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This photo provided Monday, June 25, 2018, by Nabaa Media, a Syrian opposition media outlet, shows smoke rising over buildings that were hit by Syrian government forces bombardment, in Busra al-Harir, in Daraa, southern Syria. Fighting escalated in southern Syria Tuesday with government forces pushing deeper in the southern Daraa province under the cover of airstrikes as residents said they are living in extreme fear and many have fled their homes with the U.N. estimating that 45,000 people have been displaced over the past week. (Nabaa Media, via AP)

Russische und syrische Flugzeuge bombardieren Daraa. Bild: AP/Nabaa Media

Über 20 Zivilisten bei Angriffen auf «IS»-Hochburg in Syrien getötet – darunter 11 Kinder



Bei Luftangriffen auf die letzten von der Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») gehaltenen Gebiete in Syrien sind Aktivisten zufolge 26 Zivilisten getötet worden, darunter elf Kinder. Sie seien bei Angriffen syrischer Regierungstruppen und der russischen Armee am Freitag in der südlichen Provinz Daraa gestorben.

Den ganzen Freitag über hätten die Verbündeten hunderte Luftangriffe auf mehrere vom «IS»-Ableger Dschaisch Chaled bin Walid kontrollierte Städte ausgeführt, sagte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Dabei seien auch Fassbomben zum Einsatz gekommen. Bei den Attacken seien die Infrastruktur in der Gegend schwer beschädigt und «ganze Nachbarschaften zerstört» worden.

FILE - This Thursday, July 5, 2018 file photo provided by Nabaa Media, a Syrian opposition media outlet, shows smoke rising over buildings that were hit by Syrian government forces bombardment, in Daraa province, southern Syria. Syrian activists and state media said Thursday, July 12, 2018 that the rebels have agreed to surrender Daraa, the first city to revolt against President Bashar Assad with Arab Spring-inspired protests seven years ago, to government forces. (Nabaa Media via AP, File)

Bombenangriff in Daraa. Bild: AP/Nabaa Media

Vor rund einem Monat hatten syrische Regierungstruppen mit Unterstützung des russischen Militärs eine grossangelegte Offensive auf Daraa gestartet. Mittlerweile ist fast die ganze Provinz an der Grenze zu Jordanien wieder unter der Kontrolle der Armee des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Der Aufstand gegen Assad hatte 2011 in Daraa seinen Anfang genommen.

Die in Grossbritannien ansässige Beobachtungsstelle steht den bewaffneten Regierungsgegnern nahe. Ihre von Aktivisten in Syrien stammenden Angaben können nur schwer überprüft werden. (leo/sda/afp)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Royeti 21.07.2018 17:33
    Highlight Highlight Schon interessant, beim Israel Artikel hat es schon zig Kommentare.
    Hier starben etliche Zivilisten durch Arabisches Feuer und keinen interessiert es....

    An was liegt das?

    Keine Israelis involviert und entsprechend keine gespielte Empörung notwendig?

    Alles Heuchler...
  • Dirk Leinher 21.07.2018 07:59
    Highlight Highlight "bewaffnete Regierungsgegner" interessante semantische Schöpfung. Statt einfach "Terroristen" oder weniger brutal "Rebellen" zu sagen. Selbst der Begriff "moderate Rebellen" scheint nicht mehr moderat genug zu sein. Was kommt als nächstes?
    Vorschlag: "Aus dem Ausland stammende Selbstverteidigungskräfte Syriens"?

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