International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
The detonation of anti-personnel mines is seen on the border with Peru in the XV region Arica and Parinacota, located approximately 2,000 kilometres north of Santiago ahead of the 15th Meeting of the States Parties of the Anti-personnel Mine Ban Convention, Chile  November 27, 2016.  REUTERS/Carlos Vera FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE.

Detonation einer Antipersonen-Mine in Peru. Bild: STRINGER/REUTERS

Die Schweiz ist besorgt über den vermehrten Einsatz von Landminen



An der Konferenz der Unterzeichnerstaaten des Ottawa-Vertrags zum Verbot von Antipersonenminen hat sich die Schweizer Delegation besorgt gezeigt über den vermehrten Einsatz von unkonventionellen Sprengsätzen (IED). Diese hätten 2015 zu mehr Minenopfern geführt.

Bei einem grossen Teil dieser Sprengfallen handle es sich de facto um Antipersonen-Minen, wie sie in der Ottawa-Konvention definiert seien. Ihnen müsse die volle Aufmerksamkeit der Unterzeichnerstaaten zukommen, sagte Sabrina Dallafior Matter, Schweizer Botschafterin bei der Abrüstungskonferenz, anlässlich der Vollversammlung am Dienstag in Santiago de Chile. Der Einsatz der IED stelle auch die Minenräumer vor neue Herausforderungen.

Mit Blick auf den Artikel 5 des Vertrages, in dem die Minenräumung geregelt ist, rief die Schweizer Delegation betroffene Staaten dazu auf, die nötigen Informationen termingerecht bereitzustellen. Nur so könne die Arbeit des Komitees erfolgreich sein.

Angola, das bei der Konferenz 2012 eine Fristerstreckung erhalten hatte, wird bei der Minenräumung von der Schweiz weiterhin unterstützt. Das Ziel, die Provinz Huambo minenfrei zu machen, habe höchste Priorität. Es zeige auf, dass Minenräumung dank starker Partnerschaften möglich sei.

A handout photo obtained from The HALO Trust, shows Supervisor Jose Manuel preparing demolition charges at the Cahora Bassa minefield in Tete Province in Mozambique on August 5, 2014. Jose has destroyed over 20,000 mines in the clearance of this minefield around Mozambique’s key infrastructure. In the coming weeks of November and December 2014, Mozambique, once one of the most heavily mined countries in the world, will mark a historic milestone and proudly declare itself free of the deadly scourge. Gone will be the deep-seated fear of generations in this southeast African nation that one wrong step could spell disaster. In 1992 as it emerged from 16 years of civil war, Mozambique had won the dubious distinction of being -- along with Angola, Afghanistan, Bosnia-Hercegovina and Cambodia -- one of the five most heavily mined nations on Earth.   == RESTRICTED TO EDITORIAL USE / MANDATORY CREDIT:

Vorbereitungen zur Zerstörung von Minen. Bild: THE HALO TRUST

Die 15. Konferenz in der chilenischen Hauptstadt dauert noch bis am 1. Dezember. Die Ottawa-Konvention untersagt Einsatz, Produktion und Handel mit Antipersonen-Minen. Sie trat 1999 in Kraft. 162 Länder sind dem Abkommen bislang beigetreten. Nicht dazu gehören Russland, die USA und China. (ehi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Donald Trump bastelt sich eine Dolchstosslegende

Das Verhalten des abgewählten Präsidenten erinnert an einen verrückten König. Doch leider gilt: Ist es auch absurd, so hat es doch Methode.

Drei Millionen Dollar musste das Trump-Team aufwerfen, um eine neue Auszählung der Stimmen im Bundesstaat Wisconsin zu erreichen. Nun liegt das Resultat dieser Nachzählung vor: Joe Biden hat 87 Stimmen hinzu gewonnen. Wisconsin hat deshalb den Sieg des Demokraten offiziell bestätigt.

Nicht nur im mittleren Westen blamiert sich Trump. Auch in Arizona hat der republikanische Gouverneur Doug Doucey, ein enger Verbündeter von Trump, Bidens Sieg verkündet. Damit haben sämtliche Swingstates Trumps …

Artikel lesen
Link zum Artikel