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Russian Sukhoi Su-25 Frogfoot ground-attack planes perform during the Aviadarts military aviation competition at the Dubrovichi range near Ryazan, Russia, August 2, 2015. The aviation contest is part of the International Army Games, which are held in Russia from August 1-15, with participants from 17 countries, according to organisers. REUTERS/Maxim Shemetov

Russische Suchoi-Jets an einer Militärshow in Russland im August 2015. Unbestätigten Berichten zufolge wurde ein moderner Typ des Flugzeugs Suchoi 34 über Syrien gesichtet.
Bild: MAXIM SHEMETOV/REUTERS

Fliegen russische Kampfjets über Syrien? – Die US-Regierung prüft, ob Moskaus Truppen an der Seite Assads kämpfen

Syrische Milizen haben Bilder veröffentlicht, die russische Flugzeuge über dem Bürgerkriegsland zeigen sollen. Die US-Regierung prüft nun, ob Moskaus Truppen an der Seite Assads kämpfen.



Die US-Regierung geht nach eigenen Angaben Berichten nach, wonach Russland sich an militärischen Aktivitäten im Bürgerkriegsland Syrien beteiligt. Man sei «auf dem Laufenden über Berichte, dass Russland militärisches Personal und Fluggerät in Syrien eingesetzt haben könnte».

«Jegliche militärische Unterstützung Assads (...) ist sowohl destabilisierend als auch kontraproduktiv.»

Obama-Sprecher Josh Earnest

«Wir verfolgen diese Berichte ziemlich genau», sagte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Josh Earnest, am Donnerstag in Washington. Jegliche militärische Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad «zu irgendeinem Zweck, ob es in Form von militärischem Personal, Fluggerät, Lieferungen, Waffen oder Finanzierung ist, ist sowohl destabilisierend als auch kontraproduktiv», warnte Earnest.

Genehmigung für Militärflüge in Syrien

Er reagierte damit auf die Veröffentlichung von Bildern in Konten von sozialen Netzwerken, die syrischen Kämpfern zugeschrieben werden. Die Fotos sollen russische Flugzeuge und Drohnen in der Nähe der nordwestsyrischen Provinz Idlib zeigen.

Idlib im Nordwesten Syriens
google maps

Unbestätigten Berichten zufolge ist unter anderem ein moderner Kampfjet vom Typ Suchoi 34 zu sehen. Bislang war nicht bekannt, dass Syrien über solche Kampfflugzeuge verfügt. Ein US-Regierungsvertreter sagte, Russland habe «um Genehmigungen für Militärflüge in Syrien» gebeten, es sei aber unbekannt, welche Ziele Moskau damit verfolge.

«Russland muss sich erklären»

Es gibt Berichte, die nahelegen, dass Russland die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ins Visier genommen hat, die auch Assad-treue Kämpfer angreift. «Es ist an den Russen, genau zu erklären, was sie tun», erklärte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Peter Cook.

Russland gehört zu den letzten Unterstützern von Assad. Die USA und ihre Partner fordern hingegen seit langem Assads Ablösung. Zugleich geht eine Koalition unter Führung der USA in Syrien und im Irak mit Luftangriffen gegen den IS vor. Eine Beteiligung Russlands daran würde das Weisse Haus nach eigener Aussage begrüssen.

A poster showing Syrian President Bashar al-Assad (L), Russian President Vladimir Putin (C) and Lebanese Hezbollah leader Sayyed Hassan Nasrallah is seen on a micro bus in al-Qardahah town, near Latakia city May 26, 2014. Syria is preparing to hold presidential elections on June 3 that looks all but certain to give President Assad a third seven-year term. Al-Qardahah town is the home town of Assad. REUTERS/Khaled al-Hariri (SYRIA - Tags: POLITICS CONFLICT CIVIL UNREST ELECTIONS TRANSPORT)

Ein Poster mit Assad (links), Putin (mitte) und dem Libanesischen Hisbollah-Führer Sayyed Hassan Nasrallah auf einem Bus in der Nähe der syrischen Stadt Latakia.
Bild: KHALED AL-HARIRI/REUTERS

(sda/afp)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 04.09.2015 12:05
    Highlight Highlight Nach der Ukraine ist das der nächste Stellvertreterkrieg der uns Blüht. Das Verhältnis USA-Nato und Russland wird damit immer ungemütlicher.
  • marhu13 04.09.2015 12:02
    Highlight Highlight Ich kann absolut nicht negatives sehen in diesem Artikel. Es werden nur Fakten aufgezählt. Zudem steht unten dass die USA einen Einsatz der Russen gegen den IS grundsätzlich begrüssen würden......
  • Joe_Dirt 04.09.2015 11:28
    Highlight Highlight Sobald die lieben Amis etwas nicht zu 100% in ihren Händen haben und selber bestimmen können, beginnen ihre Ei*r zu zittern und zu schwitzen. Wieso wohl...? An alle dem, was heute mit dem IS und im Nahen Osten schief läuft sind zu 80% die Amis schuld. Diktator = böse = stürzen = Amis ziehen ab = Armee/Islamisten übernehmen. Sölled mer doch ad Dattle hange die huere Wältpoliziste. Vorwärts Russland!
  • Repplyfire 04.09.2015 09:25
    Highlight Highlight Russland verteidigt also seine Interessen und hilft Assad gegen die Islamisten zu kämpfen. So what! Vor allem die USA (ich mag die USA ansonsten) sollte zuerst auch vor der eigenen Türe kehren. Was machen sie denn in Syrien anders als die Russen?.... Ah, sie beschiessen mit Kampfflugzeugen Islamisten, aber aus einer anderen Richtung....
    Yolo hat recht, Assad ist Rückblickend bei weitem das kleinste Übel im Vergleich mit allem was da folgte.
  • Yolo 04.09.2015 08:27
    Highlight Highlight So nach 4 Jahren Bürgerkrieg kann man eines sagen, Assad ist das kleinste Übel für Syrien und den Nahenosten. So schlecht und widerwärtig Assad ist, konnte er zumindest für eines sorgen und dies war eine gewisse Stabilität. Rückblickend auf Lybien, Tunesien oder Ägypten kamen nach dem Sturz der Autokraten die Islamisten an die Macht. Das Ergebnis sehen wir nun täglich in den Nachrichten (Einzig Ägypten konnte sich einigermassen halten). Auch der Westen machte mit seinem eingreifen vieles noch schlimmer. Die Bevölkerung in diesen Regionen blieb nur eines, die Wahl zwischen Pest und Cholera
    • ucm 04.09.2015 08:56
      Highlight Highlight Schreib Tunesien noch nicht ab. Die Enhada Partei konnte in ihre Schranken gewiesen werden und das Tunesische Militär bekämpft, so weit ich weis, im Süden und Südosten die Islamistischen Gruppen.
    • Yolo 04.09.2015 10:05
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zuletzt...
    • Matthias Studer 04.09.2015 12:20
      Highlight Highlight Stimmt so auch nicht. Die IS kam nicht von den Muslimbrüdern sondern die eine Abspaltung der Al Kaida. Zuläufe kamen danach aus der ganzen Welt von Fanatiker. Die IS hat nur die unstabile Situation ausgenutzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • YesImAMillenial 04.09.2015 08:17
    Highlight Highlight klar ist ein mitmischen fragwürdig. aber das die USA dies als destablisierend bezeichnen und kritisieren, ist ja schon fast Realsatire
  • ConcernedCitizen 04.09.2015 08:05
    Highlight Highlight Die Russen greifen den IS an, schrecklich! Hoffentlich destabilisiert sich die Lage in Syrien dadurch nicht....
  • Thanatos 04.09.2015 07:32
    Highlight Highlight Ja wenigstens schauen sie nicht einfach weg wie der ganze Rest...
  • Roger Gruber 04.09.2015 07:21
    Highlight Highlight Und was wäre falsch daran, wenn sich Russland an der Seite von Assads Truppen im Kampf gegen IS engagieren würde? Ich dachte bisher, dass man den IS zurückdrängen will.. Die westliche Allianz, welche auch Rebellen unterstützt (die dann teilweise zum IS wechseln), ist in dieser Angelegenheit bisher nicht sehr erfolgreich, oder? Also müsste doch jede Unterstützung willkommen sein. Ist es nicht eigenartig, dass dem offenbar nicht so ist?

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