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epa04801445 A picture taken from the Turkish side of the border between Turkey and Syria shows Syrian refugees crossing into Akcakale, Sanliurfa province, south-eastern Turkey, 15 June 2015. The previous day, Turkish authorities reopened the border crossing after days of closure, as Syrian Kurdish forces were closing in on a key Islamic State-held border crossing with Turkey, threatening to cut off a main supply route for the extremist militia, activists reported. The Kurdish People's Protection Units (YPG), backed by US-led airstrikes, overran further villages in the area, coming closer to the jihadist-controlled town of Tal Abyad, aka Tell Abiad, the Syrian Observatory for Human Rights said. Islamic State fighters meanwhile blew up two bridges south-east and south-west of Tal Abyad to block the Kurdish advance, the Britain-based Observatory reported.  EPA/STR

Syrische Flüchtlinge auf dem Weg in die Türkei. 
Bild: STR/EPA/KEYSTONE

«Kampf gegen Terrorismus als Ausrede»: Amnesty prangert Verletzung der Menschenrechte syrischer Kurden an



Kurdische Behörden im Norden Syriens nutzen den Kampf gegen die Terrormiliz IS nach Ansicht von Amnesty, um gegen friedliche Kritiker und Zivilisten vorzugehen. Die Menschenrechtsorganisation befragte Häftlinge, in von der Kurden-Partei PYD kontrolliertem Gebiet.

Die Häftlinge hätten berichtet, sie seien willkürlich bis zu ein Jahr lang ohne Anklage festgehalten worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International am Montag mit.

Andere Inhaftierte erzählten demnach von unfairen Prozessen, bei denen sie sich nicht angemessen hätten verteidigen können. Neben dem Zugang zu Rechtsanwälten sei ihnen auch der Kontakt zu Verwandten verwehrt worden.

«Die von der PYD geführte autonome Verwaltung kann ihren Kampf gegen Terrorismus nicht als Ausrede dafür benutzen, die Rechte von Einzelnen zu verletzen», kritisierte Amnesty. Die Organisation Human Rights Watch hatte im vergangenen Jahr bereits ähnliche Vorwürfe erhoben. (sda/dpa)

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