International
Schweiz

WHO: Corona-Zahlen auf der Nordhalbkugel steigen – Spitäler füllen sich

WHO: Die Corona-Zahlen auf der Nordhalbkugel steigen – Spitäler füllen sich

06.09.2023, 16:5508.09.2023, 11:33

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtet einen Anstieg von Toten und Klinikaufenthalten im Zusammenhang mit Corona in mehreren Regionen.

«Im Vorfeld der Wintersaison auf der nördlichen Erdhalbkugel beobachten wir weiterhin besorgniserregende Covid-19-Trends», sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.

In den kälteren Monaten seien Menschen höheren Infektionsrisiken ausgesetzt, unter anderem, weil sie sich öfter in Innenräumen aufhielten, erklärte Maria Van Kerkhove, die oberste Corona-Expertin der WHO. Laut der UN-Organisation nehmen Sterbefälle in Teilen des Mittleren Ostens und Asiens zu.

Impfungen auffrischen

Auf dem amerikanischen Kontinent, in Europa und in Asien kommt es zu mehr Spitalaufenthalten. «Wir schätzen, dass derzeit Hunderttausende Menschen wegen Corona in Krankenhäusern behandelt werden», sagte Van Kerkhove.

Tedros und Van Kerkhove riefen ältere Menschen und andere Risikogruppen dazu auf, bei Bedarf Auffrischungsimpfungen in Anspruch zu nehmen. Laut Van Kerkhove schützen die aktuellen Impfstoffe auch bei Infektionen mit neueren Virus-Varianten vor schwerer Erkrankung und Tod.

Von der Variante BA.2.86, die seit Mitte August unter besonderer Beobachtung der WHO steht, seien weltweit erst 42 Fälle aus 11 Ländern erfasst, sagte die WHO-Expertin.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Börse rumort: «Märkte ziehen Grenze, wenn die Trump-Regierung verbündete Länder verärgert»
Trump hat die Finanzmärkte aufgeschreckt, ähnlich wie mit seinem «Tag der Befreiung».
An den Börsen scheint die Nervosität zurück zu sein. Die Anleger flüchten sich in vermeintlich sichere Häfen. Deshalb ist der Goldpreis auf über 5000 Dollar pro Feinunze gestiegen – ein neues Allzeithoch. Gold hat sich damit allein dieses Jahr wieder um 18 Prozent verteuert. Schon 2025 war der Preis um 65 Prozent und mehr als 2000 Dollar gestiegen. Es war das höchste Jahresplus seit dem Jahr 1979.
Zur Story