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An Airbus Defence and Space satellite image courtesy of Stratfor, a geopolitical intelligence and advisory firm in Austin, Texas, shows the air base at Latakia, Syria on September 15, 2015.  U.S. officials said on Wednesday the United States had identified a small number of Russian helicopters at a Syrian airfield, the latest addition to what Washington believes is a significant Russian military buildup in the country.  Russia has been sending about two military cargo flights a day to an air base at Latakia on the government-controlled Syrian coast, U.S. officials say.   REUTERS/www.Stratfor.com/Airbus Defense and Space/Handout

Satellitenaufnahme des Luftwaffenstützpunktes von Latakia vom 15. September. Zu sehen sind u.a. russische Helis vom Typ Mi-17 und Mi-24
Bild: reuters

Russland verlegt Jagdflugzeuge nach Syrien



Wie von den USA befürchtet verstärkt Russland offensichtlich seine militärische Präsenz in Syrien. Russland verlegte laut Medienberichten aus den USA vier Jagdflugzeuge vom Typ Sukhoi Su-27 in die Küstenstadt Latakia.

Die Maschinen wurden wenige Stunden vor einem Telefonat von US-Verteidigungsminister Ashton Carter und seinem russischen Amtskollegen Sergej Schoigu bemerkt, berichteten CNN und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Pentagonvertreter am Freitag.

Das 50-minütige Gespräch war das erste der beiden in diesem Jahr. Zuvor waren in Latakia bereits russische Transportflugzeuge gelandet, die nach Angaben aus Moskau Hilfsgüter an Bord hatten.

Helis und Artilleriegeschütze sind schon dort

In den vergangenen Wochen hatte Russland die Präsenz auf dem Luftwaffenstützpunkt massiv verstärkt, etwa durch die Verlegung von Kampfhelikoptern, Artilleriegeschützen und Unterkünften für bis zu 2000 Menschen.

Beobachter spekulieren, dass Russland die Flugzeuge zur Unterstützung des Regimes des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad verlegt haben könnte. Moskau ist ein wichtiger Verbündeter Assads.

In Tartus, dem zweiten syrischen Mittelmeerhafen, gibt es eine Versorgungsstation für die russische Marine. Moskau hat bislang nur die Anwesenheit von Beratern und Militärexperten in Syrien eingeräumt. Die Entsendung von Soldaten in das Bürgerkriegsland schliesst Russland aber nicht aus. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • son Rigoberto 19.09.2015 11:21
    Highlight Highlight Soll mir mal einer erklären, wer in diesem grausamen Krieg gut oder böse ist. Ich tschegges nömme...
    • Dä Brändon 19.09.2015 12:01
      Highlight Highlight Also: Amis haben IS finanziert um Assad zu stürzen weil Assad nicht nach Pfeife tanzt und gut mit Putin kann. IS ist gegen Alle, manchmal auch gegen sich selbst. Merkel nickt einfach in der Zwischenzeit. Türkei ist auch NATO wie Amis aber lieber pro IS weil so Kurden dezimiert werden. Amis mittlerweile auch gegen IS, suchen aber ein Nischenprodukt "Rebellen" pro Westen und Anti IS und Assad. Merkel erklärt Internet als Neuland, SVP hat Angst vor Schwarzen....... äh wo waren wir nochmal?
  • Ruffy 19.09.2015 07:04
    Highlight Highlight Bezüglich Syrien bin ich bereits so konsterniert, sollen die Russen doch auch noch mitmischen, schlimmer kanns da ja nicht mehr werden... :(
    • Dä Brändon 19.09.2015 09:14
      Highlight Highlight Auf jedenfall besser als wenn die Amis nur mitmischen. Denn die hinterlassen nur verbrannte Erde und eine aussichtslose Zukunft.

«Inakzeptabel»: USA kritisieren türkische Offensive gegen Kurden

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