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Ein Soldat der syrischen Armee in der Nähe von Idlib im Nordwesten Syriens. (Archivbild)

Ein Soldat der syrischen Armee in der Nähe von Idlib im Nordwesten Syriens. (Archivbild) Bild: EPA

Kurden bitten Präsident Assad um militärische Hilfe



Wenige Tage nach Beginn der Kampfhandlungen in Nordsyrien geraten die Kurdenmilizen zunehmend unter Druck. Als Reaktion auf den türkischen Einmarsch schickt die Regierung in Damaskus eigene Truppen in die Region.

Der Schritt folgt auf eine Vereinbarung der Regierung von Präsident Baschar al-Assad mit den Kurdenmilizen, gegen die Ankara am Mittwoch eine Militäroffensive begonnen hatte. Die Abmachung ist ein Hinweis auf die zunehmend verzweifelte Lage der Kurden, die mit dem Abzug der US-Truppen dort ihren wichtigsten Verbündeten verloren haben.

epa05189573 A handout picture made available on 01 March 2016 by the Syrian Arab news agency SANA shows Syrian President Bashar al-Assad speaks during an interview given to ARD German television in Damascus, Syria, 28 February 2016.  President al-Assad added that every Syrian gunman should give up armament, and he shouldn't bear weapon or hurt individuals or properties in order to return as a Syrian civilian and 'we give him full amnesty'. President Bashar Assad asserted that terrorists breached the cessation of hostilities agreement from the very first hour, while the Syrian Army has refrained from retaliating in order to give the chance for the agreement to survive.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Der syrische Präsident Baschar al-Assad ging eine Vereinbarung mit den Kurdenmilizen ein. Bild: EPA/SANA

Die syrische Armee werde im Norden der «türkischen Aggression auf syrischem Boden entgegentreten», berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana, ohne Details zu nennen. Laut einem Bericht des libanesischen TV-Senders Al-Mayadeen sollen die Truppen bereits ab Montagmorgen zur türkischen Grenze entsandt werden. Dort läuft seit vergangenem Mittwoch die türkische Militäroffensive gegen die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), die von der Kurdenmiliz YPG angeführt werden.

«Abscheulichste Verbrechen»

Die kurdische Autonomieverwaltung in der Region beschrieb die Vereinbarung mit Damaskus als Ergebnis einer zunehmend ausweglosen Lage. «In den vergangenen fünf Tagen sind die abscheulichsten Verbrechen gegen unbewaffnete Zivilisten begangen worden», hiess es in einer Mitteilung. «Wir mussten mit der syrischen Regierung verhandeln, die die Aufgabe hat, die Landesgrenzen und die syrische Souveränität zu schützen.» Die Regierungstruppen müssten die SDF nun dabei unterstützen, die von der türkischen Armee und von deren verbündeten Milizen eingenommenen Gebiete zu befreien.

epa07907084 Turkey-backed members of Syrian National Army prepare for moving to Turkey for an expected military operation by Turkey into Kurdish areas of northern Syria, in Azas near Turkey border, Syria, 08 October 2019 (issued 09 October 2019).  US President Donald J. Trump announced the withdrawal of US troops from the area ahead of the anticipated action by Turkish President Recep Tayyip Erdogan.  EPA/STR

Kämpfer der syrischen Armee – die Regierungstruppen sollen die syrische Souveränität schützen. Bild: EPA

Die syrische Armee hatte sich im Zuge des seit 2011 laufenden Bürgerkrieges im Land grösstenteils aus dem Nordosten zurückgezogen. Dort hatten vielerorts kurdische Kräfte die Kontrolle übernommen und 2014 eine Selbstverwaltung errichtet. International werden die Autonomiebestrebungen nicht anerkannt, in vielen Orten im Nordosten hat die Assad-Regierung heute faktisch aber keine Macht.

In Absprache mit Russland

Die Vereinbarung erfolgte den Aktivisten der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge gemeinsam mit Russland. Aus Moskau gab es zunächst keine Hinweise darüber, ob Russland die syrischen Truppen im Nordosten unterstützen würde. Angesichts eines drohenden türkischen Einmarsches hatte die syrische Armee auf Bitten der Kurdenmilizen bereits im Dezember 2018 Truppen nach Manbidsch an der Grenze zur Türkei verlegt.

Die Türkei hatte die lang geplante «Operation Friedensquelle» am Mittwoch mit Angriffen auf syrische Orte entlang der gemeinsamen Grenze begonnen. Ankara betrachtet die dortigen Kurdenmilizen als Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und damit als Terrororganisation.

Die Assad-Regierung beherrscht acht Jahre nach Beginn des Bürgerkriegs grosse Gebiete im Zentrum sowie im Westen und im Süden des Landes. Im April hatte die Regierung zudem eine Offensive gegen die letzte grosse Rebellenhochburg Idlib im Nordwesten begonnen. (mim/sda/dpa)

Türkei startet Offensive gegen Kurden in Syrien

Diese Syrer sollen zurück in ihr zerstörtes Land

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • hein-tirol 15.10.2019 03:23
    Highlight Highlight Das hätten die Kurden schon früher haben können. Als Erdogan drohte, die Kurdenstellungen anzugreifen, bot Assad den Kurden schon ein Bündnis unter syrischer Leitung an. Die Kurden wollten nicht, weil sie sich keinen Angriff der Türken auf syrischen Boden vorstellen konnten. Nun haben sie den Salat weil sie sich zu sehr dem Ami verschrieben hatten. Aber der will ja auch Druck des Senats zurück kommen. Schaunmermal.
  • Sergio Colleoni 14.10.2019 13:59
    Highlight Highlight Meine Wunschentwicklung: durch das Anrücken der Syrer und der drohenden Konfrontation mit Russland ziehen sich die Türken zurück. Alle gegen nach Hause und fertig ist dieser Mist
  • Do not lie to mE 14.10.2019 13:39
    Highlight Highlight Wer sich praktisch im Minutentakt Informieren will kann auf der folgenden Webseite mit Karte und Postings/Source das geschehen verfolgen.

    https://syria.liveuamap.com
  • H. Basch 14.10.2019 13:14
    Highlight Highlight Ich glaube, da wurde schlecht recherchiert. Beim Bild der "syrischen Armee" ist die alte syrische Flagge zu sehen, die u.a. von der Opposition verwendet wird. Da dürfte es sich also nicht um Regierungstruppen handeln....
  • Son Goku 14.10.2019 12:56
    Highlight Highlight Adana Agreement vom 1998
    lest das mal durch
    • Ueli der Knecht 14.10.2019 23:28
      Highlight Highlight http://www.mfa.gov.tr/_p_statement-made-by-ismail-cem_-foreign-minister_-on-the-special-security-meeting-held-between-turkey-and-syria_br_october-20_-1998_br__unofficial-translation___p_.en.mfa

      Lies den letzten Absatz, Son Goku.

      Das ganze Abkommen ist an Zynismus kaum zu übertreffen.

      Sowieso sollte mal einer definieren, was denn "Terrorismus" ist. Denn aus westlicher Sicht kämpfen die Türken Seite an Seite mit Terroristen und bomben gefangene IS-Kämpfer in die Freiheit.

      Demgegenüber haben Kurden einen völkerrechtlich wohldefinierten Anspruch auf Autonomie (Vertrag von Sèvres).
  • p4trick 14.10.2019 12:27
    Highlight Highlight War es nicht Assad der den Krieg losgetreten hat und wegen dem Millionen von Menschen nach Europa flüchteten? Und jetzt soll Assad plötzlich der Gute, der Retter der Kurden sein? Also ich sehe da nicht mehr durch
    • Sergio Colleoni 14.10.2019 13:22
      Highlight Highlight Das war alles gelogen. Der IS ist ein Konstrukt der USA. Die Terroristen wurden vom Westen ausgerüstet. Der Russ hat sie weggebomt. Es geht ums Gas. Es sollte eine Gasleitung durch Syrien, die Assad nicht wollte. Darum war er der Böse...
    • Ikarus 14.10.2019 13:23
      Highlight Highlight Nein assad hat kein bürgerkrieg gestartet, er hat sich nur verteidigt.

      Es sind die gleichen lügengeschichten wie bei gaddafi, auch da wollten die amis unbedingt intervenieren, was zurück bleibte hat selbst gaddafi schon angekündigt, tausende flüchtlinge die nach europa kommen über lybien.

      Assad ist kein guter, aber auch nicht schlimmer als ein erdogan, bin salman und co.
    • [CH-Bürger] 14.10.2019 14:01
      Highlight Highlight @Ikarus:
      dann kennst Du die Situation in Libyen ("Lybien" ist schon mal die falsche Schreibweise) nicht aus erster Hand.
      Gaddafi und seine Schergen kontrollierten jede Ecke des Landes und erstickten die kritischen Stimmen im Keim: Gefangenschaft, Folter, Verschleppung, Vergewaltigung war an der Tagesordnung.
      Wer spurte, aber kein Geld oder Einfluss hat, wurde geduldet.
      Wer spurte UND Geld oder Macht hatte, war sein Freund.

      Natürlich schien es, dass Gaddafi das Land im Griff hat - aber nur, weil wir im Westen von den Übeltaten nichts mitkriegten... oder nichts mitkriegen wollten (durften?)!
    Weitere Antworten anzeigen
  • beaudulac 14.10.2019 12:26
    Highlight Highlight Vor allem beängstigend an einer solchen Entwicklung ist doch auch die Tatsache, dass bei einem Gegenschlag Syriens (allenfalls zusammen mit russischen Truppen) die ganze NATO unter Umständen sogar verpflichtet wären, den türkischen Truppen Unterstützung zu garantieren...
    • Mikey51 14.10.2019 13:23
      Highlight Highlight Leider ist das so. Wie werden sich da die Natopartner USA, D, F usw. verhalten?
    • Quecksalber 14.10.2019 14:19
      Highlight Highlight Sicher nicht. Die Türkei ist der Aggressor, die NATO ein reines Verteidigungsbündnis.
    • [CH-Bürger] 14.10.2019 14:45
      Highlight Highlight @beaudulac:
      Art 5 regelt folgendes (nicht wörtlich):
      (...) können die Staaten einen bewaffneten Angriff auf ein Mitgliedsland als Angriff auf alle definieren und die gemeinsamen Kapazitäten gegen den Angreifer mobilisieren. Welche Maßnahmen ergriffen werden, entscheidet jeder Mitgliedsstaat nach den eigenen Regeln selbst, es gibt also keinen automatischen Militäreinsatz aller Mitglieder.

      => ERLAUBT allen Mitgliedern, ihre Mittel gegenseitig zur Verfügung zu stellen, KEINE Verpflichtung (ausser der politischen...)

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nordatlantikvertrag#Bezeichnung
    Weitere Antworten anzeigen
  • RatioRegat 14.10.2019 11:23
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Russen auch direkt oder zumindest an der Abwehr der türkischen Invasion beteiligen. Der Konflikt bietet Putin die Gelegenheit die Wirkung von Waffensystemen gegen moderne Nato-Panzer zu testen, die er sich kaum entgehen lassen wird.
    • RatioRegat 14.10.2019 13:33
      Highlight Highlight *bis sich die auch die Russen direkt oder zumindest indirekt an der Abwehr der türkischen Invasion beteiligen.*

      Sorry :/
  • Füürtüfäli 14.10.2019 09:58
    Highlight Highlight Die „türkische Offensive“ ist ein Angriffskrieg, eine Invasion, eine ethnische Säuberung. Aus welchem Grund nennen die Medien dieses Verbrechen nicht beim Namen?

    Wie soll man eine Invasion sonst bezeichnen denn als Invasion? Der Eiertanz von uns Westlern ist absurd. Die Türkei gehört von der UNO verurteilt und Syrien gegen diesen Angriff von UNO-Soldaten geschützt.
    Ich weiss schon: wird nicht geschehen. Es wird ja mit zweierlei Mass gemessen.
    • Neruda 14.10.2019 11:03
      Highlight Highlight Gemäss internationalem Völkerrecht handelt es sich, wie du richtig sagst, um einen, notabene verbotenen, Angriffskrieg. Warum das die Medien nicht klar so ausdrücken, kann man sich wirklich fragen. Wem nutzt dies?
  • Tobias W. 14.10.2019 09:19
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass Assad Unterstützung von den Russen erhält. Erdogan soll seine Quittung erhalten für dieses Verbrechen.

    Nur zur Erinnerung: unter der Assad-Regierung lebten die Syrer lange Zeit in Wohlstand und Frieden. Muslime (~80%), Christen (~15%), Alawiten..

    Assad ist bestimmt kein Demokrat. Aber unter ihm hat dieses Land erstens gut funktioniert, und zweitens keine Kriege und keinen Terror unterstützt. Abgesehen vom Bündnis mit Putin wäre dies eigentlich eine Traum-Regierung für den Westen gewesen.
    • popcornmaschine 14.10.2019 13:35
      Highlight Highlight Russische Flieger sind in der Region und mindestens in der Region um Manbij sind auch Russen am Boden.
    • dasKorrektorat 14.10.2019 18:04
      Highlight Highlight Wären die Kurden ohne diesen "Druck" auf Assad zugegangen?
      Eher nicht.
      Krieg ist ein dreckiges Spiel. Dieser Zug war aber ziemlich clever - und wenn er aufgeht könnte er in Zukunft viel leid verhindern.
    • Dirk Leinher 14.10.2019 21:30
      Highlight Highlight Aber man musste ja unbedingt alle Gegner Assads als "moderate Rebellen" bezeichnen und Assad als Teufel darstellen. Heuchelei bis zum abwinken.
  • Smeyers 14.10.2019 08:29
    Highlight Highlight An die Redaktion: vielleicht wäre es ein Artikel wert aufzuzeigen, wie die UNO in ihren Anfängen, zu Gunsten lokaler Fürsten, dass Land verschacherten dass Sie eigentlich gerecht aufteilen sollten: hier eine Karte von Syrien aus den 1920er Jahren.
    Benutzer Bild
  • Smeyers 14.10.2019 08:23
    Highlight Highlight Die Kurden, ein Volk von 40 Mio. Menschen hat Weltweit keine Unterstützung für ein eigenes Land. Selbst die UNO fühlt sich nicht verpflichtet. Obwohl der Völkerbund Ihnen vor 90 Jahren ein eigenes Land gegeben hätte, nämlich genau der Teil den Sie heute besetzen. Die Welt und allen voran die UNO sollte sich schämen, sie ist Teil des Problems und nicht die Lösung!
    • sigma2 14.10.2019 12:56
      Highlight Highlight Ok, dann schämt sich die UNO einmal und wie hilft das nun den Kurden?
    • just sayin' 14.10.2019 13:27
      Highlight Highlight ich glaube die uno ist noch damit beschäftigt, was sie mit israel angerichtet haben.

      und haben grad keine lust mit einem kurdistan den gleichen fehler zu machen.
    • Smeyers 14.10.2019 20:02
      Highlight Highlight @Team; genau die UNO hat es schon mit Israel verbockt (zumindest hat Sie den Staat nicht komplett verhindert nur verschnipselt in der Hoffnung das er nicht überlebensfähig ist). Aber die Kurden haben ihr ursprüngliches Land besetzt, man müsste es Ihnen nur offiziell überlassen.
  • Stef96 14.10.2019 08:17
    Highlight Highlight Ich finde es interessant wie plötzlich in vielen Deutschsprachigen Medien vom "Machthaber / Diktator etc. Assad" zum "Präsidenten Assad" umegwandelt haben. Sobald Herr Assad der westlichen Pfeife folgt, ändert sich wohl auch die Anrede des Präsidenten Assad. Ist meine Meinung:)
    • Neruda 14.10.2019 11:07
      Highlight Highlight Auch unsere Medien verstehen sich auf Meinungsmache 😉 Kommt auch immer mal wieder bei Abstimmungen vor.
    • Fritz N 14.10.2019 11:19
      Highlight Highlight Das ist doch logisch. Man bereitet sich wieder auf Diplomatie vor... Ich glaube das hat weniger mit der "westlichen Pfeife" zu tun (der Assad bis anhin auch nicht wirklich folgt, denn Mütterchen Russland ist ja sein Verbündeter, nicht der Westen), sondern einfach damit, dass man mittlerweile davon ausgeht, dass Assad an der Macht bleibt und man wird eben wieder "diplomatischer"...
    • Dong 14.10.2019 13:28
      Highlight Highlight Kein Jahr ist es her, da hätten sie noch jeden an die Wand gestellt, der von „Präsident Assad“ gesprochen hat. Wobei selbiger Assad vor dem Syrien-Krieg im Westen durchaus beliebt war (einziger säkularer Machthaber in Nahost).
      Da merkt man eben, was für Propaganda-Müll die SDA & co. einem immer auftischen. Besonders was Syrien betrifft war das unerträglich!
  • banda69 14.10.2019 08:14
    Highlight Highlight "International werden die Autonomiebestrebungen (der Kurden) nicht anerkannt."

    Die Kurden werden eins ums andere verarscht. Von allen.
    • rodolofo 14.10.2019 13:54
      Highlight Highlight Möglicherweise hat sie gerade DAS besonders stark gemacht!
  • rodolofo 14.10.2019 07:59
    Highlight Highlight Jetzt versuchen die Kurden, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben...
    Aber so läuft es leider IMMER!
    Die sogenannte "Zivilgesellschaft" wird zwischen "Staatsterrorismus" und "Mafia-Terrorismus" zermürbt und zerrieben.
    Die Einen schliessen sich einer der militanten Gruppierungen an. Die Anderen suchen ihr Heil in der Flucht, nur um dann zu merken, dass sie andernorts auch unerwünscht sind...
  • Ueli der Knecht 14.10.2019 06:48
    Highlight Highlight Auf mich macht das alles den Eindruck, dass der Rückzug der Amis, der Einmarsch der Türken, die Freilassung von IS-Kämpfern, die verzweifelte kurdische Bitte an Assad um Hilfe, alles bestens orchestriert wurde von den Russen.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 14.10.2019 07:06
      Highlight Highlight Um Assad wieder 100% Kontrolle über Syrien zu verschaffen?
    • maylander 14.10.2019 07:14
      Highlight Highlight Du überschätzt die Russen und unterschätzt die Komplexität im nahen Osten.
    • Dong 14.10.2019 07:26
      Highlight Highlight Nicht nur auf Dich!

      Das sieht jetzt plötzlich ganz einfach aus, da haben die Russen aber jahrelang drauf hingearbeitet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 14.10.2019 06:41
    Highlight Highlight "Operation Friedensquelle", höhnischer und dreckiger kann man wohl kaum benennen, was gerade an Elend und Leid an Menschen begangen wird.
    • Dong 14.10.2019 07:29
      Highlight Highlight Na ja, nachdem hierzulande der dreckige Bürgerkrieg über Jahre als glorreicher Freiheitskampf verklärt wurde würde ich nicht ausschliessen, dass jetzt in kurzer Zeit eine stabiler Frieden erreicht wurde. Wir werden sehen, hoffen wir das beste!
    • dasKorrektorat 14.10.2019 18:02
      Highlight Highlight Also wenn Syrien nun wieder geeint ist, die Terrorgruppen dazwischen zerrieben und die Türkei von RU/US BTFOd (mittels Sanktionen usw.) wird, dann wäre das insgesamt tatsächlich eine ziemliche Friedensquelle.
      Wer denkt nur weil bis zu Trumps entscheid keine Artikel mehr über Syrien geschrieben wurden, habe es in dieser Region kein Leid gegeben der ist schon ein wenig naiv....
    • lilas 14.10.2019 19:34
      Highlight Highlight Das ist schon klar, bloss kriegerisches Vorgehen " Friedensquelle" zu nennen ist m. E. zynisch

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