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A Syrian refugee man carries a child upon their arrival onboard the Eleftherios Venizelos passenger ship at the port of Piraeus near Athens, Greece, August 24, 2015. Greece, mired in its worst economic crisis in generations, has been found largely unprepared for a mass influx of refugees, mainly Syrians. Arrivals have exceeded 160,000 this year, three times as high as in 2014. The crisis has exposed massive shortages in Greece's available facilities, but also striking discord within the European Union on how to handle the humanitarian crisis. REUTERS/Stoyan Nenov

Syrische Flüchtlinge am Hafen von Piräus, Griechenland. Bild: STOYAN NENOV/REUTERS

Immerhin: USA wollen 2016 zwischen 5000 und 8000 Syrer aufnehmen



Die USA wollen kommendes Jahr zwischen 5000 und 8000 Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufnehmen. Dieses Jahr beträgt die Zahl voraussichtlich zwischen 1000 und 2000. Zum Vergleich: Die Schweiz will dieses Jahr 1000 Syrerinnen und Syrer aufnehmen.

Es würden ausserdem auch die Fälle von 15'000 Flüchtlingen geprüft, die das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR vorgelegt habe, sagte der Sprecher des US-Aussenministeriums, John Kirby, am Montag in Washington.

Nach UNO-Angaben sind wegen des 2011 ausgebrochenen Bürgerkriegs bereits mehr als vier Millionen Syrer aus ihrem Heimatland geflohen. Die meisten von ihnen leben in den Nachbarländern Türkei, im Libanon und in Jordanien. Die USA stehen in der Kritik, weil sie nicht mehr Syrer aufnehmen.

Vier Milliarden Dollar Hilfsgelder seit 2011

Kirby sagte dazu, die USA gehörten zu den Ländern, die am meisten Syrer aufnehmen und ihre Ansiedlung in sicheren Gebieten finanziell unterstützen. Seit 2011 hätten die USA vier Milliarden Dollar an Hilfen für die syrischen Flüchtlinge bereitgestellt. 

Ausserdem stehe für Washington im Vordergrund, zu einem politischen Wandel in Syrien beizutragen, um den syrischen Flüchtlingen die Heimkehr zu ermöglichen.

Die Schweiz will in den nächsten drei Jahren insgesamt 3000 syrische Flüchtlinge aufnehmen, wie der Bundesrat im März angekündigt hatte. 1000 Personen sollen es im laufenden Jahr sein. Eine erste Gruppe dieses Kontingents traf vor einer Woche am Flughafen Zürich ein.

Flüchtlingschaos in Mazedonien (Spiegel Online)

(sda/afp)

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