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Syrien

Russland verlegt Jagdflugzeuge nach Syrien

Satellitenaufnahme des Luftwaffenstützpunktes von Latakia vom 15. September. Zu sehen sind u.a. russische Helis vom Typ Mi-17 und Mi-24
Satellitenaufnahme des Luftwaffenstützpunktes von Latakia vom 15. September. Zu sehen sind u.a. russische Helis vom Typ Mi-17 und Mi-24
Bild: reuters

Russland verlegt Jagdflugzeuge nach Syrien

19.09.2015, 06:5919.09.2015, 14:53

Wie von den USA befürchtet verstärkt Russland offensichtlich seine militärische Präsenz in Syrien. Russland verlegte laut Medienberichten aus den USA vier Jagdflugzeuge vom Typ Sukhoi Su-27 in die Küstenstadt Latakia.

Die Maschinen wurden wenige Stunden vor einem Telefonat von US-Verteidigungsminister Ashton Carter und seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu bemerkt, berichteten CNN und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Pentagonvertreter am Freitag.

Das 50-minütige Gespräch war das erste der beiden in diesem Jahr. Zuvor waren in Latakia bereits russische Transportflugzeuge gelandet, die nach Angaben aus Moskau Hilfsgüter an Bord hatten.

Helis und Artilleriegeschütze sind schon dort

In den vergangenen Wochen hatte Russland die Präsenz auf dem Luftwaffenstützpunkt massiv verstärkt, etwa durch die Verlegung von Kampfhelikoptern, Artilleriegeschützen und Unterkünften für bis zu 2000 Menschen.

Beobachter spekulieren, dass Russland die Flugzeuge zur Unterstützung des Regimes des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verlegt haben könnte. Moskau ist ein wichtiger Verbündeter Assads.

In Tartus, dem zweiten syrischen Mittelmeerhafen, gibt es eine Versorgungsstation für die russische Marine. Moskau hat bislang nur die Anwesenheit von Beratern und Militärexperten in Syrien eingeräumt. Die Entsendung von Soldaten in das Bürgerkriegsland schliesst Russland aber nicht aus. (sda/dpa)

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