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Jeder vierte EU-Bürger kann sich keine Ferienreise leisten

Eine Familie zieht am 31. Juli 2003 am Flughafen in Duesseldorf ihre Koffer in Richtung Urlaub. Rollkoffer koennen hohe Mengen an Schadstoffen enthalten und auf Reisen schnell kaputt gehen, wie das Ve ...
Eine deutsche Familie auf dem Weg in die Ferien (Archivbild).Bild: AP ARCHIV

Jeder vierte EU-Bürger kann sich keine Ferienreise leisten – so schneidet die Schweiz ab

31.07.2019, 09:0631.07.2019, 09:06

In der EU konnten es sich im vergangenen Jahr 28.3 Prozent der Bürger nicht leisten, eine Woche in die Ferien zu gehen. Vor fünf Jahren waren es noch knapp 40 Prozent gewesen. Die Schweden sind mit 9.7 Prozent Ferienlosen die Privilegiertesten in der EU.

Noch besser dran sind allerdings die Schweizer: Nur 8.5 Prozent der Einwohner über 16 Jahren müssen gemäss Daten des europäischen Statistischen Amts Eurostat aus finanziellen Gründen daheim bleiben. Geschlagen wird das nur von den Norwegern mit 6.4 Prozent Ferienlosen.

Von den 28 EU-Mitgliedsstaaten hat Rumänien mit 58.9 Prozent den höchsten Bevölkerungsanteil, für den Ferien unerschwinglich sind. Auch in Kroatien, Griechenland und Zypern muss mindestens jeder Zweite aus Geldmangel zu Hause bleiben. (mim/sda)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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koks
31.07.2019 09:37registriert August 2015
Da hüpft das Herz jedes Klimaaktivisten: So viele Menschen, die sich keine Ferien leisten können. Gut fürs Klima: weniger Flüge, weniger Umweltverschmutzung.
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«In unserer Generation gibt es kaum Vorbilder für eine wirklich involvierte Vaterschaft»
Der dreifache Vater Ueli Kunz arbeitet als Väterberater. Er weiss, was junge und werdende Väter heute beschäftigt.
Was geht in den Neo-Vätern vor, die Ihren Rat suchen, was sind typische Themen?
Ueli Kunz: Häufig sehr grundlegende Fragen rund um Verantwortung, Sicherheit und ihre neue Rolle als Vater und Partner. Viele fragen sich: Kann ich meiner Familie den nötigen Halt und einen sicheren Rahmen bieten? Sie sorgen sich darum, ob ihre Partnerin Schwangerschaft und Geburt gut und gesund bewältigt und wie sie sie dabei ausreichend unterstützen können – auch während der Geburt selbst. Gleichzeitig ist da die Hoffnung, ein gesundes Kind zu bekommen und den neuen Familienalltag möglichst gut zu meistern. Und viele Männer beschäftigt die Frage, ob sie intuitiv verstehen werden, was ihr Kind braucht und ob sie ihrer Vaterrolle gerecht werden können.
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