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FILE - In this Dec. 31, 2014 file photo, released by the Syrian official news agency SANA, Syrian President Bashar Assad, center, speaks with Syrian troops during his visit to the front line in the eastern Damascus district of Jobar, Syria. The country has already been shattered by more than four years of civil war, and with no solution in sight some players on the ground and observers outside have concluded its fate will be to break up along sectarian or regional lines, in a best-case scenario, tenuously held together by a less centralized state. (SANA via AP, File)

Assad mit zwei russischen Soldaten.
Bild: AP/SANA

Wegen Kriegsverbrechen: Paris ermittelt gegen die syrische Regierung

Zehntausende Bilder eines Ex-Fotografen der syrischen Militärpolizei sollen Leichen mit Folterspuren zeigen. Deshalb hat Frankreich übereinstimmenden Quellen zufolge Ermittlungen gegen die Regierung von Baschar al-Assad eingeleitet.



Frankreich hat übereinstimmenden Quellen zufolge Ermittlungen wegen «Kriegsverbrechen» gegen die syrische Regierung von Präsident Baschar al-Assad eingeleitet. Die Pariser Staatsanwaltschaft habe am 15. September vorläufige Ermittlungen gestartet.

Die, nach Hinweisen aus dem Aussenministerium, verlautete am Dienstagabend aus Justizkreisen und von diplomatischen Quellen. Grundlage sind Aussagen und Fotos eines «César» genannten früheren Fotografen der syrischen Militärpolizei, der im Juli 2013 aus dem Bürgerkriegsland geflüchtet war.

Die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft konzentrieren sich den Quellen zufolge auf mutmassliche Verbrechen aus der Zeit von 2011 bis 2013. «César» hatte sich im Juli 2013 aus Damaskus abgesetzt und dabei 55'000 Fotos mitgebracht, die zahllose Leichen mit Folterspuren zeigen sollen.

Syrien: Der vergessene Krieg

Der Bürgerkrieg in Syrien begann im Jahr 2011, nachdem Assad zunächst friedliche Proteste für mehr Demokratie blutig niederschlagen liess. In dem Konflikt sind nach UNO-Schätzungen inzwischen eine Viertelmillion Menschen getötet worden, Millionen weitere ergriffen die Flucht. (dwi/sda/afp)

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