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Flowers are seen on a chair during a visit by human rights activists to a community hall that was struck by an air strike during a funeral on October 8, in Sanaa, Yemen, October 16, 2016. REUTERS/Mohamed al-Sayaghi

Anfangs Oktober wurden in Sanaa an einer Trauerfeier 140 Menschen getötet: Jetzt sollen die Waffen schweigen.  Bild: MOHAMED AL-SAYAGHI/REUTERS

Streitparteien einigen sich auf neue Waffenruhe im Jemen



Die Vereinten Nationen haben eine neue Waffenruhe im Bürgerkrieg im Jemen angekündigt. Ab Mittwoch um 23.59 Uhr (Ortszeit) würden die Waffen still stehen, teilte der UNO-Sonderbeauftragte für den Jemen, Ismail Ould Sheikh Ahmed, auf Twitter mit.

Alle Beteiligten hätten zugesagt, sich daran zu halten. Die Waffenruhe gelte zunächst für 72 Stunden mit der Option auf Verlängerung. Im Bürgerkrieg zwischen der von Saudi-Arabien unterstützten sunnitischen Regierung und den schiitischen Huthi-Rebellen sind seit März 2015 mehr als 4000 Zivilisten getötet worden.

«Falsche Informationen»

Zuletzt hatte die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition eingestanden, einen verheerenden Luftangriff auf eine Trauerfeier in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa ausgeführt zu haben. Dabei waren mindestens 140 Menschen getötet und mehrere hundert verletzt worden. «Falsche Informationen» der jemenitischen Verbündeten seien für die Attacke vom 8. Oktober verantwortlich.

Saudi-Arabien war wegen des Luftangriffs international unter Druck geraten. Die US-Regierung hatte ihren Verbündeten ungewöhnlich scharf kritisiert. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte eine schnelle und unabhängige Untersuchung verlangt.

Die jemenitische Hauptstadt Sanaa wird von schiitischen Huthi-Rebellen kontrolliert, die gegen die Regierung von Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi kämpfen. (sda/dpa)

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