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Syrien

«New York Times»: Waffen für syrische Rebellen wurden auf Jordaniens Schwarzmarkt verscherbelt

«New York Times»: Waffen für syrische Rebellen wurden auf Jordaniens Schwarzmarkt verscherbelt

27.06.2016, 11:4627.06.2016, 11:53
Bei ihnen kamen einige der Waffensysteme nie an: Syrische Aufständische.
Bei ihnen kamen einige der Waffensysteme nie an: Syrische Aufständische.

Sie waren für syrische Aufständische bestimmt, landeten aber auf dem Schwarzmarkt in Jordanien: Maschinenpistolen, Mörsergranaten und Panzerabwehrwaffen. Geliefert worden waren sie vom US-Geheimdienst CIA und der Regierung Saudi-Arabiens und hätten von Assad-Gegnern bei ihrem Kampf eingesetzt werden sollen.

Wie die New York Times in Kooperation mit «Al-Jazeera» berichtet, wurden diese Waffenlieferungen jedoch von Agenten des jordanischen Geheimdienstes systematisch abgezweigt und auf dem Schwarzmarkt in Umlauf gebracht.

Unter Berufung auf jordanische Quellen heisst es in dem Bericht, die beteiligten Geheimdienstler hätten sich mit den Einnahmen teure Autos, hochpreisige Smartphones und andere Luxus-Artikel geleistet. Einige der Waffen wurden offenbar im vergangenen November beim Angriff auf eine Polizeischule in der Hauptstadt Amman verwendet. Damals starben insgesamt fünf Personen, darunter zwei US-Amerikaner.

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Waffen

Das Waffenlieferungsprogramm an die Assad-Gegner läuft seit 2013 unter dem Codenamen «Timber Sycamore» und wird von den USA in Zusammenarbeit mit diversen arabischen Geheimdiensten betrieben. Jordanien spielt dabei unter anderem aufgrund seiner geografischen Lage eine Schlüsselrolle.

(tat)

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