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Protestors make barricades in the street during clashes with police in Barcelona, Spain, Wednesday, Oct. 16, 2019. Spain's government said Wednesday it would do whatever it takes to stamp out violence in Catalonia, where clashes between regional independence supporters and police have injured more than 200 people in two days. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Demonstranten in barcelona geht weiter. Bild: AP

Die 9 eindrücklichsten Bilder und Videos zu den schweren Krawallen in Barcelona



Die Ausschreitungen

In Barcelona war es am Mittwochabend den dritten Abend in Folge zu schweren Ausschreitungen von Anhängern der katalanischen Unabhängigkeitsbewegung gekommen. Protestler setzten mehrere Autos in Brand und blockierten Strassen sowie Bahnlinien, berichteten Augenzeugen.

Die Polizei der Region im Nordosten Spaniens teilte mit, gewaltbereite Aktivisten hätten nicht nur Steine und Böller auf die Sicherheitskräfte geworfen, sondern auch «Gegenstände mit Säure». Die Polizei feuerte Schaumgeschosse ab.

Der Hintergrund

Es war bereits der dritte Tag mit massiven Demonstrationen in und um Barcelona, nachdem das Oberste Gericht in Madrid am Montag neun Separatistenführer verurteilt hatte. Sie erhielten Haftstrafen von bis zu 13 Jahren wegen «Aufruhrs» und Veruntreuung öffentlicher Gelder. Den Angeklagten wurde vorgeworfen, im Oktober 2017 ein von der spanischen Justiz als illegal eingestuftes Unabhängigkeitsreferendum organisiert zu haben.

Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich im Laufe des Tages mit den Spitzen der Oppositionsparteien getroffen, um über die Lage zu beraten. Während konservative Kräfte sich dafür einsetzten, die abtrünnige Region erneut unter eine Zwangsverwaltung zu stellen – wie bereits nach dem Unabhängigkeitsreferendum vom Oktober 2017 geschehen – plädierten linke Parteien für einen Dialog und eine politische Lösung.

Die Reaktionen

Der Chef der Regionalregierung hat erstmals die jüngsten Gewaltausbrüche öffentlich kritisiert. «Das muss sofort aufhören. Es gibt weder einen Grund oder eine Rechtfertigung dafür, Autos in Brand zu stecken, noch für andere vandalische Aktionen», sagte Regionalpräsident Quim Torra in der Nacht zum Donnerstag in einer vom Fernsehen übertragenen Erklärung.

Die Unabhängigkeitsbewegung habe Gewalt stets verurteilt und tue das auch jetzt. «Die Zwischenfälle, die wir auf unseren Strassen erleben, kann man nicht zulassen.» Es müsse friedlich gegen das «ungerechte Urteil» aus Madrid demonstriert werden, sagte Regionalpräsident Torra.

Er vermied es nach Medienberichten aber, radikale Aktivisten der sogenannten «Komitees zur Verteidigung der Republik» (CDR) für die Ausschreitungen zu kritisieren und machte für die Gewalt stattdessen eingeschleuste «Provokateure» verantwortlich.

Zuvor hatte der spanische Regierungschef Pedro Sánchez Torra aufgerufen, die Gewalt klar zu verurteilen. Auch die in Haft sitzenden Separatistenführer distanzierten sich auf Twitter von den Ausschreitungen.

Die 9 eindrücklichsten Bilder und Videos

Protestors take shelter behind a barricade during clashes with police in Barcelona, Spain, Wednesday, Oct. 16, 2019. Spain's government said Wednesday it would do whatever it takes to stamp out violence in Catalonia, where clashes between regional independence supporters and police have injured more than 200 people in two days. (AP Photo/Bernat Armangue)

Maskierte Demonstranten suchen Schutz hinter umgeworfenen Mülltonnen. Bild: AP

Police in riot gear moves after protestors during clashes in Barcelona, Spain, Wednesday, Oct. 16, 2019. Spain's government said Wednesday it would do whatever it takes to stamp out violence in Catalonia, where clashes between regional independence supporters and police have injured more than 200 people in two days. (AP Photo/Bernat Armangue)

Szenen wie aus einem Hollywood-Streifen. Bild: AP

epa07926212 A car is consumed by flames during riots against the Spanish Supreme Court's ruling of multiple jail terms for pro-independence leaders, in Barcelona, northeastern Spain, 16 October 2019. Spanish acting Prime Minister Pedro Sanchez has separately convened the three main political parties' leaders, UP's Pablo Iglesias, PP's Pablo Casado and Ciudadanos' Albert Rivera to analyze the escalation of violence after the Supreme Court announced the 'proces' ruling of prison terms against the Catalan political leaders accused of the organization of the Catalan illegal referendum held in 2017. The Spanish Supreme Court on 14 October 2019 issued a fresh European arrest warrant for the deposed former president following its sentencing of former Catalan Vice President Oriol Junqueras to 13 years in jail for sedition and misuse of public funds. Several other political leaders were also handed multi-year prison sentences for their roles in holding a failed independence vote. Several protest marches called 'Marches for Freedom' are running from the five Catalan cities of Girona, Vic, Berga, Tarrega and Tarragona to arrive to Barcelona next 18 October.  EPA/ANDREU DALMAU

Die Demonstranten zündeten Autos an. Bild: EPA

Die Demonstranten flüchten vor der Polizei – im Hintergrund sind Schüsse zu hören.

Achtung, nichts für schwache Nerven: Hier fährt ein Polizeiauto anscheinend in einen Demonstranten.

epaselect epa07923748 A protester runs accross the street in front of a burning barricade during a rally against the sentence ruled by Supreme Court on 'proces' trial' in downtown Barcelona, Catalonia, Spain, 15 October 2019. Demonstrators are blocking some roads in Catalonia against the court's decision.The Spanish Supreme Court on 14 October 2019 issued a fresh European arrest warrant for the deposed former president following its sentencing of former Catalan Vice President Oriol Junqueras to 13 years in jail for sedition and misuse of public funds. Several other political leaders were also handed multi-year prison sentences for their roles in holding a failed independence vote in 2017.  EPA/ENRIC FONTCUBERTA

Weltuntergangsszenen in Barcelona: Ein maskierter Mann rennt an einer brennenden Barrikade vorbei. Bild: EPA

Riot policemen clash with protestors outside El Prat airport in Barcelona, Spain, Monday, Oct. 14, 2019. Riot police have charged at protesters outside Barcelona's airport after the Supreme Court sentenced 12 prominent Catalan separatists to lengthy prison terms for their roles in a 2017 push for the wealthy Spanish region's independence. (AP Photo/Emilio Morenatti)

Ein Demonstrant kickt einen Polizisten. Bild: AP

epa07919903 Some thousand people gather at Catalunya Square to protest against the sentence ruled by Supreme Court on 'proces' trial', in Barcelona, Catalonia, 14 October 2019. Demonstrators are blocking some roads in Catalan capital against the court's decision. Spanish Supreme Court condemned Oriol Junqueras to 13 years in jail for sedition, Carme Forcadell to 11 years and half for sedition; Jordi Cuixart and Jordi Sanchez were sentenced to 9 years and half for sedition; former regional Minister Jordi Turull, Raul Romeva and Dolors Bassa were sentenced to 12 years in jail for sedition and missapropriation, and Joaquin Forn and Josep Rull were condenmend 10 years an half for sedition. The three other defendants were absolved.  EPA/Marta Perez

Beeindruckende Menschenmenge. Bild: EPA

(mim/sda/dpa/afp/reu)

Barça spielt vor leeren Rängen

Protest in Katalonien über Separatisten-Prozess

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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DomKi 17.10.2019 15:24
    Highlight Highlight Übrigens: 5.567 Firmen sind in den letzten 2 Jahren weggezogen aus Katalonien. Also, so attraktiv kann die Situation nicht sein unabhängig zu sein...
  • DomKi 17.10.2019 15:08
    Highlight Highlight Die die hier über die Polizei lästern: die mossos d'esquadra kontrollieren Katolonien. Die mossos d'esquadra sind eine UNABHÄNIGE Einheit von der CNP (Nationalpolizei). Diese mossos d'esquadra duldeten vor 2 Jahren noch gewisse Demos, was sie aber offensichtlich NICHT mehr tolerieren. Die Zentralregierung hat NICHTS mit den mossos d'esquadra zu tun. Also, sich informieren bevor "Franco" ins Spiel gebracht wird. Und wer denkt, dass die Mehrheit der Katalanen hinter gewalttätigen Separatisten steht, hat eh eins an der Kappe.
    • Boixos 17.10.2019 19:21
      Highlight Highlight Gewalttätige Separatisten?
  • Glücksbringer 17.10.2019 14:30
    Highlight Highlight Gewaltlosigkeit ist die Stärke der katalanischen Bewegung. Das weiss Spanien auch, deshalb schleust es Gewalttätige unter die Demonstranten. Siehe:
    Play Icon
  • Mario Kesselring 17.10.2019 13:37
    Highlight Highlight Ob Guardia Civil, Policia Nacional oder Mossos ist über kurz oder lang alles dasselbe. Seit bei den mossos trapero und laplana zu Unrecht abgesetzt wurden traut sich dort niemand mehr piep zu sagen. Wenn man nicht die nationalen sondern die internationalen Medienberichterstattern verfolgt ist man sich eigentlich ziemlich einig über die überproportionalen Polizei Gewalt. Bisher wurde noch kein einziger Polizist verletzt während unsere Jugend von Polizeifahrzeugen überfahren wird, Augen oder Hoden rausgeschossen und unwiderruflich verletzt werden.
  • willi202202 17.10.2019 10:52
    Highlight Highlight Wennn Millionen friedlich demonstrieren und politisch nichts passiert, wenn Abstimmungen freier Bürger mit Füssen getreten werden, was bleibt dann noch? Gewalt kann und darf nur die letze Möglichkeit sein. Leider sind die Katalanen bei der letzten angelangt.
    • dä dingsbums 17.10.2019 13:37
      Highlight Highlight Mit "Abstimmungen" meinst Du hoffentlich nicht nur das Referendum?

      Wenn man das als demokratisch bezeichnet und als legitime Grundlage für dermassen weitreichende Entscheide heranzieht, nimmt man es mit der Demokratie offenbar selber nicht ganz so genau.
    • Neruda 17.10.2019 14:03
      Highlight Highlight @dingsbums: Es geht darum, dass Madrid den Katalanen die Möglichkeit einer Volksabstimmung geben muss. Alles andere ist keine Demokratie. In Schottland hat's auch funktioniert. Die Spanier blockieren einen legitimen demokratischen Weg. Genau so wird Gewalt proviziert!
    • dä dingsbums 17.10.2019 19:04
      Highlight Highlight @Neruda: Ein richtiges Referendum wäre nötig, aber das wird nicht passieren. Dazu müsste die Verfassung geändert werden und kein Politiker und keine Partei in Spanien werden das jetzt oder in den nächsten Jahrzehnten unterstützen.

      Es ist zu spät, die Fronten sind verhärtet. Dieses Schlamassel haben der PP und CiU/PdeCat zu gleichen Teilen zu verantworten.
  • Bruuslii 17.10.2019 10:41
    Highlight Highlight Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht?
    Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht?
    Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht?
    Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?
  • 262d 17.10.2019 09:05
    Highlight Highlight Ist ja mal wieder lustig. Knüppelt die Polizei in Spanien Demonstranten nieder, schreit alles "Polizeistaat" und zeigt mit dem Finger auf diese böse, fremde Regierung. Testet die Polizei hier mal so zum Spass ihre neuen Gummigeschosswerfer vor der Reitschule und malt den Geschossen sogar noch Smileys auf, dann haben diese Chaoten sicher was verbrochen und die Polizisten bloss ihren Job gemacht. Bei UNS würde so was ja nie passieren, zivilisiert wie wir sind.

    Da ist die Empörung wohl doch eher Projektionsfläche für den eigenen Nationalismus als Wut über die herrschenden Verhältnisse...
    • PrivatePyle 17.10.2019 12:39
      Highlight Highlight Ich kenne die Situation in Spanien nicht genau.
      Bei den Krawallen vor der Reitschule wurde die Polizei hingegen aber GEZIELT attackiert.
      Wenn als Reaktion darauf die Polizei mit voller Härte zurückschlägt, zeigt das nicht, dass wir einen Polizeistaat haben, sondern ein funktionierender Rechtsstaat sind.
    • 262d 17.10.2019 13:33
      Highlight Highlight @PrivatePyle
      Jup, genau davon spreche ich... danke für den Beweis :)

      Du weisst schon, womit die Polizei damals gezielt attackiert wurde, um dann in einem Mob in Vollmontur zurückzukehren, oder? Mit einem Wasserballon. Aber eben, kann ja nicht sein, da muss was anderes passiert sein, ist ja die Schweiz und so...
  • weachauimmo 17.10.2019 08:52
    Highlight Highlight Vorab: Ich spreche nicht von den gewalttätigen Protesten und unterstütze diese nicht.

    Der Umgang europäischer Bürger und Autoritäten im Streit um die Erweiterung der Autonomie Kataloniens bzw. dessen Loslösung von Spanien zeigt bildhaft, wie im Westen einmal mehr mit zweierlei Maß gemessen wird:

    - Hongkong, Kurdistan, je weiter weg: 👍🏽
    - Katalonien, Schottland, je näher: 👎🏽

    Nutzt und akzeptiert das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Die Geschichte ist im 2019 nicht zu Ende.
  • Basti Spiesser 17.10.2019 08:30
    Highlight Highlight Die Gewalt der europäischen Staaten schlägt mit voller Härte zurück, sind ja fast Zustände wie in China. In Frankreich gingen gestern Polizisten auf Feuerwehrmänner los. Europa quo vadis?
    • dä dingsbums 17.10.2019 13:41
      Highlight Highlight Mir scheint, Du vermischt da Dinge die nichts miteinander zu tun haben?
    • HansDampf_CH 17.10.2019 14:45
      Highlight Highlight Doe haben alle miteinander dahingehend zu tun, dass wir als gesellschaft überall an unsere Grenzen kommen...
  • fools garden 17.10.2019 08:16
    Highlight Highlight Macht in Katalonien eine autonome Region nach dem Vorbild des Südtirol wenn ihr dort längerfristig Frieden wollt.
    Kurzfristig könnt ihr auch das Militär einsetzen.
    • fools garden 17.10.2019 12:35
      Highlight Highlight ...war auch zynisch gedacht.
    • dä dingsbums 17.10.2019 13:26
      Highlight Highlight Katalonien ist bereits eine autonome Region.

      Mehr Autonomie hatte man mit einem neuen Autonomiestatut machen wollen, die Konservativen und das Oberste Gericht sahen das aber leider anders.

      Danach haben sich die Fronten zunehmend verhärtet.
    • fools garden 17.10.2019 14:40
      Highlight Highlight Im Südtirol war lange der Bär los als das Land Italien zugesprochen wurde. Heute bildet es eine sogenannte Europaregion zusammen mit dem Trentino und Nordtirol und ist heute die florierenste Region Europas mit der tiefsten Arbeitslosigkeit, wobei es noch in den 70ern ein Armenhaus war.
      Ich stell mir vor sowas müsste doch auch für die Basken und Katalanen möglich sein, aber eben ohne Toleranz für den Andern wirds kaum gehn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisscheese 17.10.2019 07:41
    Highlight Highlight Gewalt und Bilder davon finde ich in erster Linie nicht «eindrücklich», sondern verstörend.
    • c_meier 17.10.2019 12:59
      Highlight Highlight ich finde den Begriff "eindrücklich" hier auch falsch...
      oder sehen wir bald die "eindrücklichsten Bilder aus Syrien"...?
  • rodolofo 17.10.2019 07:25
    Highlight Highlight Das sieht ja aus, wie in Hongkong!
  • Pisti 17.10.2019 07:16
    Highlight Highlight Die EU schweigt natürlich, ganz im Gegenteil zu HK.
  • satyros 17.10.2019 07:14
    Highlight Highlight Lasst die Leute doch einfach abstimmen, ob sie unabhängig sein wollen. Und steckt ihre politischen Führer nicht wegen irgendwelcher Witzparagraphen ins Gefängnis. Dann gibt's auch keine Gewalt.
    • Unicron 17.10.2019 10:28
      Highlight Highlight Ich wäre ja auch dafür, kann aber Spanien schon auch verstehen. So wie ich das verstanden habe ist Katalonien ein grosser Wirtschaftsmotor für Spanien, das wäre so wie wenn sich in der Schweiz Zürich abspalten würde.
      Darauf kann man nicht einfach mal schnell verzichten.
    • Unicron 17.10.2019 13:19
      Highlight Highlight Nein, hab ich ja nicht behauptet. Ich habe nur gesagt ich verstehe warum Spanien sie nicht einfach gehen lassen kann. Dass das was die aber jetzt machen falsch ist, steht ausser Frage.
    • Bruuslii 17.10.2019 17:21
      Highlight Highlight unicorn: was, zürich will sich abspalten? endlich! 🥳
  • Roman Loosli 17.10.2019 06:33
    Highlight Highlight Ich habe vor allem Bildet gesehen wie Whrlose demonstranen zusammengeknüppelt werden. Alte Männer abenso wie alte Frauen! Das letzte. Von so einem Üolizeistaat möchte ich mich wahrscheinlich such abspalten....
  • Tenno 17.10.2019 06:29
    Highlight Highlight Müssten die nicht Madrid auseinander nehmen anstatt ihre eigene Stadt?
    • loplop717 17.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Es geht den meisten Teilnehmern ja nicht um ein Politisches ziel sondern einfach nur darum Dinge zu zerstören.
    • ConcernedCitizen 17.10.2019 11:21
      Highlight Highlight Viel Spass in Madrid, da würden sie auch von einheimischen Zivilisten verprügelt.
    • Basti Spiesser 17.10.2019 11:31
      Highlight Highlight @loplop echt du kennst die meisten Teilnehmer und ihre Gesinnung? Chapeau
    Weitere Antworten anzeigen
  • HansDampf_CH 17.10.2019 06:01
    Highlight Highlight Haha Demokratie? Lasst die menschen abstimmen von welcher Staatsmacht Sie niedergeknüppelt werden will! Freies Katalonien.

    Hier zeigt der Franco Staat sein Gesicht mit dem Mäntelchen der Moderne....
    • Frankygoes 17.10.2019 07:30
      Highlight Highlight Du meinst die überhaupt nicht manipulierte Abstimmung, in der nach bestem russischen Vorbild 90% für eine Abspaltung waren? Haha Demokratie!
    • Boniek 17.10.2019 08:42
      Highlight Highlight So einfach ist es dann doch nicht. Auch in der Schweiz könnte sich ein Kanton nur abspalten, wenn der Rest der Schweiz zustimmt.
    • dä dingsbums 17.10.2019 10:04
      Highlight Highlight Hier zeigt sich vor allem Halbwissen.

      Die Mossos sind die Polizei von Katalonien und unterstehen dem katalanischen Innenminister.
      Willst Du dem vorwerfen er sei ein Anhänger Francos? Wohl kaum.

      Wenn die Mossos mit Flaschen und Steinen beworfen werden und Autos in Flammen aufgeghen, bleibt ihnen auch nicht viel anderes übrig als dagegen vorzugehen.

      Diese Vandalenakte dienen der Sache überhaupt nicht. Die Separatisten haben viel Respekt erhalten, gerade weil sie bis jetzt absolut friedlich für Ihre Sache eingetreten sind.
    Weitere Antworten anzeigen

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