gesteckt worden. Infolge der Gewalt und Plünderungen wurden auch Lieferketten und Transportverbindungen unterbrochen. Die Regierung entsandte tausende Soldaten in die Regionen, um die Unruhen einzudämmen.

Ausgangspunkt der Proteste war Ex-Präsident Jacob Zumas Heimatprovinz KwaZulu-Natal. Der langjährige Präsident Zuma war Ende Juni vom Verfassungsgericht wegen Missachtung der Justiz zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt worden, die er vergangene Woche antrat. Während viele Südafrikaner die Inhaftierung des Ex-Staatschefs als Erfolg für die Rechtsstaatlichkeit des Landes feierten, gingen Unterstützer Zumas aus Protest auf die Strasse. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

29 Bilder zeigen Hardcore-Ringer bei der Arbeit in Südafrika

1 / 31
29 Bilder zeigen Hardcore-Ringer bei der Arbeit in Südafrika
quelle: epa/epa / kim ludbrook
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Kapstadt im Rauch – mehrere historische Gebäude bei Grossbrand zerstört

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie «Querdenker» die Not der Flutopfer ausnutzen

Corona-Leugner nutzen die Flutkatastrophe, um sich in Szene zu setzen. Bad Neuenahr-Ahrweiler wird zum «Querdenker»-Nest. Die Polizei hat damit noch eine Baustelle mehr.

Der Satz fällt völlig zusammenhanglos im Videostream direkt aus der selbst ernannten Kommandozentrale: «Hier ist maskenbefreite Zone!»

Es ist ein als Antisemit bekannter Angehöriger der «Gelbwesten Berlin», der diesen Satz spricht. Zusammen mit anderen Gruppen, die gegen Corona-Massnahmen Stimmung gemacht und vom Putsch geträumt haben, sitzen sie jetzt in einer Schule in Bad Neuenahr-Ahrweiler – und präsentieren sich als Retter in der Not.

Lehrerzimmer und Sekretariat sind zur Kommandozentrale …

Artikel lesen
Link zum Artikel