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ANKARA, TURKEY - OCTOBER 11: Family members of Korkmaz Tedik, a victim of Saturday's bomb blasts, mourn over his coffin during a funeral ceremony in Ankara, October 11, 2015 Turkey. Thousands of people, many chanting anti-government slogans, gathered in central Ankara on Sunday near the scene of bomb blasts which killed at least 95 people, mourning the victims of the most deadly attack of its kind on Turkish soil. Police insisted investigators were still working at the site. Turkish PM Davutoglu declares three days of national mourning over Ankara bomb attacks. (Photo by Gokhan Tan/Getty Images)

Angehörige eines der Opfer des Terroranschlags vom Samstag bei dessen Beerdigung in Ankara (11.10.2015).
Bild: Getty Images Europe

EDA passt Reisehinweise zur Türkei an: «Im ganzen Land muss mit Anschlägen gerechnet werden»



Das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat seine Reisehinweise zur Türkei aktualisiert. Trotz erhöhter Sicherheitsmassnahmen müsse im ganzen Land mit Anschlägen gerechnet werden, heisst es auf der EDA-Webseite.

Die innenpolitischen Spannungen sowie die bewaffneten Konflikte in den Nachbarländern Syrien und Irak haben laut EDA Auswirkungen auf die Sicherheitslage in der Türkei. So weisen die türkischen Behörden auf das Risiko von Terroranschlägen hin, schreibt das EDA. Gültig sind die Reisehinweise ab (heute) Montag.

«Die vorgezogenen Parlamentswahlen vom 1. November finden in einer angespannten Atmosphäre statt. Es ist bereits in mehreren Landesteilen zu Protesten gekommen, auch in der touristischen Region in der Nähe von Antalya», heisst es weiter. Menschenansammlungen und Demonstrationen aller Art sollen gemieden werden. Reisende sollen sich laut EDA zudem an die Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte halten sowie generell wachsam sein.

Regionale Risiken

Von Touristen- und anderen nicht dringenden Reisen in folgende Provinzen wird abgeraten: Hatay, Kilis, Gaziantep, Sanliurfa, Diyarbakir, Mardin, Batman, Bitlis, Siirt, Sirnak, Hakkari, Van, Agri und Igdir. Von Reisen jeder Art in die Grenzgebiete zu Syrien und Irak wird abgeraten. Dort komme es immer wieder zu gravierenden Zwischenfällen.

In den übrigen Gebieten des Südostens und Ostens sei grosse Vorsicht geboten, vor allem in den Grenzgebieten zum Iran. Von Wanderungen in diesen Gebieten wird abgeraten. Reisende sollen unter anderem nur tagsüber unterwegs sein und sich bei den lokalen Behörden und Sicherheitskräften über die aktuelle Lage sowie über militärische Sicherheitszonen informieren. Anweisungen der Behörden seien zu befolgen.

Im Südosten und Osten flammte der Konflikt zwischen der Regierung und der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) wieder auf, bestehende Spannungen werden gemäss EDA durch die Lage in Syrien und Irak verstärkt.

Am 10. Oktober 2015 forderte ein Anschlag auf eine Demonstration in Ankara nach verschiedenen Angaben bis zu 127 Tote sowie 500 verletzte. Gleichentags passte das EDA seine Reisehinweise an. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 12.10.2015 13:48
    Highlight Highlight Wer auch immer den Anschlag durchgeführt hat, Übergriffe des türkischen Staates gegen die Kurden haben eine lange Geschicht, und ähnlich wie in Nordirland rechtfertigt die Gewaltbereitschaft der Widerstandskämpfer nicht die Brutalität des Staates gegen die Bevölkerung.
    Wären die Kurden aus der Sicht des Westens nicht im Irak und in Syrien als billige Hilfstruppen willkommen, würde das Leiden dieses geschundenen Volkes überhaupt nicht zur Kenntnis genommen.
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 12.10.2015 13:24
    Highlight Highlight Die Türkei sollte seit die Islamisten um Erdogan an der Macht sind ohnehin gemieden werden.

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