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FILE- In this undated image taken from video distributed Sunday, Aug. 14, 2016, an alleged Boko Haram soldier standing in front of a group of girls alleged to be some of the 276 abducted Chibok schoolgirls held since April 2014, in an unknown location.  Twenty-one of the Chibok schoolgirls kidnapped by Boko Haram Islamic extremists more than two years ago have been freed in negotiations, officials said Thursday, Oct. 13, 2016. Some 197 girls remain captive, though it is not known how many of them may have died. (Militant video/Site Institute via AP File)

Die entführten Schülerinnen. Bild: AP/Militant Video via Site Institute

«Bring Back Our Girls»: 21 Mädchen aus Geiselhaft befreit – Schweiz vermittelte



Rund zweieinhalb Jahre nach der Entführung durch die islamistische Terrormiliz Boko Haram sind 21 Mädchen aus dem nigerianischen Ort Chibok freigekommen. Die Geiselhaft der Mädchen sei beendet, erklärte Regierungssprecher Mallam Garba Shehu am Donnerstag.

Sie seien nun in Sicherheit. An den Verhandlungen zwischen der dschihadistischen Miliz und der Regierung seien auch das Internationale Rote Kreuz und die Schweizer Regierung beteiligt gewesen, hiess es. Die Gespräche würden fortgesetzt.

Bring Back Our Girls (BBOG) campaigners hold banners as they walk during a protest procession marking the 500th day since the abduction of girls in Chibok, along a road in Lagos August 27, 2015. The Islamist militant group Boko Haram kidnapped some 270 girls and women from a school in Chibok a year ago. More than 50 eventually escaped, but at least 200 remain in captivity, along with scores of other girls kidnapped before the Chibok girls.     REUTERS/Akintunde Akinleye

«Bring Back Our Girls»: Die Kampagne zur Befreiung der Mädchen wurde unter anderem auch von US-First-Lady Michelle Obama unterstützt. Bild: AKINTUNDE AKINLEYE/REUTERS

Kontakte erleichtert

Die Schweiz habe auf Anfrage der nigerianischen Regierung die Kontakte zwischen Regierungsvertretern und Boten von Boko Haram erleichtert, sagte ein Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Ziel sei die Befreiung der verschleppten Mädchen gewesen.

Das Schweizer Engagement sei humanitär begründet; der Einsatz respektiere die Grundsätze der Neutralität und der Nichteinmischung. Die Schweiz forderte weiterhin die rasche Befreiung aller entführten Mädchen.

200 Mädchen immer noch vermisst

Im April 2014 waren 276 überwiegend christliche Schülerinnen aus dem Ort Chibok im nordöstlichen Bundesstaat Borno verschleppt worden. 57 Mädchen gelang wenige Stunden später die Flucht. Mehr als 200 galten weiterhin als vermisst.

Im Mai kamen die ersten beiden von ihnen frei: Die erste, eine 19-Jährige, wurde im Sambisa-Wald im Bundesstaat Borno von einem Suchtrupp gefunden, die zweite wurde zwei Tage später entdeckt und in Sicherheit gebracht.

«Bring Back Our Girls»

Ihre Entführung löste international Entsetzen aus. Die Kampagne zur Befreiung der Mädchen («Bring Back Our Girls») wurde unter anderem auch von US-First-Lady Michelle Obama unterstützt.

Boko Haram kämpft seit Jahren für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Mindestens 20'000 Menschen wurden in dem Konflikt bisher getötet, 2,6 Millionen Menschen wurden durch die Gewalt in die Flucht getrieben. (whr/sda/dpa/afp/reu)

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